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Gängigstes Beispiel für einen Revolving Credit ist das Kreditkartenkonto. Zum einen ist Personalkredit Synonym für Mitarbeiterdarlehen beziehungsweise Arbeitgeberdarlehen.

Fondsbuchhaltung


Gängige Abkürzung für den Verband der privaten Krankenversicherung e. Zudem existieren in allen Bundesländern Landesausschüsse. Zweck des Verbands der privaten Krankenversicherung ist die allgemeine Interessenvertretung der Mitglieder. PKV-Verband erfüllt beratende Aufgaben hinsichtlich der Gestaltung einzelner Tarife und bezieht Stellung zu Grundsatzfragen auf nationaler sowie auf europäischer beziehungsweise internationaler Ebene.

Unternehmensvermittlung , Unternehmensübernahme, Akquisition, Take over, Unternehmensbeteiligung sind artverwandte Begriffe. Die Unternehmensvermittlung beanspruchen Geschäftsleute aus unterschiedlichsten Gründen.

Unternehmensvermittlung bieten spezielle Investmentbanken oder entsprechend qualifizierte Dienstleistungsfirmen, in denen Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Gutachter, etc. Des Weiteren bestehen Möglichkeiten, eine von diversen im Internet vorhandenen Plattformen, sogenannte Firmenbörsen, für die Unternehmensvermittlung zu nutzen. Ein anderes Wort dafür ist Anleihe beziehungsweise Staatsanleihe, Staatsobligation, verzinsliches Wertpapier.

Am ehesten entsprechen Umschuldung, Sanierung, im weiteren Sinne Konsolidierung dem Begriff Umfinanzierung, der insbesondere bei Unternehmenskrisen eine Rolle spielt. Bankkunden nehmen unter anderem auch dann eine Umfinanzierung vor, wenn ein Roll-over-Kredit beispielsweise Dispo durch einen Kredit mit günstigerem Zinssatz ersetzt wird. Eine allgemeingültige Definition für Supply Chain Management existiert nicht, es gibt zahlreiche.

Weil das System Supply Chain Management SCM nicht nur unternehmensintern, sondern über Unternehmensgrenzen hinweg funktioniert, ist die Vernetzung miteinander konkurrierender Lieferketten zwingend notwendig.

Die Durchführung von Six Sigma Projekten ist aufwendig und vergleichsweise teuer, der Erfolg hängt wesentlich von einer akkurat durchdachten Projektauswahl ab.

Termingeld ist gleichbedeutend mit dem Begriff Termineinlage. Unter Termingeld werden zwei Arten genannt und zwar das sehr bekannte, sogenannte Festgeld sowie das vielfach weniger bekannte Kündigungsgeld. Zum Termingeld zählen Einlagen bei Kreditinstituten, die über einen bestimmten Zeitraum mit fest vereinbartem Zinssatz, der nach Laufzeit gestaffelt sein kann, von Bankkunden angelegt werden. Und ein Tagesgeldkonto ist nicht dem Termingeld zugehörig, sondern zählt zu den Sichteinlagen.

Das Sparbuch in althergebrachter Form kommt heutzutage seltener vor. Ein modernes Sparbuch wird von Kreditinstituten überwiegend als Sparkonto angeboten. Beim traditionellen Sparbuch sind Überweisungen auf Girokonten nicht möglich. Daraus schlussfolgert beschreibt Securities Lending ein Geschäft zwischen zwei Partnern, nämlich dem Verleiher und Entleiher, bei dem es um die Nutzung eines Wertpapiers über einen begrenzten Zeitraum durch den Entleiher geht. Der Zweck des Securities Lending beziehungsweise Wertpapierleihe für den Verleiher kann vielfältig sein.

Roll-over-Eurokredite sind ein Finanzinstrument im internationalen Geschäft der Banken mit ihren kreditwürdigsten Kunden.

Roll-over-Eurokredit gibt es in dieser Wortkonstellation bei Bankern, Betriebswirten, Finanzdienstleistern, Ökonomen oder in einschlägiger Fachliteratur nicht. Charakteristikum der Roll-over-Eurokredite ist eine Zinsbindungsfrist nicht über die gesamte Laufzeit, sondern für vereinbarte Perioden. Roll-over-Kredit werden alle Kreditverträge genannt, bei denen die Klausel Roll-over zum Vertragsinhalt gehört.

