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Fragen und Probleme?


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Infomaterial Deutsche Bahn Garantierte Durchführung. Biogas wird auf den Philippinen bislang nur selten genutzt. Es ist vorgesehen, eine weitere Pipeline in die Visayas und auf die Insel Mindanao zu verlegen. Im Jahr wurden auf den Philippinen Bei deren Erzeugung verteilte sich der Energieträgermix wie folgt: Der primäre Verbrauch von Erdöl beschränkt sich weitestgehend auf den Transportsektor, dieser betrug ca.

Die Philippinen gehören zu den kleineren Emittenten von klimaschädlichen Treibhausgasen. Ohne die Montanindustrien, wie der Agro- und Waldwirtschaft, betrugen die Emissionen ca. Er lag im Jahr auf einem Niveau der dem der frühen er Jahre entsprach. Die Überweisungen dieser Gastarbeiter betrugen im Jahr ca. Etwa acht Millionen Filipinos ca.

Sie arbeiten häufig im Gesundheitswesen, meistens als Techniker und Technologen, aber auch als Mediziner und Krankenpfleger sowie als Erzieher, Hauspersonal und in der Gastronomie. Auf Frachtschiffen dienen sie als Besatzungsmitglieder oder auch als Schiffsmeister und -offiziere. Da viele gut ausgebildete Filipinos ins Ausland ziehen, leidet die einheimische Wirtschaft unter dem Verlust von Fachkräften Talentabwanderung ; auch der Heiratsmarkt wird dadurch ausgetrocknet.

Andererseits kommen durch die Auslandstätigkeit Devisen ins Land. Im überregionalen Verkehr dominiert die Schifffahrt, gefolgt vom Luftverkehr. Beide Gesellschaften bieten auf den ganzen Philippinen Fährverbindungen, auch im Langstreckenverkehr, an. Regional in den Visayas arbeitet die Trans Asia Shipping , daneben bieten zahlreiche kleinere Gesellschaften regionale Fährverbindungen an. Das Flugzeug ist das schnellste Transportmittel auf den Philippinen.

Ihr Inlandsableger ist die Airphil Express. Weitere Bahnprojekte existieren auf der Insel Panay und Mindanao. Fast im ganzen Land dominieren in den Städten die Jeepneys im Kurzstreckenverkehr, gefolgt von der Autorikscha und dem Fahrradtaxi für den Ultrakurzstreckenverkehr.

Auf den Philippinen gibt es Generell sind die staatlichen Krankenhäuser unterfinanziert und dementsprechend prekär ausgestattet. Die Behandlung erfolgt kostenlos, Medikamente hingegen müssen selber bezahlt werden. Tetanusprophylaxe ist nur sporadisch verbreitet. Der Tollwut -Durchseuchungsgrad, unter anderem unter Haustieren, ist sehr hoch. Die Lebenserwartung auf den Philippinen betrug 69,2 Jahre. Im regionalen Vergleich stieg sie in den letzten Jahrzehnten nur sehr schleppend an.

Haupthandelspartner der Philippinen , Quelle: Das, was gemeinhin unter philippinischer Kultur verstanden wird, ist die Kultur der christlichen Tieflandbewohner, die die Mehrheit bilden und unter spanischer Herrschaft standen. Die Hochlandbewohner sowie philippinische Muslime und philippinische Chinesen unterscheiden sich in ihren Sitten und Bräuchen zum Teil erheblich von der Mehrheitsgesellschaft.

Ansonsten ist auf den Philippinen überall der amerikanische Einfluss spürbar, auch wenn dieser nicht so tiefgreifend war wie der Einfluss von mehr als dreihundert Jahren spanischer Kolonialherrschaft und Katholizismus. Die Philippinen sind eines der wenigen Länder, in denen Ehescheidungen verboten sind.

Unter bestimmten Voraussetzungen und komplizierten Verfahren kann eine Ehe nachträglich annulliert werden. Aus diesem Grund lassen sich viele philippinische Ehepaare in der Dominikanischen Republik scheiden. Ehebruch steht ebenfalls unter Strafe. Legal Capacity vom Bräutigam vorzulegen. Dieses Dokument wird vom zuständigen Standesamt im Ursprungsland ausgestellt und muss von der jeweiligen Botschaft bestätigt werden. Wegen der zahlreichen Fälschungen erkennt die Deutsche Botschaft in Manila mittlerweile seit keinerlei philippinische Dokumente ohne aufwändige persönliche Nachprüfungen an.

Die spanische Sprache konnte sich in der Mehrheit der Bevölkerung nicht durchsetzen, obwohl die Spanier rund Jahre die Insel beherrschten, weil sie — anders als in Mittel- und Südamerika — auf den Philippinen mehr am Handel und weniger an der Vermischung zweier Kulturen interessiert waren. Spanisch wurde den Einheimischen anfangs nicht beigebracht, vielmehr lernten die spanischen Priester und Mönche die einheimischen Sprachen und bildeten einige wenige Einheimische, sogenannte ladinos , als Übersetzer aus.

Dezember unterzeichnete Königin Isabella II. Seit der Implementierung dieses verpflichteten Schulsystems wurde auch die spanische Sprache von der Grundschule an in vielen Schulen landesweit gelehrt. Nach einigen Jahrzehnten und dem Bau hunderter weiterer neuer Schulen sprach bereits ein erheblicher Anteil der Einheimischen die spanische Sprache.

