Portfolio Management

 


Dabei sei manch Schönes auf der Strecke geblieben. Helvetia Die Anlagegruppe Immobilien Schweiz der Helvetia Anlagestiftung hat mit ihrer Kapitalerhöhung rund Millionen Franken bei halb- und vollautonomen Pensionskassen aufgenommen. Europas Währungshüter halten das Geld weiterhin billig.

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Trotz dieser dürftigen Bilanz riskieren die Anklagebehörden nun zunehmend einen Backlash. Berufungsgerichte nehmen nun frühere Urteile verschärft unter die Lupe und finden, die Anklage sei zu weit gegangen. So hielt diese Woche einer der grössten Fälle im Nachgang zu den Betrügereien mit Ramschhypotheken der Nachprüfung in zweiter Instanz nicht stand. Ein Berufungsgericht kippte ein Urteil gegen die Bank of America und begründete dies damit, die Bank habe keinen absichtlichen Betrug begangen.

Auch die verantwortliche Bankerin wurde von aller Schuld freigesprochen. Der Fall zeigt nach Ansicht von Strafrechtlern, wie Banken zunehmend mit formaljuristischen Begründungen frühere Urteile anfechten und Erfolg haben.

Sieben Jahre nach dem Beinahe-Kollaps der Wallstreet steht fest, dass Banker nicht mehr damit rechnen, individuell belangt zu werden. Die zehn grossen Banken haben zwar Bussen und Wiedergutmachungen von über Milliarden Dollar bezahlt. Diese Fälle beziehen sich auf Ermittlungen, bei denen sowohl die Bank wie Angestellte belangt werden sollten. Hinter den Verfahren standen das Justizministerium sowie die Aufsichtsinstanzen der Börse und des Rohstoffhandels.

Angeklagt wurden nur 47 Banker, doch einigten sich die meisten mit den Behörden auf einen Vergleich. Nur elf kamen dann noch vor Gericht, und nur in fünf Fällen erging schliesslich ein Strafurteil. Er wurde schuldig befunden, das Bieterverfahren für Kommunalanleihen in den USA manipuliert zu haben.

Heinz soll im Juli aus der Halbgefangenschaft freikommen. Sein Anwalt sagt, Heinz habe in guten Treuen seine Arbeit getan und sei für etwas bestraft worden, das zuvor nie kriminalisiert wurde. Zum einen konzentriert sich die Justiz zunehmend auf aussergerichtliche Vergleiche. Statt einen Prozess gegen Banken und Banker zu riskieren, fordern die Staatsanwälte lieber hohe Geldstrafen. Zwischen und etwa schloss das Justizministerium solcher Vergleiche ab, verglichen mit lediglich 26 Fällen in den zwölf Jahren zuvor.

Themen und Thesen aus der Finanzbranche. Mit dem Ende des Bankgeheimnisses hat die Schweiz gegenüber dem Ausland einen ganz wichtigen Standortvorteil verloren. Der Arbeitsmarkt in der Schweizer Bankbranche zeigt in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres regional grosse Unterschiede.

Der grösste Schweizer Unfallversicherer verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Buchverlust auf den Anlagen von 2,7 Prozent. Der Deckungsgrad betrug Ende rund Prozent. Damit bleiben laut Suva alle langfristigen Verpflichtungen vollumfänglich gedeckt. Die Luzerner Kantonalbank begibt eine zweite Aufstockung in der 2. Die Anlagegruppe Immobilien Schweiz der Helvetia Anlagestiftung hat mit ihrer Kapitalerhöhung rund Millionen Franken bei halb- und vollautonomen Pensionskassen aufgenommen.

Nun soll das Immobilienportfolio wird in Zusammenarbeit mit Helvetia Versicherungen weiter ausgebaut werden. Da die Zinsfantasie nach der Anhebung der Fed Funds Rate verklungen ist, die Berieselung durch amerikanische Konjunkturzahlen fehlte und die Töne des nächsten Bundestenders noch nicht bekannt sind, kehrte am Freitag in den Handelsräumen winterliche Ruhe ein.

Im Sekundärmarkt tat sich mangels Kundenaufträgen beinahe gar nichts, und dem Terminmarkt erging es ebenso. Im Conf-Futures wurden lediglich Kontrakte umgesetzt. Vorwiegend Stille herrschte auch Emissionsgeschäft. Grundlage der erfolgreichen Transaktion war eine grosse Inhouse-Order vor der Lancierung abgegebene Kaufzusage aus der eigenen Bank aus dem Privatkundensegment, doch stiess die Anleihe trotz kurzer Laufzeit auch bei Institutionellen auf Interesse.

Deutlich besser als die Stimmung unter den Anlegern am Frankenkapitalmarkt ist diejenige der schweizerischen Konsumenten.

Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Freitag mitteilte, ist der Konsumentenstimmungsindex im Oktober nicht, wie vor Wochenfrist irrtümlich gemeldet, um zwei Punkte gesunken, sondern um bemerkenswerte acht Punkte gestiegen. Der Index hat damit das höchste Niveau seit Anfang erreicht.