Es bezeichnet eine periodische Neufestlegung des Zinssatzes. Für die Inanspruchnahme des Kredits zu zahlende Zinsen werden nach vertraglich vereinbarten, fortgesetzten Laufzeiten den üblichen Marktzinssätzen angepasst. Somit ist der Roll-over-Kredit einerseits festverzinslicher Kredit. Zum anderen jedoch auch Kredit mit variabler Verzinsung, weil der Zinssatz nicht über die gesamte Vertragslaufzeit gilt.

Senior Debt ist die englische Bezeichnung für vordringliches, auch vorrangiges Fremdkapital. Das Gegenstück von Senior Debt ist in englischer Wortart demnach Junior Debt, deren deutsche Entsprechung zwangsläufig untergeordnetes beziehungsweise nachrangiges Fremdkapital ist. Senior Debt, also als vorrangig eingestuftes Fremdkapital, spielt im Rahmen von Überschuldung, Insolvenz, Bankrott sowie beim Mezzanine-Kapital, in diesem Zusammenhang bei der Bilanzierung, und in weiterem Sinne innerhalb der internationalen Rechnungslegungsvorschriften eine Rolle.

Verbriefung bezeichnet die Umwandlung von Vermögenswerten in handelbare Wertpapiere. Für Securitization kommen Forderungsbestände unterschiedlichster Art infrage, insbesondere jedoch vielerlei Kredite. Weitere können mittelfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Leasing , Baufinanzierungen , Unternehmensdarlehen oder auch aus Konsumentenkrediten , vorzugsweise Autokredite, sein.

Folgen solcherart Kreditmarkt können Finanzkrisen mit globalen Auswirkungen sein, jüngstes Beispiel dafür ist die Finanz-, Wirtschafts- und Bankenkrise seit in Europa. Allein damit entspräche Revolving Credit theoretisch der Bedeutung, die eine Kreditlinie, Dispositionskredit, Kontokorrent oder der Lieferantenkredit hat.

Gängigstes Beispiel für einen Revolving Credit ist das Kreditkartenkonto. Der Return on Capital Employed dient der Bewertung der Rentabilität eines Unternehmens, zudem sind ansatzweise Aussagen zu Umsatzrendite sowie Ertrag als Ergebnis einer wirtschaftlichen Leistung in bestimmten Perioden möglich.

Management by Systems ist eine von diversen Management by-Techniken bzw. Management by Systems behandelt, in Anlehnung an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Lehre von Regelkreisen Kybernetik , die Führung eines Unternehmens durch Systemsteuerung, was eine Mischung aus wiederum anderen Führungsmodellen beinhaltet. Lead Manager ist die wörtliche englische Übersetzung für Konsortialführer.

Lead Manager oder Konsortialführer wird im Fachjargon teilweise auch Bookrunner genannt, ein aus Book Buch und Runner Bote zusammengesetzter Begriff, der im traditionellen englischen Wortschatz so nicht existiert. Denn es handelt sich dabei um die federführende, leitende Bank innerhalb eines Konsortiums.

Die Kreditversicherung kommt bei Krediten im geschäftlichen und privaten Bereich vor. Bedeutender ist die Kreditversicherung für Unternehmen, die sich damit gegen das Ausfallrisiko von Forderungen bei Lieferungen und Leistungen schützen können. Eine sehr bekannte Kreditversicherung ist die Warenkreditversicherung genannte Abdeckung des Lieferantenkredits.

Für private Konsumenten hat die Bedeutung der Kreditversicherung in den letzten Jahren zugenommen. Long Position gehört zum breitgefächerten Fachjargon insbesondere beim Handel mit Futures und Optionen. Das Gegenteil ist die Short Position. Limitierte Kaufentscheidung ist ein Fachbegriff aus der Kategorie Kaufverhalten. Die limitierte Kaufentscheidung gehört neben extensiver, habitualisierter, impulsiver zu den vier Typen von Kaufentscheidungen.

Marktforschung, Kaufverhaltensforschung, Marktpsychologie als angewandte Wissenschaft sowie Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Marketing, Entscheidungstheorien als Instrument der Betriebswirtschaftslehre BWL versuchen, Verhalten von Marktteilnehmern, insbesondere das Konsumentenverhalten, zu erklären, analysieren, prognostizieren und zu beeinflussen.

Lender of last Resort , Originalübersetzung vom Englischen ins Deutsche: In Not geratene Finanzmarktteilnehmer erhalten vom Lender of last Resort einen Kredit, wenn kein anderer Kreditgeber mehr dazu bereit ist. Ein Kreditvermittlungsgeschäft beinhaltet die Vermittlung von Krediten an zukünftige Kreditnehmer im Auftrag von potenziellen Kreditgebern.