In der amerikanischen Kolonialzeit wurde allerdings das Englische sehr stark zu Lasten des Spanischen gefördert. Daher sprechen nunmehr weniger als 5. Das Spanische — sowie die Aussprache spanischer Lehnwörter — ist auf den Philippinen eher mexikanisch als spanisch geprägt, da die Philippinen bis zur Unabhängigkeit von Mexiko aus regiert wurden und die beiden Länder durch den Galeonenhandel mit Acapulco in regem Austausch standen.

Als die Philippinen nach der Unabhängigkeit Mexikos unter direkte spanische Herrschaft kamen, gab es Konflikte zwischen den auf den Philippinen geborenen Spaniern Insulares und den Spaniern aus Europa Peninsulares.

Nicht wenige Insulares schlugen sich bei der philippinischen Revolution von auf Seiten der Einheimischen, auch wenn nationalistische Historiker auf den Philippinen dies gerne verdrängen.

Für viele alltägliche Begriffe — unter anderem Zeit und Zahlenangaben, Bezeichnungen von Hausabteilen, Haushalts- und Kleidungsartikeln und Fahrzeugteilen — werden spanische Begriffe oder Wörter benutzt. Auch diese wurden teilweise umgewandelt oder entfremdet, erinnern jedoch immer noch sehr an die spanischen Begriffe. Es existieren teilweise eigene Tagalog -Ausdrücke für die oben genannten Begriffe, diese werden jedoch kaum verwendet.

Die meisten Filipinos — aber auch Inseln, Landesteile und Ortschaften — tragen als Folge der rund Jahre dauernden spanischen Kolonialzeit spanische Namen. Zu diesem Zweck wurde an alle Provinzgouverneure eine alphabetische Liste spanischer Namen verteilt. Die Provinzgouverneure sandten an die Gemeindepfarrer je einen Ausschnitt aus dieser Liste. Die älteste Person jeder Familie konnte dann für die ganze Familie aus dieser Unterliste einen Namen für seine Familie aussuchen. Da durch dieses System Orte nur Namen bekamen, die mit einem bestimmten Buchstaben begannen, kann man aus vielen Namen die lokale Herkunft erkennen.

Die Liste, auf die alle philippinischen Familiennamen zurückgehen, ist als Claveria-Liste bekannt. Einwohner der Philippinen, die bereits vor dem Claveria-Dekret einen nicht-spanischen Nachnamen hatten, konnten diesen jedoch behalten. Wer beweisen konnte, dass seine Familie bereits seit mindestens vier Generationen einen spanischen Nachnamen verwendete, durfte diesen ebenfalls behalten. Die Philippinen waren von den kulturellen Entwicklungen auf dem Festland und den Inseln Südostasiens vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit weitgehend abgeschnitten.

Aus älterer Zeit bestehen vielfache kulturelle Verbindungen zwischen den philippinischen Inseln und dem übrigen Südostasien. Die älteste philippinische Musiktradition wird im Norden von den Igorot und verwandten Völkern in den Kordilleren Luzons gepflegt.

Manche sind für ein solistisches Spiel, andere für kleine Ensembles vorgesehen. Dazu gehören mehrsaitige Bambusröhren zithern , die bei den Kalinga und Bontoc kolitong genannt werden, Klappern , Gabelbecken Ifugao: Die gangsa -Musik bildet die strukturelle Grundlage, an der sich die Unterhaltungsmusik orientiert. Die zweite, von Luzon unabhängige Musiktradition ist durch die Verwendung von Buckel gongs charakterisiert.

Sie kam ab dem Jahrhundert zunächst mit muslimischen Seefahrern und Händlern ins Land und ist in den Siedlungsgebieten der muslimischen Bevölkerungsgruppen auf den südlichen Inseln verbreitet. Die kulintang genannten Ensembles mit mehreren waagrecht in einer Reihe gelagerten Buckelgongs kulintang auch als Name des Instruments , einem senkrecht aufgehängten Buckelgong agung , einer Vierergruppe Buckelgongs gandingan und einer Bechertrommel dabakan sind besonders mit dem indonesischen gamelan verwandt.

Das kulintang spielt die Melodie, während die anderen Gongs und die Trommel einen Rhythmus ergänzen. Weit verbreitet im Süden ist die Bambusmaultrommel kubing , daneben kommen Bambus schlitztrommeln und Bambusxylophone vor. Zu den Saiteninstrumenten im Süden gehören die zweisaitige Boots laute kutiyapi formverwandt mit der sape in Borneo, namensverwandt mit der javanischen kacapi , mehrere Bambusröhrenzithern und eine einsaitige Fiedel, die regional durch eine abgewandelte europäische Violine wie in Indonesien biola ersetzt wurde.

Die muslimischen Ethnien pflegen zahlreiche, häufig melismatische Gesangsstile, darunter die epischen Gesänge baat und darangan sowie Liebeslieder bayok. Die am weitesten verbreitete Volksmusiktradition geht auf den Einfluss christlicher Missionare und die annähernd vier Jahrhunderte andauernde spanische Kolonialherrschaft zurück.

