Zentralbankunabhängigkeit und das Problem der Zeitinkonsistenz

 


Betrachtet werden soll zunächst die ursprüngliche Phillips-Kurve für das vereinte Königreich. Vor dem Hintergrund dieser Problematik entstand in der Wissenschaft die Frage, inwiefern die Wirtschaftspolitik eines Staates diskretionär oder regelgebunden erfolgen soll.

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Es gab keine einfache Lösung zur Lösung der Stagflation der er Jahre. Letztendlich entschied der Vorsitzende der Federal Reserve, Paul Volcker, dass langfristiger Gewinn kurzfristige Schmerzen rechtfertige.

Die Erholung zeichnete sich jedoch durch eine kräftige Erholung des Bruttoinlandsprodukts aus, alle wiedergewonnenen und wiederaufgenommenen Arbeitsplätze und nichts von der galoppierenden Inflation, die das vorangegangene Jahrzehnt kennzeichnete. Eine positive Korrelation zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit kann auch eine gute Sache sein - solange beide Ebenen niedrig sind.

Eine Wirtschaftsblase in der Tech-Industrie war weitgehend für die niedrige Arbeitslosenrate verantwortlich, während billiges Gas inmitten der lauen weltweiten Nachfrage half, die Inflation niedrig zu halten. Von bis folgte der Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit erneut der Phillips-Kurve. Anwendung findet sie vor allem in den Wirtschaftswissenschaften. Die Spieltheorie ist eine Theorie zur mathematischen Analyse von Konfliktsituationen in denen die Ergebnisse abhängig vom Verhalten aller Akteure sind.

Sie untersucht somit Entscheidungsprobleme zweier oder mehrere Personen bzw. Gerade auch makroökonomische Phänomene wurden in der jüngsten Vergangenheit vermehrt durch Anwendung der spieltheoretischen Konzepte erklärt.

Der Einfluss der Spieltheorie auf die Makroökonomie ist bedeutend. Zur Erklärung und Analyse der Geldpolitik ist daher eine methodische Darstellung der Spieltheorie sinnvoll.

Deshalb werden in diesem Kapitel die grundlegenden Konzepte und Methoden der Spieltheorie, welche in der Theorie der Geldpolitik von Bedeutung sind, kurz vorgestellt. Die Spieltheorie ist sehr breit gefächert und kann daher in Teilbereiche klassifiziert werden.

In diesen Spielen wird angenommen, dass die Spieler strikt gegeneinander agieren, was bedeutet, dass keinerlei Interesse an den Auszahlungen der Gegenspieler bzw.

Die Mitspieler sind nur insoweit von Belange, als deren Strategien die eigenen Ziele tangieren. Des Weiteren ergibt sich eine wichtige Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Spielen, woraus folglich der Charakter des Spiels bestimmt wird. In statischen oder strategischen Spielen wählen alle Akteure eines Spiels ihre Aktionen gleichzeitig. In dynamischen Spielen ist eine bestimmte Reihenfolge der Spielzüge vorgegeben.

Eine weitere Kategorisierung der Spiele bezieht sich auf die Informationssituation der Akteure. Dabei werden Spiele mit vollständiger und unvollständiger Information differenziert. Die Annahme vollständiger Information gewährleistet komplette Kenntnis der Spieler über die Charakteristika der Mitspieler.

Vor allem die Auszahlungsfunktionen der Spieler sind allgemein bekannt, was bei Spielen mit unvollständiger Information für mindestens einen Spieler nicht zutreffend ist. Dies liegt beispielsweise dann vor, wenn die Natur vor der ersten Strategiefestlegung eines Spielers eine Gegebenheit wählt, die mindestens ein Spieler nicht beobachten kann.

Davon abzugrenzen ist die Definition vollkommene perfekte Information. In Spielen mit perfekter Information sind die Spieler in jedem Zeitpunkt des Spiels komplett über die Geschichte des Spiels informiert. Folglich kennen sie in jedem Spielzug die Handlungen der Gegenspieler bzw. Im Falle vollständiger Information müssen die Handlungen nicht zwingend bekannt sein. Harsanyi ist eine Differenzierung zwischen Spielen mit unvollständiger und unvollkommener Information nicht erforderlich.

Dieser kann alle entscheidenden Spielzüge vor dem Spiel tätigen, ohne dass ein Spieler diese beobachten kann. In den Anwendungen der spieltheoretischen Konzepte geht es um die Analyse der Strategien bzw.

Dabei wird das Verhalten der Akteure nach bestimmten Kriterien beurteilt, um dann zu einer Lösung zu gelangen. Je nach Ausgestaltung dieser Kriterien existieren verschiedene Lösungskonzepte um Gleichgewichte zu identifizieren.