Vorschriften für gewerblich organisierte Kreditvermittlungsgeschäfte sind überwiegend gesetzlich geregelt. Ebenso die Tätigkeit des Maklers, der nach rechtlicher Auffassung ein Zivilmakler ist. Kreditvermittler werden Makler genannt, welche in diesem Fall ein Gewerbe ausüben, dass die Vermittlung von Krediten zum Gegenstand hat.

Zudem können Kreditvermittler auch Verkäufer weiterer Finanzdienstleistungen, beispielsweise Anlageberatung, Bausparen, Leasing, etc. Die Tätigkeit eines Kreditvermittlers bedarf der Zulassung, das frei verhandelbare Honorar nennt sich Provision oder Courtage.

Der Anleger hat hier immer die Möglichkeit wieder auszusteigen, wenn der Fonds nicht die erwartete Rendite bringen sollte. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der Anleger auch jederzeit in einen offenen Fonds einsteigen kann - mit einem beliebigen Betrag oder auch mittels eines Fondssparplans. Das ist bei einem geschlossenen Fonds nicht möglich. Bei der Anlage in geschlossenen Fonds wird der Anleger zum Unternehmer und trägt damit auch das unternehmerische Risiko. Das bedeutet, er muss im schlimmsten Fall auch mit einem Totalverlust rechnen.

Hinzu kommt, dass aufgrund der langen Laufzeiten eines geschlossenen Fonds immer mit Veränderungen in der Steuergesetzgebung zu rechnen ist, die dazu führen können, dass auch ein erfolgreicher geschlossener Fonds nicht die erwartete Rendite bringt.

Sie unterliegen Beschränkungen hinsichtlich der Möglichkeit, jederzeit Anteile von der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft zu erwerben und zurückzugeben. Alternativ kann ein Verkauf über Handelsplattformen für Anteile an geschlossenen Fonds möglich sein. Deutsche geschlossene Fonds werden meist als Gesellschaften, z.

Offene Fonds und die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft en, die sie verwalten, unterliegen der Aufsicht der BaFin. Für deutsche geschlossene Fonds existiert keine vergleichbare Aufsicht. Wenn Anteile an geschlossenen Fonds öffentlich angeboten werden sollen, prüft die BaFin zuvor allerdings, ob dafür ein Prospekt nach den Vorschriften des Verkaufsprospektgesetzes erstellt wurde.

Anleger, die ihr Geld in einen geschlossenen Fonds investieren möchten, müssen sich vorher mit den Grundregeln des geschlossenen Fonds vertraut machen.

Diese Fonds richten sich an Anleger, die auf ihr Kapital für eine lange Zeit 10 und 20 Jahre verzichten können. Geschlossene Fonds investieren zwei- bis dreistellige Millionenbeträge in Neubauprojekte, Schiffe bis Solarparks. Die Mindestbeteiligung liegt in der Regel zwischen 5. Bei einem geschlossenen Fonds wird nur eine ganz bestimmte Zahl von Anteilen ausgegeben. Das Fondsvolumen wird vorher festgelegt.

Wenn dieses erreicht ist, wird der Fonds geschlossen. Anleger können dann ihre Anteile nicht wie bei einem offenen Fonds einfach wieder verkaufen. Die Fondsgesellschaft ist während der Laufzeit des Fonds nicht verpflichtet, die Anteile der Anleger zurückzukaufen. Dafür kann der sogenannte Zweitmarkt genutzt werden. Der vorzeitige Verkauf kann aber zu Verlusten führen.

Aus diesem Grund, müssen geschlossene Fonds keine Bargeldreserven halten, da ein vorzeitiger Verkauf der Anteile ausgeschlossen ist. Geschlossene Fonds verfolgen ganz bestimmte Ziele. Mit dem eingezahlten Geld der Kapitalanleger soll ein bestimmtes Projekt verwirklicht werden. Die Anleger haften für dieses Projekt mit ihrem eingezahlten Kapital, da sie durch die Kapitalanlage zu einem Unternehmer werden. In der Regel gründen sich die geschlossenen Fonds als Kommanditgesellschaft, mit dem Ziel, soviel Geld zu erzielen, dass sich das investierte Kapital vermehrt.

In einem Insolvenzfall ist das Geld teilweise oder ganz verloren. Läuft alles nach Plan, erhalten die Anleger über jährliche Ausschüttungen und eine Schlusszahlung ihr eingesetztes Kapital plus Rendite zurück.