Hierdurch wurden vielerorts einheimische Musikstile völlig verdrängt. Die Missionare führten das Orgel-, Gitarren- und Flötenspiel ein. Hinzu kamen spanische Unterhaltungstänze. Jahrhunderts wurden nach europäischem Vorbild Musikschulen, Sinfonieorchester und Chöre gegründet. In der Tagalog -Sprachregion sind die typisch spanischen Gitarrenensembles rondalla und die Blechblaskapellen banda beliebt. Hinzu kommen zu christlichen Festtagen gehörende Musik- und Gesangsformen pasyon, epischer Gesang über das Leben Christi.

Ein besonders geschätztes Liebesliedgenre in der Sprache Tagalog, das Anfang des Es geht vor allem auf die beiden Komponisten Nicanor Abelardo — und Francisco Santiago — zurück. Die Vorbilder der modernen Popmusik stammen hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten. In der amerikanischen Zeit — wurden neben europäischer Klassik auch Jazz und amerikanischer Folk eingeführt.

Santos — und Amada Santos Ocampo — Die philippinische Küche vereinigt spanisch - mexikanische , chinesische , indische , japanische und amerikanische Einflüsse, die auf die Regionalküchen der unterschiedlichen ethnischen Gruppen der Philippinen gewirkt haben.

In vorspanischer Zeit kamen viele hinduistische und buddhistische Elemente auf die Philippinen, da die Philippinen unter dem Einfluss der Sri-Vijaya- und Majapahit-Reiche standen. Infolge der Jahre dauernden Kolonisation durch die Spanier flossen auch viele spanische und mexikanische Traditionen in die Kultur mit ein, und nach kamen zusätzlich noch amerikanische Einflüsse auf die Insel. Die christlichen Feiertage werden ausgiebig gefeiert, allerdings ganz anders als in Europa.

Zu Allerheiligen und Allerseelen kampieren Familienangehörige in den Friedhöfen, es herrscht eher Partystimmung als Trauer, da man den Toten eine Freude machen möchte. Weihnachten auf den Philippinen wird vom Dezember an gefeiert, es gibt bis zum Dezember Messen um 4 Uhr morgens, misa de gallo Hahnenmesse genannt.

Der Beginn der Weihnachtssaison ist am 1. In der Karwoche steht das öffentliche Leben still, am Karfreitag und Karsamstag sind Kinos geschlossen. In Manila findet am 9. Bei dieser Prozession dürfen nur Männer zugegen sein. Am Ende wählt eine Jury den schönsten Festwagen. Andere bekannte populäre Legenden auf den Philippinen sind die Geschichte um die Prinzessin Urduja , die Maragtas-Legende und die Legende um das Gesetzbuch von Kalantiaw ; diese Legenden gehören zur Pflichtlektüre in den Schulen, auch wenn es eine Kontroverse um deren Authentizität gibt.

Trotz starker Verwestlichung und Christianisierung glauben viele Filipinos immer noch an die Existenz solcher Wesen, besonders in den Provinzen. Es gibt auch Berichte von Sichtungen, die aber oft unbestätigt blieben. Da das Land aus vielen Inseln besteht und von vielen ethnischen Gruppen bewohnt wird, ist die philippinische Mythologie sehr zersplittert.

Zu den beliebtesten Sportarten gehören Basketball , Boxen und Poolbillard. Die philippinischen Basketballspieler wurden , , , und fünfmal asiatischer Meister.

Der aktuell bekannteste philippinische Sportler ist der mehrfache Boxweltmeister Manny Pacquiao. Sie sind weithin bekannt für effektive, letale Messertechniken und extrem schnelle Doppelstockformen.

Expats und Philippinos meist aus dem nahegelegenen Manila erkundeten die Unterwasserwelt an Wochenenden. Heute findet man internationale Tauchbasen und Resorts über das ganze Archipel verteilt. Puerto Galera auf Mindoro war und ist bis heute eine Taucherhochburg.

Hier kann man verschieden Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg betauchen. Tauchsafaris werden auch auf den Philippinen immer beliebter. Die Philippinen liegen im Korallendreieck und weisen eine überdurchschnittliche Artenvielfalt auf.

Seit Jahren wird in vielen Gebieten erfolgreich gegen Dynamit- und Cyanidfischerei angekämpft. Die meisten Tauchplätze befinden sich küstennah und sind in wenigen Minuten von der jeweiligen Basis aus per Boot zu erreichen.

Es werden aber auch anderen Brevets von internationalen Tauchorganisationen anerkannt. Auf Luzon befinden sich die berühmten Reisterrassen von Banaue und Batad sowie die Vulkane Pinatubo , Taal und Mayon den viele als den schönsten Vulkan der Welt ansehen, da er sich als nahezu perfekter Kegel aus einer flachen Ebene erhebt.

Bemerkenswert sind ebenso die vielen Strände, die die Küsten der Philippinen bieten. Weitestgehend unbekannt ist die historische spanische Altstadt von Vigan. Es finden sich zahlreiche Spanische Festungen auf den Philippinen , die zum Teil gut erhalten sind.

Insgesamt wurden Hügel in dieser Form in dem Gebiet gezählt. In Cebu City zählt der daoistische Tempel zu den architektonischen Glanzstücken. Das Staatsgebiet der Philippinen umfasst ca. Christentum auf den Philippinen. Römisch-katholische Kirche auf den Philippinen. Islam auf den Philippinen. Liste der Städte auf den Philippinen. Feiertage auf den Philippinen. Städte auf den Philippinen. Inseln und Inselgruppen der Philippinen.

