Zinssatz für die Unternehmensbewertung: Wie wird dieser ermittelt?

 


Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Sieh dir die Formel zur Umrechnung des angegebenen Zinssatzes in den Effektivzinssatz an. Hier kann nun das Kapital und der Zinszuwachs pro Jahr eingesetzt werden, und man erhält den Zinssatz p in Prozent per anno. Zinssatz für die Unternehmensbewertung:

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Auch bei der Immobilienfinanzierung stellt die Annuität einen Kompromiss aus möglichst hoher anfänglicher Tilgung d. Durch die langen Laufzeiten können bereits geringe Unterschiede im Zinssatz sowie bei der anfänglichen Tilgung die insgesamt zu zahlenden Zinsen sowie den Zeitpunkt der vollständigen Rückzahlung des Darlehens deutlich beeinflussen.

Die Annuität eines Darlehens bei gegebener Kreditsumme, Laufzeit und Zinssatz lässt sich unter der Annahme der vollständigen Tilgung zum Laufzeitende mit folgender Formel berechnen:. C 0 steht hierbei für die Darlehenssumme, ANF n,i für den Annuitäten- oder Wiedergewinnungsfaktor siehe hierzu ausführlich: Bei der Immobilienfinanzierung mit anfänglicher Tilgung ergibt sich die Annuität relativ einfach aus dem jährlichen Zins- und Tilgungsanteil:.

Im folgenden ein Beispiel aus unserem Kreditrechner zur Veranschaulichung der Entwicklung des Zins- und Tilgungsanteils einer Annuität:. Kreditrechner Annuitätendarlehen bei Immobilienkrediten: Zins und Tilgung im Zeitverlauf. Das Ergebnis ist der zukünftige Geldbetrag, der Endwert. Es gibt drei Formen der Verzinsung: Der vorliegende Artikel behandelt die unterjährige Berechnungen von Zinseszinsen. Klicken Sie im Menü? Klicken Sie danach auf Suchen , um das Thema anzuzeigen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Die Differenz zwischen der Rendite des gesamten Marktes und dem risikofreien Zinssatz ist demnach das, was insgesamt für das Risiko bezahlt wird — die Marktrisikoprämie. Für die einzelne Firma muss man nun nur noch das eigene Risiko bestimmen und es in Relation zum Marktrisiko setzen, dadurch erhält man den sog.

Für Firmen, die selbst nicht börsennotiert sind, kann man das CAPM auch anwenden, die Ermittlung kann dann nur nicht so direkt erfolgen. Statt des eigenen Betas muss für eine Gruppe von vergleichbaren, börsennotierten Unternehmen deren durchschnittliches Beta ermittelt und auf die eigene Firma umgerechnet werden.

Um Eigen- und Fremdkapitalkosten zusammen zu bringen, benötigen wir nun noch die Eigenkapitalquote bezogen auf den Unternehmenswert.

Auf den Exkurs zu dieser Problematik möchte ich gerne an dieser Stelle verzichten und nur feststellen, dass wir eigentlich ein Zirkelproblem haben. Wir benötigen ja den Zinssatz, um den Unternehmenswert zu berechnen, brauchen aber wiederum den unternehmenswert, um damit die Eigenkapitalgewichtung im WACC und damit den Zinssatz zu bestimmen.

Weil die Gewichtung ein entscheidender Faktor ist, würde ich darauf aber gerne in einem späteren Blogbeitrag eingehen. Damit haben wir einen Wert möglichst objektiv ermittelt, denn er kann von einem Dritten nachvollzogen werden. In Deutschland wird aber speziell im Mittelstand häufig nicht auf das CAPM zurückgegriffen, da es aufgrund der mangelnden Börsennotierung nicht anwendbar wäre.

Das ist so natürlich falsch, über eine Peer Group wäre es natürlich möglich. Häufig handelt es sich bei dieser Behauptung einfach um den Vorwand des Bewerters, das Verfahren aus Unkenntnis oder Arbeitsunlust nicht durchführen zu können oder zu wollen. Häufig werden Sie leider einfach geschätzt. Damit handelt es sich dabei leider um die schlechteste aller Alternativen, denn niemand kann eine Schätzung nachvollziehen.

Wie könnte man sich diesem Risikobegriff also nähern? Eine Idee wäre, ihn nochmals herunter zu brechen. Das Risiko beschreibt ja letztendlich die Gefahr, dass die Firma pleite geht und der gezahlte Kaufpreis verloren ist. Das lässt sich vielleicht am besten an einem Beispiel erklären:.

Würden wir absolut sicher sein, dass es so kommt, könnten wir lediglich mit dem risikofreien Zinssatz diskontieren und würden dann auf einen Unternehmenswert von TEUR kommen nur für die 5 Jahre, ohne ewige Rente. Multiplzieren wir nun diese Wahrscheinlichkeit mit dem möglichen Jahresüberschuss und zinsen diese Zahlungsreihe mit dem risikofreien Zinssatz ab, kommt ein viel niedrigerer Wert, nämlich nur TEUR heraus.

Da das einzige, was wir gerade verändert haben, das Risiko war, muss die Differenz im Barwert auf diese Risikoveränderung zurückzuführen sein. Da es sich bei dem Ertragswertverfahren um ein Nettoverfahren handelt, beziehen wir keine Fremdkapitalkosten in den Diskontierungssatz mit ein.

Die Bestimmung des Eigenkapitalkostensatzes sollte sich jedoch wie oben dargestellt an den gleichen Überlegungen der Opportunität ausrichten. Eine Sonderrolle nimmt das steuerliche Ertragswertverfahren ein. Hier wurde durch die Erbschaftssteuerreform eine Änderung der Berechnungsmethodik festgelegt.

Wurde bisher auch zu einem risikolosen Zinssatz, der jährlich von der Bundesbank ermittelt wurde, eine feste Risikoprämie hinzugerechnet die gleiche für alle Unternehmen in Deutschland!!! Was hat jetzt aber ein Multiplikator mit dem Diskontierungssatz zu tun? Die Antwort könnte platt lauten: Ein Multiplikator kann deshalb — mit Einschränkungen — als Kehrwert des Zinssatzes betrachtet werden, mit dem wir eine ewige Rente ermitteln.

Wie schon im Beitrag zum Ertragswertverfahren ausgeführt, ist das ein Wert, der aber für mittelständische Unternehmen vollkommen unrealistisch ist. Gehen wir doch den anderen Weg und schauen, welche Multiples üblich sind. Sie bewegen sich häufig zwischen 4 und 6. Man darf auch nicht vergessen, dass sich die meisten Multiples aus vergangenen Verhandlungen ergeben, somit also auch noch andere Einflussfaktoren eine Rolle spielen.

Hier sind im Mittelstand vor allem drei Faktoren zu nennen:. Haben Sie Anmerkungen oder Hinweise? Hat Ihnen der Artikel etwas geholfen? Ich freue mich über Ihr Feedback! Es würde mich auch sehr freuen, wenn Sie mir von Ihren Erfahrungen mit Bewertern berichten. Was hat Ihnen z.

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