Bei einem mangelnden wirtschaftlichen Erfolg kann es zu einer Nachschusspflicht für die Anleger kommen ist jedoch abhängig von der Rechtsform des jeweiligen Fonds. Seitenanfang Publikumsfonds Publikumsfonds stehen grundsätzlich jedem Anleger offen. Sie sind die Fonds, die für eine unbestimmte Anzahl von Anlegern konzipiert werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass weder die Anzahl der Anteile noch der Anlegerkreis Beschränkungen unterworfen sind.

Die Fondsanteile werden entsprechend der Nachfrage ausgegeben. Publikumsfonds unterliegen der besonderen Aufsicht durch die BaFin. Hier wird besonderen Wert auf den Schutz der Anleger gelegt. Insbesondere auf die Vertragsbedingungen, das Anlagespektrum und die Einhaltung der Anlagegrenzen. Die Auflegung eines Publikumsfonds muss von der BaFin genehmigt werden. In Form von Verkaufsprospekten, in der ausführlichen und der vereinfachten Variante, muss der Investor über die Inhalte des Fonds informiert werden.

Bei Hedgefonds sind besondere Warnhinweise bezogen auf das erhöhte Risiko in den ausführlichen Verkaufsprospekten aufzunehmen. Publikumsfonds unterscheiden sich von Spezialfonds in der Höhe der Anlagesumme und der Mitbestimmung. Bei ihnen hat der Anleger kein Anrecht auf Mitbestimmung. Seitenanfang Spezialfonds Spezialfonds dürfen nicht von Natürlichen Personen erworben werden.

Sie stehen in der Regel nur institutionellen Anlegern zur Verfügung. Bei den Spezialfonds haben die Anleger Einfluss auf die Anlagekriterien. Investoren sind Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, kirchliche Verbände, Stiftungen und vermögensverwaltende KGs.

Sie verfolgen mit den Spezialfonds individuelle Anlageziele. Spezialfonds unterliegen ebenso wie die Publikumsfonds dem Investmentgesetz Kapitalanlagegesetzbuch KAGB , sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin - sind jedoch weniger reguliert. Zentraler Punkt der darin definierten Grundlagen ist die Sicherheit des angelegten Kapitals. Die Vertragsbedingungen müssen der BaFin jedoch nicht zur Genehmigung vorgelegt werden, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die juristischen Personen, die in einem Spezialfonds investieren dürfen, in der Lage sind, ihre Rechte selbst durchsetzen zu können.

Auch die Erstellung von Verkaufsprospekten entfällt bei dieser Form des Fondstyps. Die Erstellung von Jahresberichten birgt ebenfalls Erleichterungen gegenüber der Erstellung von Jahresberichten für Publikumsfonds.

Darüber hinaus darf mit Einverständnis der Anleger von einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften abgewichen werden. Die Fondsgesellschaft und der Anleger können also vertraglich festlegen, dass für den Spezialfonds bestimmte gesetzliche Vorgaben nicht oder nur in abgewandelter Weise gelten. Nach deutschem Recht dürfen an solchen Fonds nur Anleger beteiligt sein, die nicht Natürliche Personen sind. In der Regel ist an einem Spezialfonds nur ein einziger Anleger beteiligt.

Nach deutschem Recht dürfen nicht mehr als Anleger beteiligt sein. Ein Spezialfondsinvestment bedeutet für die Anleger insbesondere ein professionelles Asset Management und kundenindividuelle Anlagepolitik. Verbunden wird diese Anlagestrategie mit der Expertise eines globalen Portfoliomanagements. Der hier ständig gewährleistete Kontakt zu den Anlegern bietet einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Ein zeitnahes und auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtetes Reporting schafft umfangreiche Transparenz über die Vermögensentwicklung. Spezialfonds ermöglichen insgesamt eine individuelle und flexible Ertragssteuerung.

So ist die Aufstockung oder Rückgabe von Fondsanteilen durch den Anleger jederzeit möglich. Neben der Ausschüttung am Geschäftsjahresende können in den meisten Fällen und bei Bedarf auch Zwischenausschüttungen realisiert werden.

Eine abgestimmte Anlagestrategie erleichtert zudem die Cash-Flow-Steuerung. Diese Privatanleger müssen sich lediglich qualifizieren. Die Qualifikation besteht darin, dass die Privatanleger ihre Investmenterfahrung bestätigen und mindestens Sie werden auch gelegentlich Third- oder White-Label-Fonds genannt.