Inseln und Inselgruppen in der Bicol Region. Inseln und Inselgruppen in der Region Cagayan Valley. Inseln und Inselgruppen in der Region Central Visayas. Inseln und Inselgruppen in der Region Eastern Visayas. Inseln und Inselgruppen in der Region Western Visayas. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Bicol. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Central Luzon.

Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Cordillera Central. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Sierra Madre. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Central Visayas. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Eastern Visayas. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Western Visayas. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Caraga. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Cotabato.

Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Davao Region. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Northern Mindanao. Nationalparks und Naturschutzgebiete in der Region Zamboanga Peninsula. Philippinen — Portal zu weiteren Artikeln über die Philippinen.

Republik der Philippinen, abgerufen am März , abgerufen am Januar , abgerufen am 2. Die Entenvögel der Welt. First Record of the dottyback Manonichthys alleni Teleostei: Pseudochromidae from the Philippines. Seven new records of fishes Teleostei: Perciformes from coral reefs and pelagic habitats in Southern Mindanao, the Philippines.

Upeneus nigromarginatus, a new species of goatfish Perciformes: Mullidae from the Philippines. Raffles Bulletin of Zoology. A newly discovered predator of the crown-of-thorns starfish. Februar Abgerufen am Januar Abgerufen am UN, abgerufen am November , abgerufen am Februar , abgerufen am Juni , abgerufen am It shall equally protect the life of the mother and the life of the unborn from conception. The natural and primary right and duty of parents in the rearing of the youth for civic efficiency and the development of moral character shall receive the support of the Government.

Earliest known hominin activity in the Philippines by thousand years ago. Halili , Rex Bookstore, Inc. Women and the Vote. DFA to govt agencies: Do not refer to Sabah as part of Malaysia.

Daily Tribune vom Corruption Perceptions Index Zumeist sind die städtischen Ballungsräume jedoch nicht in der Lage, dem enormen Bevölkerungsdruck, der durch hohe Geburtenraten noch verschärft wird, standzuhalten. In den Elendsvierteln an den Stadträndern herrscht Massenarbeitslosigkeit. Noch immer gravierend ist die Benachteiligung von Frauen.

Ein muslimischer Mann darf zwar bis zu vier Ehefrauen haben, aber polygame Verbindungen stellen dennoch eine Ausnahme dar. Der Ehepartner wird vor allem nach sozialen Gesichtspunkten ausgewählt.

Mit der Heirat verpflichtet sich die Familie der Braut, entgegen der islamischen Praxis der Morgengabe vom Mann an die Frau, oft zur Zahlung einer Mitgift , die nicht selten die finanziellen Möglichkeiten der Familie übersteigt. Unterernährung, Sterblichkeit und Analphabetismus sind daher bei Mädchen höher als bei Jungen.

Folge der Benachteiligung der Frauen ist ein Männerüberschuss: Die Gesundheitsversorgung ist vielerorts unzureichend. Dazu kommen schlechte hygienische Zustände und der Mangel an sauberem Wasser — nicht nur in Slums, sondern auch in vielen ländlichen Regionen —, was die Ausbreitung von Magen-Darm-Erkrankungen und Seuchen wie Tuberkulose , Malaria und Hepatitis begünstigt.

Pakistan ist neben Afghanistan der einzige Staat der Welt, in dem die Poliomyelitis Kinderlähmung noch endemisch vorkommt. Die Weltgesundheitsorganisation unternimmt Anstrengungen, die Erkrankung durch Impfprogramme zu eliminieren. Lediglich in der Provinz Punjab ist der Besuch einer Grundschule seit gesetzlich vorgeschrieben, [58] und seit auch unentgeltlich. Deren Bericht wies auf militante Gruppen hin, die von den Behörden nicht genügend oder gar nicht verfolgt würden.

Das staatliche Bildungssystem ist dreistufig. Auf die fünfjährige Grundschule, die Kinder ab einem Alter von fünf Jahren besuchen dürfen, folgt die dreijährige Mittelschule. Die eigentliche Sekundarbildung umfasst die zweijährige Ausbildung an einer High School, die mit einer Prüfung abgeschlossen wird, und im Anschluss daran an einer Higher Secondary School, die ebenfalls zwei Jahre dauert.

In Pakistan gibt es über anerkannte staatliche und private Universitäten. Neben den staatlichen Schulen stellen Tausende von Madaris oder Koranschulen eine wichtige Stütze des Bildungswesens dar.

Sie bieten in der Regel auch Kindern aus armen Familien, denen der Besuch einer staatlichen Bildungseinrichtung nicht möglich wäre, eine kostenlose Grundbildung.

Nicht selten leisten sie auch humanitäre Hilfe. Allerdings unterliegen sie keinerlei staatlicher Kontrolle, sodass auch religiöse Extremisten Medresen nutzen, um extremistisches Gedankengut zu verbreiten. Nach der pakistanischen Verfassung soll Kindern eine kostenfreie Grundbildung garantiert sein. Die Realität sieht allerdings anders aus. Das öffentliche Bibliothekswesen ist stark unterentwickelt. In den er-Jahren wurden auf dem Land über 4.

Seit fordert die nationale Bildungspolitik die Einrichtung von Bibliotheken auf dem Land — bisher jedoch ohne Konsequenzen. Eine sehr geringe Anzahl von mit internationaler Hilfe aufgebauter Cyber Community Centers stellt qualitative Internetinformationszugänge auf dem Land zur Verfügung und bietet PC- und Internetkurse an.