Nash entwickelt wurde. Eine Strategiekombination Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten stellt ein Nash-Gleichgewicht dar, wenn kein Spieler Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten sich durch ein Abweichen von Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten besser stellen kann, solange die Gegenspieler Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten spielen. In einem Nash-Gleichgewicht stellen die gewählten Strategien die wechselseitig besten Antworten dar.

In dem Sinne besteht für keinen Spieler der unilaterale Anreiz von seiner optimalen Strategie abzuweichen. Um Strategiekombinationen auf Nash-Gleichgewichte untersuchen zu können, muss für jeden Spieler geprüft werden, ob ein Abweichen von seiner gespielten Strategie im Sinne seiner Auszahlungsfunktion profitabel wäre gegeben den Strategien der Gegenspieler.

Ist ein solches Abweichen unrentabel, ist ein Nash-Gleichgewicht identifiziert. Doch auch in diesen Situationen können plausible Lösungen gefunden werden, falls wahrscheinlichkeitsgewichtete Kombinationen der reinen Strategien gespielt werden. Solch eine Wahrscheinlichkeits-verteilung über die reinen Strategien eines Spielers nennt man gemischte Strategie. Selten stellt zweierlei Anforderungen an ein teilspielperfektes Gleichgewicht. Zum einen muss die betrachtete Strategiekombination ein Nash-Gleichgewicht des gesamten dynamischen Spiels sein und zum anderen muss sie ein Nash-Gleichgewicht jedes Teilspiels darstellen.

Für eine gründliche Analyse der Interaktion zwischen Geldpolitik und Öffentlichkeit werden Glaubwürdigkeitsaspekte und Reputationsmechanismen von erheblicher Bedeutung sein.

Diese lassen sich jedoch nicht in einer einperiodigen Spielsituation beschreiben und untersuchen. Auch viele andere wirtschaftswissenschaftliche Problemstellungen können nicht durch einperiodige Modelle beschrieben werden. Eine ausführliche Erklärung konsistenter Lösungen ist oft nur durch eine mehrperiodige Betrachtung möglich. Deshalb muss die Analyse solch mehrperiodiger Situationen durch die Theorie der wiederholten Spiele erfolgen.

Bei diesen Interaktionen stehen sich die Akteure des Spiels immer gleichen, wiederkehrenden Entscheidungssituationen gegenüber. Die Spieler spielen dasselbe Spiel mehrmals hintereinander. Das so genannte Basisspiel wird endlich oder unendlich oft wiederholt. Dadurch ergeben sich für die Spieler neue Strategiemöglichkeiten. Die Aktionen der Spieler sind in jeder neuen Stufe des Spiels von den zuvor gewählten Aktionen abhängig.

Die Analyse endlich oft wiederholter Spiele stellt keine besondere Herausforderung dar. Im Falle dass auf den einzelnen Stufen des Spiels ein eindeutiges Nash-Gleichgewicht vorliegt, ergibt sich als Ergebnis auf jeder Stufe des Spiels einfach das eindeutige bei dynamischen Spielen: Die teilspielperfekten Gleichgewichte im Rahmen endlich oft wiederholten Spielen, werden in der Regel anhand des Konzepts der Rückwärtsinduktion ermittelt.

Daraus ergibt sich die Überlegung, wie sich der Spieler verhält, der als letztes am Zug ist. Diese Vorgehensweise wird bis zur ersten Periode fortgesetzt. In solch ermittelten Gleichgewichtssituationen hat kein Spieler einen Anreiz vom Gleichgewichtspfad abzuweichen. Bei Spielen mit unendlichem Zeithorizont versagt das Lösungskonzept der Rückwärtsinduktion, da keine letzte Runde existiert. Für die Darstellung und Analyse der Theorie unendlich wiederholter Spiele, wird das Konzept der Diskontierung zukünftiger Erträge und das der durchschnittlichen Auszahlung in einem unendlich wiederholten Spiel verwendet.

Dabei werden Barwerte potentieller Auszahlungen miteinander verglichen und auf Vorteilhaftigkeit geprüft. Dabei werden Spielergebnisse des Basisspiels, die bei unendlicher Wiederholung im Durchschnitt erreicht werden können, analysiert. Das zentrale Beurteilungskriterium liegt in der Abwägung langfristiger Nachteile durch Reputationsverluste und kurzfristiger Vorteile durch Abweichungen getroffener Absprachen.

Die angesprochenen Androhungen werden in der Spieltheorie durch Vergeltungsstrategien, den so genannten Triggerstrategien, modelliert. Bei solchen Strategien legen die Akteure so lange kooperatives Verhalten an den Tag, bis ein Gegenspieler von der Vereinbarung abweicht. Folglich wird als Bestrafung eine ineffiziente Strategie gespielt. Eine Triggerstrategie kann demnach als Androhung und Durchführung von Sanktionen bei Nichteinhaltung der Absprachen verstanden werden.