Diese Summe kann auch, in der Gesamtheit, von mehreren Anlegern stammen. Aufgrund der Kosten, die mit der Fondsauflegung und Verwaltung entstehen, lohnt sich ein Spezialfonds erst ab einem Anlagebetrag von ca.

Seitenanfang Richtlinienkonforme Fonds Seit dem 1. Auf Grundlage dieser Richtlinie werden die Fonds in zwei Kategorien geführt: Unter den richtlinienkonformen Fonds kann man sich die bisher bekannten Fondsarten Aktien-, Renten-, Geldmarktfonds vorstellen.

Richtlinienkonforme Sondervermögen sind also der Standard-Fondstyp. Bei diesem Investmentfonds handelt es sich um den in Europa standardisierten Fonds, der europaweit den gleichen Risikostreuungs- und Anlageschutzvorschriften unterliegt. Dazu zählen Aktien von in- und ausländischen Emittenten, festverzinsliche Wertpapiere oder Schuldverschreibungen. Bei Investitionen in Bankguthaben muss man beachten, dass sie eine maximale Laufzeit von einem Jahr nicht überschreiten dürfen.

Investitionen in andere Investmentfondsanteile dürfen sowohl bei ausländischen als auch bei inländischen richtlinienkonformen Fonds vorgenommen werden. Seitenanfang Nicht-richtlinienkonforme Fonds Unter den nicht-richtlinienkonformen Fonds fallen die neuen Investmentfonds, die hinsichtlich ihrer Anlagemöglichkeiten nur sehr geringen Auflagen unterliegen. Diese Fonds können ihre zur Verfügung stehenden Mittel sehr flexibel gestalten.

Sie müssen sich nicht mehr exakt festlegen, in welche Art von Wertpapieren sie investieren. Zusätzlich dürfen sie auch Anteile anderer Investmentfonds erwerben, was sie zu einer Art Teildachfonds machen kann. Als einer der bekanntesten nicht-richtlinienkonformen Sondervermögen gilt der Hedgefonds. Bei den nachfolgend aufgeführten Fondstypen handelt es sich um Fonds, die nicht durch die europäische Richtlinie standardisiert wurden:.

Spezialfonds sind generell nicht richtlinienkonforme Sondervermögen. Er kann als internationaler Aktienfonds weltweit investieren oder in Aktien einer bestimmten Region oder Landes. Bei einer Auswahl internationaler Aktientitel spielt als ein wesentlicher Faktor die Entwicklung der Wechselkurse Devisenkurse eine bedeutende Rolle. Weitere Alternativen sind Investitionen in bestimmte Branchen Branchenfonds oder in Aktien, die in einem bestimmten Index gelistet werden Indexfonds.

Durch die Einhaltung der gesetzlichen Anlagegrenzen erfolgt automatisch eine Streuung des Fondsvermögens auf mehrere Aktientitel. Der Anlageschwerpunkt eines Aktienfonds ist in den Vertragsbedingungen und dem Verkaufsprospekt festgelegt. Aus diesem Grund sind Aktienfonds eher eine langfristige Anlage und eignen sich nicht für kurzfristige oder sicherheitsbewusste Anleger. Aufgrund der breiten Streuung sind Aktienfonds aus Sicht des Anlagerisikos geeigneter als eine Direktanlage in Aktien.

Seitenanfang Rentenfonds Ein Rentenfonds investiert hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere Staatsanleihen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Kommunalobligationen, Hypotheken-Pfandbriefe, Wandel- oder Unternehmensanleihen.

Auch hier ist eine Unterscheidung nach Anlageländern und dementsprechend nach Anlagewährungen möglich. Die Anlagestrategie sorgt für eine ausgewogene Struktur nach Laufzeit der Papiere, Bonität der Emittenten, sowie bei global investierenden Fonds nach Währungen. Fällige Anleihen werden direkt wieder angelegt. Das gleiche gilt für die Zinsen.

Auch sie werden wieder direkt dem Fondsvermögen zugeführt. Die wichtigste Ertragskomponente bei Rentenfonds sind die Zinseinnahmen.

Aber auch Wechselkurse spielen, speziell bei Währungsfonds und weltweit anlegenden Fonds, eine wichtige Rolle. Rentenfonds sind aus Richtung mittelfristiger Anlagehorizont und mittleren Renditechancen interessant. Ja nach den Vertragsbedingungen können sie flexibel den Schwerpunkt innerhalb der beiden Anlageformen variieren. Bestimmte Fonds dürfen auch Immobilienwerte einbeziehen. Für Anleger, die Sicherheit kombiniert mit Chancen am Aktienmarkt suchen, sind Mischfonds die ideale Anlagemöglichkeit.

