Immobilienkaufvertrag

 

Ein allgemeingültiges Muster für einen Immobilienkaufvertrag gibt es als solches nicht. Die Form des Kaufvertrages ist abhängig von dem jeweiligen Verkaufsobjekt. Ein Immobilienkaufvertrag kann sowohl privat als auch geschäftlich abgeschlossen werden.

Wir prüfen alle relevanten Unterlagen schnell innerhalb von Werktagen, im Bedarfsfalle schneller - bitte telefonisch anfragen , zu moderaten Konditionen Festpreis und durch spezialisierte Rechtsanwälte und Fachanwälte im Miet- und Wohnungseigentumsrecht Sie erhalten nach der Prüfung Ihres Kaufvertrages ein Kurz- Gutachten zu Ihrem Immobilienkaufvertrag mit Prüfung aller zur Verfügung gestellten Unterlagen Kaufvertragsentwurf, Teilungserklärung, Baubeschreibung, Grundbuchauszug, Baugenehmigung, Flurkarte, Beschlusssammlung, u. Er kennt aber weder die zwischen Käufer und Verkäufer getroffenen Vereinbarungen im Detail noch nimmt er eine Immobilienbegehung vor.

Definition Kaufvertrag

Ein allgemeingültiges Muster für einen Immobilienkaufvertrag gibt es als solches nicht. Die Form des Kaufvertrages ist abhängig von dem jeweiligen Verkaufsobjekt. Ein Immobilienkaufvertrag kann sowohl privat als auch geschäftlich abgeschlossen werden.

Diese kann aber nachgereicht werden. Typischerweise sind der Käufer und der Verkäufer sowie der Notar anwesend. Die Parteien können sich auch vertreten lassen.

Dies es zulässig, soweit alle Parteien damit einverstanden sind. Bei der Vertretung des Vertragspartners muss die Vollmacht in notarieller Form vorliegen. Anderenfalls handelt der Vertreter ohne Vertretungsmacht und erst nach Genehmigung durch den Vertretenen wird der Vertrag wirksam. Dadurch verzögert sich der endgültige Vertragsschluss.

Der Kaufvertrag wird nach Feststellung der Personalien verlesen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Kaufvertrag der letzten Version entspricht, welchen die Parteien vereinbart haben. Sie erhalten eine Lesekopie vom Notar. Vergleichen Sie diese mit dem letzten Entwurf. Sollten Unklarheiten bestehen, sprechen Sie diese an.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass noch Veränderungen in den Vertrag aufgenommen werden. Dies ist meist der Fall, wenn der Notar oder Verkäufer wesentliche Punkte vergessen haben aufzunehmen. Nach Prüfung durch uns erfolgt dies sehr selten und meist nur auf Veranlassung des Verkäufers.

Wir stehen Ihnen in diesem Fall telefonisch zur Verfügung und können direkt auf die Formulierung Einfluss nehmen. Bei offenen Fragen kann in der Regel auch noch beim Notar eine weitere Bedenkzeit vereinbart werden. Nach Abschluss der Verlesung kommt es zur Unterschrift. Damit ist der Vertrag geschlossen. Nehmen Sie immer auch die Lesekopie vom Notar mit. Der Vertrag ist geschlossen, jetzt wird der Vertrag abgewickelt. Der Notar wird Ihnen die weiteren Anweisungen kurzfristig nach dem Termin mitteilen.

Primärpflicht des Käufers ist die Zahlung des Kaufpreises sowie der Erwerbsnebenkosten. Sollte eine Finanzierung erfolgen, muss der Käufer der finanzierenden Bank den Kaufvertrag zur Verfügung stellen. Liegen die Zahlungsvoraussetzungen vor, informiert der Notar den Käufer und die finanzierende Bank.

Dieser übernimmt den Rest. Vor Erhalt der Fälligkeitsmitteilung sollte der Kaufpreis nicht gezahlt werden, es sei denn es ist explizit im Kaufvertrag anders vereinbart Ausnahme bei Verwendung eines Notaranderkontos. Insbesondere die Kosten des Grundbuchamtes sollten zügig gezahlt werden, damit die Eigentumsumschreibung zeitnah erfolgt. Typischerweise erfolgt der Verkauf einer Immobilie lastenfrei. Die Belastungen werden nur mit Zustimmung der Gläubiger gelöscht.

Diese sogenannte Löschungsbewilligung wird dem Notar vom Gläubiger nur erteilt, wenn die vertragliche Verpflichtung durch den Verkäufer erfüllt wurde. Bei einer Grundschuld ist dies die Ablösung durch Zahlung.

In der Regel erhält die Löschungsbewilligung die Zahlungsanweisung an den Käufer oder Notar direkt an den Gläubiger zu zahlen.

Soll die Zahlung direkt an den Verkäufer erfolgen, muss dieser den Erhalt des Kaufpreises gegenüber dem Notar bestätigen. Nachdem alle Voraussetzungen für die Eigentumsumschreibung vorliegen und der Kaufpreis gezahlt ist, erfolgt der Nutzen- und Lastenwechsel, auch Übergabe genannt. Der Notar hat bei der Kaufvertragsabwicklung die Hauptverantwortung. Der Notar hat dabei darauf zu achten, dass alle Parteien entsprechend der kaufvertraglichen Regelungen gesichert sind.