An sechs Universitäten kann ein postgraduales Diplom in Library and Information Science erworben werden. Abdus Salam war der erste Pakistaner und der erste Muslim, der den Physiknobelpreis erhielt. Der Beginn der Indus-Kultur wird etwa auf die Mitte des 3. Ihr Untergang dürfte sich um v. Hunderte antike Siedlungen und Städte wurden freigelegt, die bedeutendsten unter ihnen sind Harappa im Punjab und Mohenjo-Daro im Sindh. Um die Mitte des 2. Sie prägten die vedische Kultur und den Hinduismus.

Letzterer gelangte im 1. Schon im frühen 8. Jahrhundert kam das heutige pakistanische Staatsgebiet in Berührung mit dem Islam , als die Araber unter Muhammad ibn al-Qasim das Industal eroberten. Über Jahrhunderte verlief die Grenze zwischen der islamischen Welt und dem indischen Kulturkreis östlich des Indus. Bis zum Beginn des Jahrhunderts war Pakistan Teil verschiedener islamischer Reiche, darunter die der persischen Ghuriden Jahrhundert , der nordindischen Delhi-Sultane Jahrhundert und Moguln Jahrhundert sowie der afghanischen Durrani-Dynastie Damit begann für Pakistan die rund jährige Zugehörigkeit zum britischen Kolonialreich.

Die indische Unabhängigkeitsbewegung nahm mit der Gründung des Indischen Nationalkongresses Gestalt an. Erst nachdem in den er-Jahren jedoch mehrere Versuche, einen Kompromiss mit dem Kongress zu finden und den muslimischen Einfluss zu wahren, gescheitert waren, mobilisierte der Führer der Muslimliga Ali Jinnah die Mehrheit der indischen Muslime für einen eigenen Staat Zwei-Nationen-Theorie. Die Auffassung, den Islam als distinktives Merkmal bei der Nationenbildung zu sehen und ihm eine stärkere politische Bedeutung zuzusprechen, entwickelte sich daher recht spät.

Dennoch wurde in der verabschiedeten Lahore-Resolution endgültig die Gründung eines eigenständigen muslimischen Staates in Indien beschlossen. Der Staat Pakistan entstand am August aus den überwiegend muslimischen Teilen von Britisch-Indien. Es wird vermutet, dass bei Gewaltakten und durch die Strapazen während der Flucht bis zu Nach der Teilung bestand Pakistan aus den beiden etwa Kilometer auseinander liegenden Landesteilen West- und Ostpakistan.

Westpakistan ist identisch mit der heutigen Islamischen Republik Pakistan. Ostpakistan bestand aus dem östlichen, überwiegend muslimischen Teil der früheren britisch-indischen Provinz Bengalen , der sich später als Bangladesch für unabhängig erklärte.

Vom mehrheitlich hinduistischen Gebiet um Jammu und dem mehrheitlich buddhistischen Ladakh abgesehen war die Bevölkerung des Staates überwiegend muslimischen Glaubens. Die herrschende Dynastie war jedoch hinduistisch, weshalb sich der Fürst zunächst nicht entscheiden wollte und sich später Indien anschloss. Pakistan erlangte jedoch die Herrschaft über den westlichen und nördlichen Teil dieser Region.

Beide Staaten beanspruchen ganz Kaschmir als ihr Territorium, eine von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Volksabstimmung fand nie statt. Der Kaschmir-Konflikt prägt seither die Beziehung beider Staaten. Seitdem bestimmten Militärdiktaturen immer wieder die Geschicke Pakistans. Das Frauenwahlrecht wurde eingeführt.

Dazu kam die ungleiche Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen und der politischen Macht. Die Regierung im westpakistanischen Karatschi , ab in Islamabad — der eigens für den neuen Staat gegründeten Hauptstadt — benachteiligte das entfernte Ostpakistan sowohl bei der Verteilung staatlicher Gelder als auch bei der Vergabe führender Stellen in Verwaltung und Streitkräften.

Als die separatistische Awami-Liga , die schon die Muslimliga als stärkste politische Kraft Ostpakistans abgelöst hatte, zum Teil beeinflusst durch die Auswirkungen des Zyklons im November bei den Wahlen im Dezember fast alle ostpakistanischen Wahlkreise und damit die absolute Mehrheit im gesamtpakistanischen Parlament gewann, erklärte Präsident Muhammad Yahya Khan die Wahl für ungültig, verbot die Awami-Liga und nahm deren Führer gefangen.

In der Folge kam es zu Ausschreitungen, die im ostpakistanischen Unabhängigkeitskrieg gipfelten. Im Dezember erklärte sich Ostpakistan als Bangladesch für unabhängig.

Offiziell befanden sich Indien und Pakistan nicht im Kriegszustand, dennoch wird der Konflikt angesichts mehrerer hundert Toter innerhalb weniger Wochen sowie des Einsatzes schweren Kriegsgeräts heute als Kargil-Krieg bezeichnet. Nicht nur war erneut ein Krieg gegen den Rivalen Indien verloren worden, sondern das gesamte Staatsmodell Pakistans schien in Frage gestellt. Pakistan war ohne historische Vorbilder mit dem Anspruch gegründet worden, der Staat für alle Muslime auf den indischen Subkontinent zu sein.