Seitenanfang Indexfonds In Indexfonds werden die darin befindlichen Wertpapiere eines bestimmten Index z. Dax möglichst exakt nachgebildet. Die Investition geschieht im gleichen Verhältnis wie in dem abzubildenden Index. In Deutschland sind Indexfonds erst seit Inkrafttreten des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes im April möglich. Vorher war es durch rechtliche Anlagegrenzen nicht möglich einen Index exakt nachzubilden.

Indexfonds benötigen kein aktives Fondsmanagement. Durch diesen geringeren Personalaufwand entstehen ernorme Kostenvorteile. Für Anleger, die sich an bestimmten Indizes orientieren wollen, eignet sich diese Anlageform.

Indexfonds eignen sich nicht für kurzfristige Spekulationen. Sie investieren in Termingelder bei Banken und sogenannten Geldmarktinstrumenten. Geldmarktinstrumente sind kurzfristige verzinsliche Wertpapiere und Schuldscheindarlehen. Diese Anlagen dürfen eine Laufzeit von höchstens 12 Monaten haben - bzw. Gleichzeitig kann man ähnlich kurzfristig disponieren wie bei einem Girokonto. Während Anleger bei Festgeld eine bestimmte Laufzeit vereinbaren oder bei einem Sparbuch eine bestimmte Kündigungsfrist zu beachten haben, können Anteile an einem Geldmarktfonds börsentäglich zurückgegeben werden.

Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige Anlage. Sie werden teilweise ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Seitenanfang Garantiefonds Garantiefonds sind Fonds, die am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder mindestens die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Anlagebetrags, eines bestimmten Prozentsatz davon z. Zusätzlich wird der Anleger bis zur Endfälligkeit des Fonds mit einer bestimmten Partizipationsquote an der Entwicklung des dem jeweiligen Fonds zugrundeliegenden Aktienindex beteiligt.

Der Sinn eines Garantiefonds liegt darin, dass Kursrisiko der Märkte durch die Anwendung entsprechender Options- oder Absicherungsstrategien zu begrenzen. Diese Sicherheit wird durch eine gegebenenfalls geringere Rendite gegenüber eines Direktinvestments erkauft.

Der übrige Teil des ursprünglichen Anlagebetrages wird dann in Optionen auf den zugrundeliegenden Basiswert investiert. Sie bieten damit eine doppelte Risikostreuung. Das Fondsvermögen wird auf mehrere Zielfonds verteilt. In den Zielfonds befinden sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Wertpapieren. Diese Anlageart ermöglicht eine standardisierte Vermögensverwaltung für relativ geringe Beträge.

Die Auswahl der entsprechenden Zielfonds trifft das Fondsmanagement. Anleger mit Ziel eines mittel- bis langfristigen Anlagehorizonts nutzen diese Form der Geldanlage. Durch die breite Streuung auf mehrere Fonds sind aber normalerweise Risiko und Chance geringer als bei den Einzelfonds. Diese Teilfonds können in unterschiedliche Vermögenswerte oder Märkte investieren und haben somit unterschiedliche Anlageschwerpunkte.

Sie agieren rechtlich und wirtschaftlich eigenständig. Umbrella Fonds dürfen jedoch nicht mit Dachfonds verwechselt werden. Der Anleger hat die Möglichkeit in verschiedene Anlagen zu investieren zwischen den Teilfonds zu switchen , ohne erneut einen Ausgabeaufschlag bezahlen zu müssen. Nur beim Kauf des Umbrella Fonds fällt einmalig der Ausgabeaufschlag an. In Deutschland ist die Auflage dieser Fonds nicht möglich. Seitenanfang Hedgefonds Eine neu eingeführte Fondsart sind die Hedgefonds.

Hedgefonds investieren in alles, was Rendite verspricht. Zur Steigerung des Investitionsgrads können Hedgefonds unbeschränkt Kredite aufnehmen, in Derivate investieren und Vermögensgegenstände verkaufen, die sich nicht im Fondsvermögen befinden die sogenannten Leerverkäufe.

Das Ziel ist, unabhängig von der aktuellen Kapitalmarktentwicklung, eine möglichst hohe Wertentwicklung zu erzielen. Da für Hedgefonds fast keine regularischen Beschränkungen bestehen, besteht für den Anleger ein potentiell höheres Risiko als bei anderen Fondsanlagen.