Dabei wird insbesondere zunächst eine Vormerkung zu Gunsten des Käufers im Grundbuch eingetragen. Der Notar holt auch alle erforderlichen Genehmigungen und Bestägigungen ein. Neben der Korrespondenz mit dem Grundbuchamt, meldet der Notar auch die notwendigen Informationen an das Finanzamt.

Für die Eigentumsumschreibung ist die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes erforderlich. Diese wird erst nach Zahlung der Grunderwerbssteuer durch den Käufer ausgestellt.

In der Regel wird gleichzeitig ein aktueller Grundbuchauszug an die Parteien gesendet. Bitte schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen.

Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Die Texte auf dieser Webseite wurden nach bestem Wissen und der zum Zeitpunkt der Artikelerstellung aktuellen Rechtslage erstellt. Insbesondere kann sich zwischenzeitlich die Rechtslage durch veränderte Gesetze oder neue Rechtsprechung geändert haben.

Durch die Zurverfügungstellung dieser Informationen kommt weder ein Vertrag mit dem Leser zustande, noch kann hierdurch eine fundierte und einzelfallbezogene rechtliche Beratung ersetzt werden. Die Texte auf dieser Webseite dienen nur der Erstinformation und es wird keine Haftung übernommen im Hinblick auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen. Üblicherweise wählt in Deutschland jedoch der Käufer den Notar aus und trägt auch die Notarkosten.

Käufer und Verkäufer haften allerdings gemeinschaftlich für die Begleichung aller Notarkosten! Der Geldtransfer für den Immobilienverkauf kann über ein vom Notar eingerichtetes Notaranderkonto abgewickelt werden. Jedoch wird das Notaranderkonto beim Immobilienverkauf in Deutschland immer seltener genutzt. In Süddeutschland ist eine Direktzahlung durch den Käufer an den Verkäufer schon länger üblich, und auch in Norddeutschland setzt sich diese Vorgehensweise beim Immobilienverkauf immer mehr durch.

Nach dem Vorgespräch wird der Notar den Immobilienkaufvertrag verfassen und beiden Parteien zusenden. Beschäftigen Sie sich mit diesem! Der Immobilienkaufvertrag sollte mindestens folgende Punkte enthalten:. Als Verkäufer müssen Sie darauf achten, dass die Haftung für Sachmängel im Immobilienkaufvertrag ausgeschlossen wird, damit Sie der Käufer bei später auftretenden Mängeln am Haus nicht in Regress nehmen kann. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Verschweigt der Verkäufer ihm bekannte Mängel arglistig, ist er dem Käufer trotz einer solchen Klausel im Immobilienkaufvertrag zum Schadensersatz verpflichtet.

Als erstes wird er im Grundbuch eine Auflassungsvormerkung eintragen lassen. Somit ist im Grundbuch vorgemerkt, dass die Immobilie verkauft wird und wer der zukünftige Eigentümer ist. Vor dem Erwerb oder Verkauf einer Immobilie ist es sinnvoll, sich mit den Inhalten eines Immobilienkaufvertrages zu beschäftigen. Ist man nämlich bereits beim Notartermin, bestehen oft Hemmungen, bei Unklarheiten nachzufragen.

Wenn das der Fall ist, hat man ausreichend Zeit, den Vertrag prüfen zu lassen. In der Praxis kommen die Notare ihrer Verpflichtung leider nicht immer nach. Auf die Einhaltung dieses Informationsrechtes des Verbrauchers durch den Notar sollte bestanden werden. Wenn die Mindestfrist nicht eingehalten wird, sollte man um eine Verschiebung des Termines bitten.

Soviel Zeit muss sein. In einem Immobilienkaufvertrag werden zunächst einmal die beteiligten Parteien aufgenommen. Soweit dem Notar nicht persönlich bekannt, müssen sie sich durch einen amtlichen Ausweis ausweisen. Vertragspartner können Verbraucher, Unternehmer, Erbengemeinschaften oder juristische Personen sein.

Vereinbarungen über einen festen Kaufpreis schützen vor Zusatzgebühren des Verkäufers. Selbstverständlich wird das Kaufobjekt präzise aufgenommen. Der Notar sieht hierfür vor der Beurkundung das Grundbuch ein. Nach dem Grundbuch wird das Objekt bezeichnet. Die Beteiligten sollten das genau überprüfen, da nur das verkauft wird, was hier auch genannt ist. Werden Eigentumswohnungen verkauft, wird bezüglich der Beschreibung der Wohnung immer auf eine Teilungserklärung der Wohnungseigentumsanlage Bezug genommen, die der Käufer unbedingt kennen muss.

So ist es wichtig, ob beispielsweise ein Gartenanteil voll im Eigentum steht oder nur ein Sondernutzungsrecht daran begründet ist. Ist das der Fall, lohnt sich auf jeden Fall eine genauere Überprüfung.