In der Beurteilung und Darstellung der Lösungen wiederholter Spiele, wird in der Spieltheorie bemerkenswert oft das Folk-Theorem angewandt. Für verschiedene Spieltypen und Gleichgewichtskonzepte existieren unterschiedliche Folk-Theoreme.

Hier soll nur das entsprechende Folk-Theorem für den Fall wiederholter Spiele kurz beschrieben werden. Die Spieler müssen sozusagen geduldig genug sein. Des Weiteren können durch Realisation von Triggerstrategien alle möglichen Ergebnisse als durchschnittliche Auszahlungen eines teilspielperfekten Gleichgewichts resultieren. In vielen Situationen ökonomischen Handelns ist nicht nur der mehrperiodige Charakter des Spiels ein entscheidendes Merkmal, sondern auch die Tatsache unvollständiger Information.

In dynamischen Spielen mit vollständiger Information kann das Gleichgewichtskonzept der Teilspielperfektheit Ergebnisse Nash-Gleichgewichte eliminieren, die auf unglaubwürdigen Drohungen basieren. In dynamischen Spielen mit unvollständiger Information ist es möglich, dass Gleichgewichte aufgrund unglaubwürdiger Drohungen existieren. Um diese eliminieren zu können, reicht das Konzept der Teilspielperfektheit nicht mehr aus, da es in diesen Spielen keine Teilspiele gibt. In einer Interaktion mit unvollständiger Information bzw.

Die Analyse solcher Situationen erfordert wiederum eine Verfeinerung der bereits bekannten Lösungskonzepte. In der Geldpolitik findet dafür vor allem das Konzept des perfekt bayesianischen Gleichgewichtes Anwendung. Ein grundlegendes Element dieses Gleichgewichtskonzeptes ist die bayesianische Entscheidungstheorie. Sie beruht auf der Bayes-Regel und beschäftigt sich mit der Fragestellung wie Informationsverarbeitung und Reaktion auf neue Informationen ökonomisch modelliert werden können. Dabei geht es um die Bildung einer bedingten Wahrscheinlichkeit.

Dies bedeutet eine Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Ereignisses, gegeben, dass ein anderes allgemeines Ereignis beobachtet wird. In diesem Zusammenhang lassen sich die Wahrscheinlichkeitseinschätzungen der Wirtschaftssubjekte danach unterscheiden, ob es sich um ursprüngliche Einschätzungen a priori Wahrscheinlichkeit oder um Einschätzungen nach Erhalt der neuen Informationen die in der Einschätzung verarbeitet werden können handelt a posteriori Wahrscheinlichkeit.

Die Wirtschaftssubjekte können ihre Schätzungen korrigieren, wenn sie neue Erkenntnisse über den möglichen Umweltzustand erhalten. Das Konzept des perfekt bayesianischen Gleichgewichts führt nun die Idee ein, dass die Spieler in jeder unsicheren Spielsituation Informationsmenge Wahrscheinlichkeits-einschätzungen darüber haben, in welchem Entscheidungsknoten des Spielbaums sie sich befinden.

Zu Beginn des Spiels haben die Spieler a priori Wahrscheinlichkeits-beurteilungen über die Gegebenheiten der Natur, speziell über die Typenausprägungen der Mit- Spieler. Jeder Spieler aktualisiert diese a priori Einschätzungen durch Beobachtung des Verhaltens der Gegenspieler und kann sich dadurch a posteriori Einschätzungen nach der Bayes-Regel bilden.

Diese Vorstellungen nennt man System von Beliefs eines Spielers. Demnach kann ein perfekt bayesianisches Gleichgewicht beschrieben werden. Dieses setzt sich aus einer Strategiekombination [22] und einem System von Beliefs zusammen. Die Beliefs müssen in diesem Fall nach der bayesianischen Regel gebildet worden sein falls sie angewandt werden kann und die Strategien der Spieler müssen Nash-Gleichgewichte darstellen, gegeben den Strategien der Gegenspieler und deren Wahrscheinlichkeitseinschätzungen.

Einen Spezialfall des Konzepts eines perfekt bayesianischen Gleichgewichts stellt die Klasse der Signalspiele dar. Bei der Modellierung der geldpolitischen Interaktion bei unbekannter Inflationsaversion der Zentralbank findet genau dieser Spezialfall Anwendung. Signalspiele lassen sich in die Kategorie der dynamischen Spiele mit unvollständiger Information einordnen. Diese Spiele werden durch eine bestimmte Art der Informationsasymmetrie charakterisiert.

Es existieren immer zwei Spieler. Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Sollten sie denn Gegenhalten? Ein Beitrag, der das Problem mit der Phillips-Kurve überzeugend beleuchtet und analysiert.

Das Fazit ist demnach schlüssig: Konflikte zwischen Politik und EZB werden m. Ich wüsste nicht, in welchem.