Exchange Traded Products & Indexing Guide Schweiz 2013

 


Der Vorstand der Gesellschaft hat am beschlossen, von den im Zuge des Aktienrückkaufprogrammes erworbenen eigenen Stück Aktien Stück Aktien zu verkaufen bzw. Zur Berechnung der Sharpe-Ratio wird die Überschussrendite eines Fonds gegenüber dem risikolos erzielbaren Zins durch die Standardabweichung geteilt. Mit den elektronischen Produkterklärungen StruktiFit www. Der Ratingprozess wird bei Kreditvergabe und in weiterer Folge zumindest einmal jährlich durchgeführt.


Strukturierte Produkte helfen Ihnen dabei, Ihre Anlageziele in die Tat umzusetzen — egal ob Sie gegen den Strom schwimmen, lieber die Defensive suchen oder bereit sind für Risiken. Als Börse bieten wir Ihnen dabei stets sicheres Gewässer für den Handel: Mit der Schweizer Börse für Strukturierte Produkte. Es ist sicherlich unser Streben nach Glück und Wohlfahrt. Als Mitglieder einer solchen freien Gesellschaft sind wir auch Teilnehmer eines Marktes — und die Börse ist der zentrale Markt dieser freien Gesellschaft.

Als zentraler Markt für die Preisfindung zwischen Angebot und Nachfrage leisten wir täglich einen Beitrag für unsere Gesellschaft. Die Fähigkeit, diese Preisinformationen jedermann und jedefrau transparent und rasch zu übermitteln, garantiert die Breitenwirkung unseres Marktes. Speziell erwähnenswert ist aber, dass wir diese Indexpalette konstant ausbauen.

Diesen Sommer haben wir beispielsweise den SXI Switzerland Sustainability 25 Index lanciert, um einem steigenden Anlegerbedürfnis noch besser gerecht zu werden. Wir hoffen, dass wir durch diese Angebotserweiterungen Ihr Investitionsuniversum konstant verbreitern können.

Der vorliegende Guide soll Ihnen die Auswahl und Entscheidungsfindung zu Ihren eigenen Investitionen ebenfalls erleichtern. Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen. Katz cEo, sIx swiss Exchange.

Die börsengehandelten Fonds wurden vor rund 24 Jahren erstmalig an der Toronto Stock Exchange eingesetzt. Damit wurde die Idee, durch einen an der Börse kotierten Fondsanteil den gesamten Marktindex abzubilden und ihn jederzeit handelbar zu machen, perfektioniert.

Die mühsame Variante ist, alle Bestandteile — sprich Aktien oder Obligationen — eines Index zu kaufen, um damit den jeweiligen Markt in seinem Portfolio widerzuspiegeln. Heute sind für Privatanleger und institutionelle Portfolio-Manager börsengehandelte Indexfonds als Anlageinstrument nicht mehr wegzudenken.

Die beiden Letztgenannten dienen insbesondere der passiven Abbildung von Investment-Themen via Indizes. Aber auch spezialisierte Themenindizes — auf Kreditmärkte, Obligationen oder Währungen — erobern mehr und mehr die Depots. Noch beeindruckender ist der stark gewachsene Börsenumsatz dieser Indexfonds.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurde der Trend übertroffen: Investoren greifen vor allem zu erstgenannter Variante. Eine mögliche Herangehensweise ist regelbasiertes Investieren. Das bedeutet, es wird systematisch in einen Markt angelegt, ohne Emotionen und damit verbundene Fehlsignale. Die elf Produkte haben das Ziel, durch regelbasierte Anlageentscheide den jeweiligen Benchmark Index z.

Dort gelang das bis dato noch nicht. Aktive ETFs sind auch für Fondsmanager geeignet, bestehende Anlagekonzepte mit nachweislichem Track-Record für neue Zielgruppen, oftmals unter Einbeziehung eines Gebührenabschlags, via Börse zugänglich zu machen.

