Entwicklung und Entwicklungspolitik

 


Dies betrifft folgende Staaten und Gebiete:. Caplan hat aber Zweifel, dass es dort keine Verbesserungsmöglichkeiten gebe. Dazu wurden die Minimal- und Maximalwerte festgelegt. Jeder Ausschuss hält eine Jahreshauptversammlung ab, bei der junge Menschen zusammenkommen, um ihre Meinung auszudrücken.

Streit um Begriffe


So wie ihre Schicksalsgenossen auf den "intra-murios" von Rabat. Sie wohnen in den "villas miserias" von Buenos Aires oder den "colonias populares" von Mexiko-Stadt.

Oftmals in Hütten, gefertigt aus Abfallmaterial, deren mit Steinen befestigte Dächer aus Wellblech und Plastikplanen immer wieder vom nächsten Regensturm weggerissen werden. Ihre Zukunft besteht aus dem nächsten Tag, über den sie mit dem Minimum kommen müssen. Und oftmals ist es weniger als das.

Doch ihre Zahl wächst. Das sind gut eine Milliarde Menschen, die ein Leben unter entwürdigenden Bedingungen fristen. Nahe Abfallhalden, giftigen Industrieanlagen und anderen Gefahrenzonen. Statt Jobs fanden immer mehr Elendsflüchtlinge allenfalls Nischen für ein kärgliches Überleben. Ein Subhandel, bei dem auf der untersten Ebene jeder fast alles verkauft, was sich bietet, um sich und die Seinen durchzubringen: In den Slums von Kinshasa etwa pflanzen viele wieder auf noch so kleinen Flächen Gemüse an.

Frankfurter Rundschau vom 5. Quellentext Bedrohtes Botswana [ Ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von jährlich neun Prozent [ Das Büro des Präsidenten befindet sich in einem unscheinbaren Gebäude im Schatten des glasverspiegelten Zentralbankpalastes von Gaborone. Mogae ist erst der dritte Staatschef Botswanas, wie seine beiden Vorgänger gehört auch er der Demokratischen Partei an.

Dass es in dem Land so verblüffend wenig Zündstoff gibt, ist nicht nur dem Umstand zu verdanken, dass Botswana im Gegensatz zu allen anderen von den Kolonialmächten abgesteckten Staaten Afrikas fast nur von einem Volk, den Tswana, bevölkert wird, sondern auch der Tatsache, dass die Demokratische Partei wenig Angriffsfläche bot.

Botswana gilt wegen seiner Haushaltspolitik als vorbildlich: Der Staat hat praktisch keine Schulden, ein Drittel des Budgets wurde bislang für die Bildung seiner Bürger ausgegeben, kürzlich kürte Transparency International den Hort afrikanischer Saubermänner zum wenig korruptesten Staat des Kontinents. Eine derartige Abhängigkeit von nur einem noch dazu unverarbeitetem Wirtschaftsgut ist immer problematisch, vor allem, wenn dieser Industriezweig nicht einmal Arbeitsplätze schafft.

So weit so gut. Und jetzt die Hiobsbotschaft, die alles zunichte zu machen droht. Ausgerechnet jener Schatz bestens ausgebildeter Landeskinder, in die eine vorbildliche Regierung ihr ganzes Vermögen investierte, droht von dem Virus vernichtet zu werden. Die flächendeckende Versorgung ist zwar noch lange nicht perfekt.

Doch wo die Pillen wie im Krankenhaus der Provinzstadt Serowe bereits ausgegeben werden, kommt wieder Hoffnung auf. Frankfurter Rundschau vom Quellentext Frauen in Afrika Sie säen, jäten, ernten.

Sie kochen und waschen. Sie pflegen die Alten und Aids-Kranken. Und nebenbei flicken sie das undichte Hüttendach und verdienen durch Perlenstickereien das Schulgeld für die Kinder. Weil sie vor der Verantwortung davongelaufen sind. Oder weil sie einfach in der nächsten Buschbar herumhängen und Palmwein saufen. Sie erzeugen rund 80 Prozent der Nahrungsmittel. Aber die Internationale der Helfer entdeckte die Frauen Afrikas erst in den achtziger Jahren - als bessere Partner innen in der Entwicklungsarbeit.

Im Laufe der Zeit hat es sich sogar bis zur Weltbank herumgesprochen: Frauen haben das Gemeinwohl im Sinn, sie sind zuverlässiger, kooperativer und weniger bestechungsanfällig. Heute gilt ihre Förderung als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklungshilfe. Ohne sie bleiben die schönsten Familienplanungen utopische Entwürfe. Der Kampf gegen Epidemien wäre schon verloren, ehe er begonnen hat. Und wer würde die Ressourcen zu schützen versuchen, wenn nicht die Frauen aus Fürsorge für die Kinder und Kindeskinder?

Land besitzen sie in der Regel nicht, es wird von Vater zu Sohn vererbt. Vielerorts können sie nicht einmal mitreden, an wen und wann sie verehelicht werden.