Hedgefonds gibt es in 2 Ausprägungen:. Diese Entwicklung konnte sich von bis aufgrund der weiteren Harmonisierung auf europäischer Ebene verstärken. Ziel ist die Vereinheitlichung des Europäischen Binnenmarkts für Investmentfonds. Im Investmentgesetz sind verstärkt Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen vorgesehen, um technische Detailregelungen z. Insbesondere durch die Einführung eines beschleunigten Genehmigungsverfahrens für Vertragsbedingungen von Investmentfonds werden bei der BaFin Kapazitäten für wesentlichere Aufsichtsaufgaben frei.

Im Rahmen einer verbesserten Marktaufsicht werden zusätzlich neue Meldepflichten eingeführt, die die BaFin in die Lage versetzen, zeitnah und gezielt gegen Missstände vorzugehen. Ergänzt werden diese aufsichtsrechtlichen Regelungen durch eine Neufassung des Katalogs der Ordnungswidrigkeiten.

Besonders die anfallenden Kosten und Gebühren müssen transparenter dargestellt werden. Durch diese vereinheitlichten Anforderungen wird der Anleger in die Lage versetzt, einen besseren Vergleich der auf dem Markt angebotenen in- und ausländischen Produkten vorzunehmen. Investmentsteuergesetz Ziel dieses Gesetzes ist die Sicherstellung der Besteuerung von Investmentgewinnen.

Die Leitidee der Investmentbesteuerung ist das Transparenzprinzip. Das Gesetz schafft keine eigene Investmentsteuer, sondern enthält Regelungen, wie Anteile an Investmentfonds im Rahmen der Einkommen- und Körperschaftsteuer zu behandeln sind. Zwar gibt es auch eine besondere Kapitalertragsteuer für Fondserträge, diese wird jedoch mit der Einkommensteuer verrechnet und dient so praktisch der Absicherung gegen Steuerhinterziehung.

Das Gesetz trat am Januar in Kraft. Datum der letzten Änderung ist der Inkrafttreten der letzten Änderung: Ein wesentlicher Schwerpunkt bildet hierbei die Regelung der zulässigen Vermögensgegenstände in die investiert werden darf. Diese Richtlinie schreibt ferner eine Reihe von Pflichtinformationen für Anleger vor: Ausführliche und vereinfachte Verkaufsprospekte, sowie die Jahres- und Halbjahresberichte. Hierbei ist insbesondere geplant, das Anzeigeverfahren für den grenzüberschreitenden Vertrieb zu vereinfachen, grenzüberschreitende Fondsfusionen zu ermöglichen und ein neues Konzept der Anlegerinformation einzuführen, welches den bisherigen vereinfachten Verkaufsprospekt ablösen soll.

Des weiteren soll durch dieses Gesetz der Schutz des Anlegers gewährleistet werden. Die Kontrollfunktion wird durch die BaFin wahrgenommen. Verletzungen werden mit Schadenersatzansprüchen geahndet. Insidergeschäfte sind verboten und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt.

Darüber hinaus verpflichtet das Wertpapierhandelsgesetz die Wertpapierdienstleistungsunternehmen zu einer anlage- und anlegergerechten Beratung sowie zur Einholung und Dokumentation von Angaben des Kunden zu seinen Erfahrungen, Anlagezielen, Vermögensverhältnissen und seiner Risikobereitschaft. Februar regelt den Derivate-Einsatz in den Investmentfonds. Jeder Ratingklasse ist eine individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit zugeordnet kalibriert , so dass sämtliche einer Ratingklasse angehörigen Schuldner die gleiche Ausfallwahrscheinlichkeit aufweisen.

Nach Auffassung der Bundesbank gilt ein Ratingsystem als gut kalibriert, wenn die geschätzten Ausfallwahrscheinlichkeiten gar nicht oder nur wenig von den tatsächlich eingetretenen Ausfallquoten abweichen.

Danach liefern die Ratingsysteme des Instituts eine aussagekräftige Beurteilung der Merkmale von Schuldner und Geschäft, eine aussagekräftige Risikodifferenzierung sowie genaue und einheitliche quantitative Risikoschätzungen. Zur Beurteilung und Einstufung der zu bewertenden Schuldner oder Emissionen sammeln die Ratingagenturen und Banken sämtliche veröffentlichten Daten über das Ratingobjekt, kontaktieren den Schuldner für zusätzliche Informationen und werten diese Daten intern aus.

