Maklerprovision 2019 - Bestellerprinzip

 


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Erklärung zum Begriff Provision


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Sollte die Adresse nicht mit https: Dein Benutzerkonto ist nicht verifiziert! Falls du diese E-Mail nicht erhalten hast, kannst du hier einen neuen Link anfordern. So gab der Bundesgerichtshof einem Makler Recht, der Büroräume angeboten hatte, die dem Mieter aber zu teuer waren.

Zwei Jahre später nahm der Mieter Kontakt zu einem anderen Makler auf und nahm diese Räume dann doch. Makler müssen Kunden klar zu verstehen geben, dass für die Vermittlung eine Provision anfällt. Dafür muss ein Vertrag geschlossen werden. Schriftform ist aber nicht erforderlich. Es kann schon reichen, wenn in der Anzeige auf die Provision hingewiesen wurde.

Auch ihre Höhe muss klar sein. Bei Streit muss der Makler beweisen, dass er über die Provision informiert hat. Denn wenn er vom Eigentümer beauftragt wurde, darf der Kunde davon ausgehen, dass er von diesem bezahlt wird. Dann kommt kein Mietinteressent an der Courtage vorbei — selbst wenn er die Wohnung ohne Makler gefunden hat.

Doch manchmal kommt es vor, dass Vermieter und Makler miteinander mauscheln. Oder wenn der Makler gleichzeitig Verwalter der Wohnung oder Miteigentümer ist. Dann besteht kein Provisionsanspruch, weil der Makler unparteiisch zu sein hat. Diese Regelung bietet aber reichlich Stoff für Prozesse. Umstritten ist die Verflechtung bei familiären Verbindungen: Wenn der Sohn des Hausverwalters als Makler auftritt, erhält er keine Provision — es sei denn, er verdient ohnehin als Makler sein Geld.

Wie hoch die Courtage sein darf, ist nicht vorgeschrieben — auch wenn mancher Makler behauptet, das sei gesetzlich geregelt. Festgelegt ist nur eine Obergrenze, und nur für Mieter: Oft zahlt der Käufer sie allein, in manchen Bundesländern teilen Verkäufer und Käufer sie sich. Nur wer fragt, bekommt einen Preisnachlass. Wird nichts anderes vereinbart, ist die ortsübliche Courtage fällig.

Gern verweisen Makler auf angeblich zahlreiche Mitbewerber: Die Wahrheit zu dehnen, ist tägliches Brot für jeden Verkäufer. Dabei werden aber auch negative Merkmale der Immobilie einfach umgedeutet. Übler Geruch in den vier Wänden ist Beweis dafür, dass alles wunderbar dicht und isoliert ist. Doch falsche Angaben darf ein Makler nicht machen. Baumängel, die er kennt, muss er angeben.

Lügt er bewusst, kann der Kunde Schadenersatz fordern. Ein Makler ist aber nicht verpflichtet, die Angaben, die der Verkäufer über sein Haus macht, zu überprüfen. Manchmal arbeiten Makler gleichzeitig für den Käufer und den Verkäufer — und werden von beiden bezahlt.

Verboten ist das nicht, aber Interessenkonflikte sind da programmiert. Deshalb muss so eine Doppeltätigkeit im Maklervertrag stehen, der Makler muss darüber Auskunft geben. Ein Makler darf von seinem Kunden kein Geld verlangen, bevor er tätig geworden ist. Das Honorar wird nur fällig, wenn tatsächlich ein Mietvertrag oder Kaufvertrag zustande gekommen ist. Wer für eine erfolglose Vermittlung gezahlt hat, kann das Geld zurückverlangen.

Es gibt Fälle, in denen Makler versuchen, ihre Auslagen, zum Beispiel für Fahrt- oder Bürokosten, erstattet zu bekommen. Das ist nur erlaubt, wenn dies ausdrücklich mit dem Kunden vereinbart wurde und die Auslagen einzeln belegt werden.

Die Auslagen müssen eine Monatsmiete übersteigen. Denn grundsätzlich sind die Unkosten des Maklers mit der Provision bezahlt. Auch Verkäufer haben mit Maklern ihre liebe Not. So beklagen viele Privatverkäufer, dass sich auf ihre Verkaufsanzeige Makler melden, die sich als Kaufinteressenten tarnen.

Erst später geben sie sich zu erkennen und drängen ihre Dienste auf. Dabei verweisen sie auf eine Kartei mit angeblichen Interessenten. Andere versuchen, Kunden mit einem angeblich kostenlosen Wertgutachten oder einer angeblich unverbindlichen Testphase zu ködern. Lassen Sie sich nicht auf Makler ein, die es nötig haben, mit solchen Methoden zu arbeiten.