Alle Machtmittel, alle Ressourcen sind in der Hand der Männer. Und allerorten leiden die Frauen unter ihrer Brutalität. Südafrika verzeichnet die höchsten Vergewaltigungsraten der Welt. Im Sudan werden junge Frauen verschleppt und als Sexsklavinnen missbraucht, in Uganda rekrutieren Rebellen kleine Mädchen als Kindersoldaten. Auch die verheerende Aids-Pandemie trägt immer weiblichere Züge; mehr Frauen als Männer sind infiziert, mehr Frauen sterben an der Immunschwächekrankheit.

Dennoch beharren die Männer auf ihren Sexualpraktiken, fast alle lehnen Kondome ab, manche erzwingen den Beischlaf mit Jungfrauen - imIrrglauben, das schütze vor dem Virus. Aber es gibt immer mehr Frauen, die sich das nicht mehr gefallen lassen.

Sie kämpfen an allen Fronten, für die Abschaffung der patriarchalischen Eigentumsrechte, für den Zugang zu Investitionskrediten, für eine bessere Schulbildung ihrer Kinder, für ein Gesundheitssystem, das den Namen verdient, für Mitspracherechte in der Politik.

In Südafrika ist die Hälfte des Kabinetts weiblich, vier von neun Regierungschefs der Bundesländer sind Regierungschefinnen; [ Mehr Führungsämter bedeuten allerdings keineswegs automatisch mehr Macht für die Frauen - oft ist ihre Ernennung ein politisch korrektes Mäntelchen für die alte Männerherrschaft. Überdies sollten sich naive Feministinnen in Europa davor hüten, ihre Schwestern in Afrika zu idealisieren.

Auch solche Frauen finden sich zwischen Khartoum und Kapstadt. Aber ihr Anteil an den Grausamkeiten, der Habgier und Selbstzerstörung Afrikas ist so gering wie der Prozentsatz weiblicher Straftäter in den Kriminalstatistiken des Kontinents. Sind also die Probleme Afrikas männlich und die Lösungen weiblich? Man muss nicht so weit gehen wie radikale Entwicklungshelferinnen. Aber die Frauen tragen die Hoffnungen Afrikas.

Quellentext Nigerianisches Paradoxon Heute leben rund zwei Drittel der Nigerianer unter der Armutsgrenze; die Infrastruktur ist zerfallen, Korruption ist allgegenwärtig, immer wieder brechen gewaltsame Konflikte in verschiedenen Landesteilen auf. Nigeria steht mit diesen Problemen nicht allein.

Der Grund dafür, so der inzwischen breite Konsenz unter Entwicklungsökonomen und Sozialwissenschaftlern, liegt im Charakter der Öleinnahmen. Lizenzgebühren, Steuern und andere Einnahmen, die Regierungen aus der Förderung von Rohstoffen beziehen, sind im ökonomischen Sinn "Renten": But it is often forgotten in the immediate concern with the accumulation of commodities and financial wealth.

Das mag wie eine einfache Wahrheit erscheinen, gerät jedoch häufig in Vergessenheit hinter dem Anliegen der Anhäufung materieller Güter und finanziellen Reichtums. Die Aussagekraft des HDI wird kontrovers diskutiert. Streitpunkt ist etwa die Gewichtung der Aspekte der menschlichen Entwicklung, wobei unterschiedliche Beurteilungen darüber herrschen, welche Aspekte einzubeziehen sind und wie hoch diese beurteilt werden sollten.

Daraus resultiert ebenfalls eine eingeschränkte Vergleichbarkeit der Daten über die Jahre. Alltäglich wichtige materielle Güter seien unter-, die Bildung überbewertet. Beim Bildungsparameter könne zudem nur die volle Punktzahl erreicht werden, wenn die gesamte Bevölkerung aus Schülern oder Studenten bestehe.

Er sieht auch das Problem, dass die Skala das Bruttonationaleinkommen unterbewerte. Da sie sich bereits am oberen Ende der Skala befinden, hätten reiche Länder kaum eine weitere Entwicklungsmöglichkeit in diesem Bereich.

Ähnlich sei es mit der Lebenserwartung. Caplan hat aber Zweifel, dass es dort keine Verbesserungsmöglichkeiten gebe. Der HDI wird auch dafür kritisiert, keine ökologischen Faktoren zu berücksichtigen. Die Rangliste des HDI wurde am September veröffentlicht und basiert auf Daten für das Jahr Länder, für die zum Erstellungszeitpunkt keine oder keine geeigneten Daten zur Verfügung standen, wurden nicht berücksichtigt.

Dies betrifft folgende Staaten und Gebiete:. Ein Rückblick auf die jährlichen Platzierungen beim Index der menschlichen Entwicklung zeigt, dass seit mehreren Jahren Norwegen Platz 1 einnimmt; in früheren Jahren standen auch Kanada, Island, die Schweiz, und Australien auf dem ersten Platz: Alle Werte sind nach der heutigen Berechnungsmethode ermittelt.

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