Dies war die Leitidee, die die unterschiedlichen Völker Pakistans zusammenhalten sollte. Nach konnte Pakistan diesen Anspruch nicht mehr aufrechterhalten. Pakistan, Indien und Bangladesch. Dementsprechend begannen sich Politiker anderer Volksgruppen in Pakistan zu fragen, warum sie weiter im verbleibenden Reststaat Pakistan verbleiben sollten. Der Verlust des östlichen Landesteiles veranlasste Präsident Yahya Khan zum Rücktritt, was eine vorsichtige Demokratisierung Pakistans einleitete.

General Mohammed Zia-ul-Haq rief das Kriegsrecht aus und begründete damit die dritte Militärdiktatur. Er leitete die Islamisierung Pakistans ein, unter anderem, indem er die Scharia als Rechtsgrundlage einführte.

Belastend auf die politische und wirtschaftliche Stabilität wirkten sich der Bürgerkrieg und die sowjetische Intervention im Nachbarland Afghanistan zwischen und aus. Pakistan intervenierte massiv, nachdem eine pro-sowjetische Regierung in Afghanistan an die Macht gekommen war. Die dort gegen die Regierung operierenden Mudschahed erhielten seit finanzielle und sachliche Unterstützung, letzteres mit Waffen, vor allem durch die USA , durch Pakistan und Saudi-Arabien.

Nach dem Tod Zia-ul-Haqs fanden erstmals seit wieder freie Wahlen statt, aus denen mit Benazir Bhutto zum ersten Mal in der Geschichte eines islamischen Staates eine Frau als Siegerin hervorging. Auf sie folgte die Regierung Nawaz Sharif. Mai seinerseits mit unterirdischen Tests und bestätigte damit endgültig den erfolgreichen Abschluss seines begonnenen Atomprogramms. Daraufhin setzte General Pervez Musharraf die gewählte Regierung Sharifs in einem Militärputsch ab und errichtete die vierte Militärdiktatur Pakistans.

Seit ist eine behutsame Annäherung zwischen Indien und Pakistan zu bemerken. So fanden Gefangenenaustausche statt und wurden Verbindungen in der Kaschmirregion geöffnet. Im Jahr begann der Konflikt in Nordwest-Pakistan zwischen Islamisten in den Stammesgebieten, darunter aus Afghanistan geflohene Taliban, und der pakistanischen Zentralregierung. Im Oktober kamen mehr als Januar hob General Musharraf den Ausnahmezustand am Dezember wieder auf, allerdings nicht die Beschränkungen der Pressefreiheit.

Dezember in Rawalpindi. März mit Stimmen zum neuen Premierminister gewählt. Einen Tag später wurde er von Präsident Musharraf vereidigt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Aufhebung des Hausarrests über den ehemaligen obersten Richter Iftikhar Mohammad Chaudhry, der im November von Musharraf abgesetzt worden war.

Gegen den Willen der Opposition verkündete die pakistanische Wahlkommission mit Verweis auf die Situation im Land am 2. Januar eine Verschiebung der Parlamentswahlen auf den Deren Vorfeld war von weiteren Anschlägen und Gewalttaten überschattet.

Die Wahlen konnten die Parteien der Opposition klar für sich entscheiden: Kurz darauf einigten sich beide Parteien auf eine Koalition. Dieser ordnete umgehend die Freilassung aller bei der Verhängung des Ausnahmezustandes im November inhaftierten oder unter Hausarrest gestellten Richter und Rechtsanwälte an.

Gilani, der unter Musharraf von Februar bis Oktober selbst inhaftiert war, wurde von diesem am März als neuer Regierungschef vereidigt. Aufgrund dieser demokratischen Entwicklung vollzog das Commonwealth am Mai die Wiederaufnahme Pakistans. Der innenpolitisch schwer unter Druck geratene Präsident Musharraf erklärte am August seinen Rücktritt, der vor allem durch die Tatsache bedingt war, dass die neue Regierung ein Amtsenthebungsverfahren veranlassen wollte.

Diesem wollte Musharraf wohl zuvorkommen. Bei den Präsidentschaftswahlen am 6. September konnte Zardari die deutliche Mehrheit der Stimmen im Unterhaus, im Senat und in den vier Provinzparlamenten gewinnen und wurde so neuer Präsident. Im Oberlauf des Indus gab es mindestens Tote zu beklagen.

Bei den Parlamentswahlen vom Mai gewann die Muslimliga deutlich mit von Sitzen. Seit der Unabhängigkeit ist die politische Lage Pakistans durch mangelnde Stabilität gekennzeichnet.

Kurze demokratische Phasen wurden immer wieder von Militär putschen unterbrochen. Militärs regierten das Land von bis , von bis und von bis Es folgten weitere Verfassungen und Seit , mit Unterbrechung von bis , ist wieder die Verfassung von in Kraft. In einigen Gebieten Westpakistans mit stark ausgeprägten feudalen und clanähnlichen Stammesstrukturen ist das staatliche Gewaltmonopol eingeschränkt. Auch in einigen ländlichen Teilen Belutschistans und Khyber Pakhtunkhwas kann sich der Staat nur leidlich gegen den Einfluss von Stammesführern und reichen Landbesitzern durchsetzen.

Der pakistanische Staat ist auf praktisch allen Verwaltungsebenen von Korruption durchzogen. Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International für das Jahr befindet sich Pakistan auf Plaz von bewerteten Ländern.