Dabei ergeben sich zwei Arten, und zwar quantitative und qualitative Faktoren. Bewertung der wirtschaftlichen Verhältnisse bei Unternehmen unter anderem Liquiditäts -, Finanz- , Ertragslage , Bilanzentwicklung , Kapitalstruktur , Anfälligkeit für Währungs- und Finanzkrisen des Ratingobjekts anhand von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Gewinn , Fremdkapitalquote , Cashflow und Liquiditätsgrad.

Bei Staaten wird der Staatshaushalt analysiert, bei staatlichen Untergliederungen wird eine kommunale Jahresabschlussanalyse durchgeführt. Unter die qualitativen Faktoren fallen Merkmale wie Managementqualität , Unternehmensstrategie , Organisationsstruktur , Prozessorganisation , Fortbildung der Mitarbeiter, Aufbau des Controllings und Risikomanagements und Public Relations sowie die Wettbewerbsfähigkeit. Bei Staaten werden hier die Stabilität der Regierung , des Rechts- und Finanzsystems oder die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen berücksichtigt.

Hierunter fällt zum einen die gesamte Historie, die zum Beispiel eine Bank mit einem Kunden protokolliert hat wurden Verträge eingehalten, wurden Zins- und Tilgungszahlungen termingerecht bedient und zum anderen extern gegebene Faktoren wie Branchenentwicklung, Standortbedingungen , Lieferanten- und Kundenbeziehungen.

Es ist ein von Ratingagenturen verwendeter Buchstabenschlüssel, der das Ausfallrisiko eines Schuldners darstellt und somit eine einfache Beurteilung der Bonität erlaubt.

Der Ratingcode ist Ergebnis des Ratingprozesses. Jedem Ratingsymbol ist eine individuelle Definition zugeordnet. Kreditinstitute verwenden bei ihren bankinternen Ratings sehr unterschiedliche Symbole, die ebenfalls zum Ziel haben, die einzelnen Ratingstufen voneinander unterscheiden zu können.

Sie sind nach Art. Innerhalb der Buchstabenkombinationen AA bis B wird eine weitere, verfeinerte, Aufgliederung nach oberes, mittleres und unteres Drittel vorgenommen. Je nach Ratingagentur werden unterschiedliche Buchstabenkombinationen verwendet. Da Investoren für die Übernahme des Adressausfallrisikos einen Aufschlag verlangen, sind die Renditen von Anleihen hoher Bonität meist geringer als die von schlecht gerateten Anleihen. Solche spekulativen Anleihen sind eher für professionelle Investoren interessant, falls diese auf einen Turnaround oder eine unerwartet positive Entwicklung hoffen.

Diese Unterscheidung spielt insbesondere bei Institutionelle Anlegern wie Pensionskassen oder Versicherungen eine wichtige Rolle, da diese oftmals per Gesetz oder durch ihre eigenen Statuten verpflichtet sind, nur Anleihen von Schuldnern zu kaufen, die ein bestimmtes Mindestrating haben. Verschiedene Skalen werden für die Ratings verwendet.

Einen Überblick über die Skalen der führenden Agenturen anhand anerkannter Vergleichstabellen gibt nachfolgende Tabelle: Je höher die Wahrscheinlichkeit liegt, dass ein Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen ganz oder teilweise nicht mehr nachkommen kann, desto schlechter fällt seine Risikoklasse Risikograd aus. Diese Skala umfasst mindestens 7 Ratingstufen für nicht ausgefallene Schuldner und eine Stufe für ausgefallene Schuldner.

Daneben gibt es folgende weitere Abkürzungen: Ratings stellen die Grundlage des Risikomanagements dar. Sie dienen dem extern gerateten Schuldner zur Kommunikation mit den Agenturen, die den Schuldnern genaue Anforderungen zur Verbesserung eines Ratings stellen. Externe Ratings sind in der Öffentlichkeit geeignet, die Reputation gerateter Schuldner zu beeinflussen oder Kauf- oder Verkaufsentscheidungen durch private oder institutionelle Investoren herbeizuführen. Deshalb können Ratingveränderungen auch Kursveränderungen auslösen.

Als Referenzierung in Kredit- und Konsortialkreditverträgen kann es in Form von Covenants über Blankokredit , Nachbesicherung oder Kreditkündigung entscheiden. Bankinterne Ratings führen zu denselben Auswirkungen. Verschlechtern sich mithin allgemein die Ratings, müssen Banken ihr Kreditportfolio mit mehr Eigenkapital unterlegen.