Obwohl die Verfassung seit schrittweise wiederhergestellt wurde und erstmals wieder Parlamentswahlen stattfanden, regierte der Militärmachthaber Pervez Musharraf , der seit auch formell das höchste Staatsamt innehatte, seit de facto diktatorisch. Die Parlamentswahlen brachten einen Sieg der Oppositionsparteien um die kurz zuvor ermordete Benazir Bhutto und Nawaz Sharif, so dass Pervez Musharraf Ende unter öffentlichem Druck zurücktrat.

Staatsoberhaupt Pakistans ist der Präsident, der laut Verfassung von einem Wahlgremium — bestehend aus den beiden Bundesparlamenten und den Regionalparlamenten der vier Provinzen — auf fünf Jahre gewählt wird. Er muss Muslim und bei Amtsantritt mindestens 45 Jahre alt sein. Seine Aufgaben sind überwiegend repräsentativer Natur, darüber hinaus verfügt er jedoch über einige Sonderrechte.

So kann er jederzeit die Nationalversammlung auflösen und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Mittels umfangreicher Verfassungsänderungen stärkte er die Machtstellung des Präsidenten. De facto ist Pakistan daher ein Präsidialregime. Die Nationalversammlung umfasst Abgeordnete, wovon für fünf Jahre nach Mehrheitswahlrecht direkt vom Volk gewählt werden. Wahlberechtigt sind alle Staatsbürger ab einem Alter von 18 Jahren.

Die reservierten Sitze werden auf die in der Nationalversammlung vertretenen Parteien entsprechend ihrem Stimmenanteil verteilt. Der Senat hat Abgeordnete, die von den Parlamenten der vier Provinzen sowie der Stammesgebiete unter Bundesverwaltung gewählt werden. Obwohl der Senat in der Hierarchie über der Nationalversammlung steht, hat letztere weiter reichende Befugnisse.

So wählt diese den Premierminister, dem laut Verfassung die eigentliche Regierungsgewalt zukommt, und hat die alleinige Entscheidungsbefugnis über den Staatshaushalt und die Finanzgesetzgebung des Landes. Pakistan ist nach der Verfassung von ein föderaler Staat. Er untergliedert sich in die vier Provinzen Belutschistan , Khyber Pakhtunkhwa ehem.

Nordwestliche Grenzprovinz , Punjab und Sindh , die jeweils über eine auf fünf Jahre direkt vom Volk gewählte Provinzversammlung Pronvincial Assembly verfügen. Regierungschef ist der Chief Minister , der von der Provinzversammlung gewählt wird und im Allgemeinen der Vorsitzende der Partei ist, welche die stärkste Fraktion bildet.

Dem Chief Minister steht jedoch in jeder Provinz ein vom Präsidenten ernannter Gouverneur vor, der nach Absprache mit dem Präsidenten die Provinzversammlung auflösen und eine Übergangsregierung bilden kann. Das Hauptstadtterritorium Islamabad sowie die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung an der Grenze zu Afghanistan werden unmittelbar von der pakistanischen Zentralregierung verwaltet, ebenso das unter pakistanischer Kontrolle stehende Gilgit-Baltistan ehem.

Nordgebiete der von Indien beanspruchten Region Kaschmir. Zu letzterer gehört auch das teilautonome Gebiet Asad Kaschmir , das über eine eigene gesetzgebende Versammlung Legislative Assembly , einen Premierminister und einen Präsidenten verfügt. Jede Verwaltungseinheit ist in Distrikte untergliedert. Das Hauptstadtterritorium bildet einen eigenen Distrikt. Insgesamt gibt es in Pakistan Distrikte, davon 14 im pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs. Eine Ausnahme stellen die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung dar.

Den Vorsitz führt der vom Präsidenten ernannte Chief Justice. Der Supreme Court ist das höchste Berufungsgericht Pakistans, verfügt aber auch über Entscheidungsgewalt in Streitfragen zwischen der Zentralregierung und den Provinzen bzw. Drei davon sind islamische Glaubensgelehrte Ulama.

Widerspricht ein Gesetz der islamischen Rechtsauslegung, so kann das Gericht je nach Zuständigkeit den Präsidenten oder den Gouverneur einer Provinz zur Überarbeitung des entsprechenden Gesetzes zwingen. An niedrigeren Gerichtshöfen gibt es gesonderte Kammern, in denen Ulama nach islamischem Recht urteilen.

Trotz einer vielfältigen Parteienlandschaft ist parteipolitische Arbeit in Pakistan nur begrenzt wirksam. Ursache ist insbesondere die mangelnde Ausprägung einer demokratischen Kultur infolge wiederkehrender Militärherrschaften, einer starken Ausrichtung der Politik auf einzelne Führungspersönlichkeiten und eines fehlenden ideologischen Unterbaus vieler Parteien.

Dabei kam der Muslimliga unmittelbar nach der Unabhängigkeit eine ähnlich staatstragende Rolle zu wie der Kongresspartei in Indien. Verschiedene oppositionelle Bewegungen, wie die von Muhammad Tahir-ul-Qadri nur temporar mobilisieren. Bereits dreimal führten Pakistan und Indien Krieg um die umstrittene Region. Vielmehr besteht Pakistan auf einer ebenfalls von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Volksabstimmung über den endgültigen Status Kaschmirs.

Diese hat jedoch bis heute nicht stattgefunden, da sich Indien auf die im Oktober unterzeichnete Beitrittserklärung des bis dahin quasi selbstständigen Königreiches Kaschmir zur Indischen Union beruft.

Auch führten Pakistan und Indien Krieg gegeneinander, allerdings nicht um Kaschmir, sondern wegen des in Ostpakistan Bangladesch tobenden Unabhängigkeitskrieges, in den Indien auf Seiten Ostpakistans eingriff. Seit dem Kargil-Krieg, , ist das Verhältnis von Pakistan und Indien durch deren Besitz von Atomwaffen nur noch mehr verschärft worden. Seitdem zeichnet sich ein leichter, durch wirtschaftliche Interessen begünstigter Entspannungsprozess ab.

Eine endgültige Lösung der Kaschmir-Frage steht jedoch nach wie vor aus. Einen Rückschlag für die Entwicklung stellten die Anschläge am November in Mumbai dar, als zehn junge Männer, die in Kaschmir von der islamistischen Terrororganisation Laschkar-e Taiba ausgebildet worden waren, Menschen töteten. Begünstigt wurden die pakistanischen Bündnisbestrebungen durch die Konstellation des Kalten Krieges , in dessen Verlauf sich Indien zunehmend in Richtung der Sowjetunion orientierte und damit die USA und China verärgerte.

Dementsprechend waren die pakistanisch-sowjetischen Beziehungen eher unterkühlt. In den er-Jahren verschlechterten sich die Beziehungen zu den USA sogar zusehends, da die von Pakistan unterstützten religiösen Extremisten im afghanischen Bürgerkrieg nicht mehr der Bekämpfung der Sowjets dienlich waren, sondern sich zu einem Sicherheitsproblem für den Westen entwickelten. Seitdem sich Präsident Pervez Musharraf nach den Terroranschlägen des Allerdings lassen die aktuellen Entwicklungen, insbesondere der immer stärker um sich greifende Terrorismus, Zweifel an der stabilisierenden Wirkung auf Afghanistan aufkommen, da der Westen Pakistans von Taliban-Anhängern als Basis genutzt wird.

Die Regierung von Präsident Donald Trump wirft Pakistan vor, die radikalislamischen Taliban und das mit ihnen verbündete Hakkani-Netzwerk zu unterstützen und ihnen einen Rückzugsort zu geben. Die Europäische Kommission ist seit mit einer diplomatischen Vertretung in Islamabad anwesend.

Die Beziehungen Pakistans zu seinem westlichen Nachbarn Iran sind zwiespältig. Bis in die jüngere Vergangenheit arbeiteten beide Länder eng miteinander zusammen. Der Iran unterstützte Pakistan sogar militärisch, etwa bei der Niederschlagung separatistischer Aufstände der Belutschen auf pakistanischem Hoheitsgebiet zwischen und Erst die zunehmende Gewalt sunnitischer Extremisten gegen die schiitische Minderheit in Pakistan seit Beginn der er-Jahre zog eine Abkühlung der Beziehungen nach sich.

Der schiitische Islam ist Staatsreligion im Iran. Seit dem Ende der Taliban und dem schärferen Vorgehen der Regierung Musharraf gegen extremistische Sunniten im eigenen Land haben sich die Beziehungen merklich entspannt. Bislang wurden sie auch durch den Streit zwischen den USA und der iranischen Regierung unter Mahmud Ahmadinedschad über das iranische Atomprogramm kaum getrübt.

Der Iran hat sich sogar wiederholt als Vermittler im indisch-pakistanischen Kaschmirstreit angeboten, da er zu beiden Seiten gute Beziehungen unterhält. Im Unabhängigkeitsjahr trat Pakistan den Vereinten Nationen bei. Aus dem Commonwealth of Nations , dem es ebenfalls seit seiner Unabhängigkeit angehörte, trat es aus Protest gegen die Abspaltung Bangladeschs und dessen Beitritt zum Commonwealth aus. Erst entschloss sich Pakistan zum Wiedereintritt, wurde aber nach dem Staatsstreich Pervez Musharrafs suspendiert und erst wieder zugelassen.

Etwa 3 Wochen nach der Verhängung des Ausnahmezustand über ganz Pakistan suspendierte der Commonwealth am November Pakistan erneut. Die pakistanische Armee teilt sich in die drei klassischen Teilstreitkräfte auf, das Heer mit rund Das atomare Arsenal wird auf Sprengköpfe geschätzt.

Offizielle Angaben dazu gibt es nicht. Ebenfalls unklar ist die Anzahl der Mittel- und Langstreckenraketen Pakistans. Die Zahl der aktiven Soldaten beträgt Insgesamt umfassen die Streitkräfte damit 1,43 Millionen Mann. Es handelt sich um eine reine Freiwilligenarmee , eine Wehrpflicht besteht nicht. In der Geschichte des Landes kam es zu mehreren Staatsstreichen des Militärs.

Pakistan gab knapp 3,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung oder 10,8 Milliarden Dollar für seine Streitkräfte aus. Im Kriegsfall übernimmt sie Spionageaktivitäten im feindlichen Ausland. Daneben ist sie auch für die Sicherheit des pakistanischen Atomprogrammes verantwortlich. Zudem ist es mit der Spionageabwehr betraut. Ihre Hauptaufgaben sind die Spionageabwehr und die Überwachung potenzieller Staatsfeinde.