Dieser Trend ist insbesondere in den USA erkennbar. Income-Konzepte en vogue Produktseitig gibt es in Europa inzwischen viele Möglichkeiten, wie smarte Indexlösungen aussehen können. Damit werden nun erstmals mehr als USD 20 Mrd.

Edelmetalle sind nach wie vor der beliebteste Basiswert bei ETCs. Das könnte sich aber ändern: Bisher machte es den Erfolg passiver Fonds aus, dass sie einen Index möglichst genau und kosteneffizient abbilden. Als Basiswert fungieren dabei in der Regel klassische Benchmarks, deren Zusammensetzung von der Marktkapitalisierung einzelner Aktien abhängt. Nicht so bei Smart-BetaIndizes. Dort werden die Mitglieder nach anderen Kriterien gewichtet.

Oder man nimmt schlicht eine Gleichgewichtung der Indexmitglieder statt der Kapitalisierungsgewichtung. Damit hat sich ihr Volumen innerhalb von elf Monaten mehr als verdoppelt. Der absolute Renner sind aber Dividendenstrategien. Er dient dem Ziel, die Risiken gleichmässig auf sämtliche Bestandteile eines Portfolios zu verteilen. Dadurch soll eine weniger volatile und effizientere Positionierung ermöglicht werden.

Sowohl kurz- als auch längerfristig schneidet die ERC-Methode besser ab als der klassische Euro Stoxx 50 und zeigt zudem eine geringere Schwankungsbreite. Kritiker befürchten, dass Investoren im Dickicht von immer mehr neuen und vor allem komplexen Ansätzen den Überblick verlieren könnten. So haussierte unlängst ein Indexprovider mit der Aussage, seine Sektorindizes seien ein Smart Beta-Konzept und würden Überrenditen erwirtschaften.

Das lässt Experten schaudern. In jedem Fall sollten sich Anleger nicht blind auf die jeweilige Strategie verlassen, sondern das ausgewählte Investment mit aller Sorgfalt analysieren und Drittmeinungen einbeziehen. Es handelt sich rechtlich um öffentlich zugelassene Fonds, deren Zielsetzung die nachbildung der Kurs- und renditeentwicklung eines zugrunde liegenden Index ist.

Es gibt keine Kündigungsfristen oder Mindesthaltedauer. Kotierung an einer amtlich regulierten Börse , parallel aber potenzielle nachteile Emittentenrisiko, Intransparenz vermeiden.

Ferner sind ETFs sehr konkurrenzfähig in punkto gebühren. Einziger nachteil ist, dass ein anleger mit ETFs nie besser abschneidet als sich der referenz-Markt entwickelt, dem der ETF wie ein schatten folgt. Bei allen in der schweiz handelbaren ETFs handelt es sich aus rechtlichem aspekt um öffentlich zugelassene Publikumsfonds, deren Zielsetzung die nachbildung der Kurs- und renditeentwicklung eines zugrunde liegenden Index ist.

Assets under mAnAGement in cHf mio. Fonds wie Aktien handeln — beobachten, auswählen, kaufen Geniessen Sie die vielen Vorteile des geregelten Börsenhandels — auch bei Anlagefonds. Dank unserer hohen Transparenz, der kontinuierlichen Preisstellung des Market Makers und der sekundenschnellen Ausführung Ihres Auftrags können Sie im Fondshandel noch schneller auf Marktveränderungen reagieren und wissen sofort, welchen Preis Sie erzielen. Drohen Anleger langsam den Durchblick im Produktangebot zu verlieren?

Das glaube ich nicht, denn ein massives Wachstum der Produktanzahl dürfte es nicht geben. Natürlich wird der Markt auch in Zukunft durch Innovation belebt, was auch gut für den Anleger ist. Die ETF-Emittenten agieren jedoch nicht nach dem Giesskannenprinzip, sondern lancieren ihre Produkte sehr fokussiert in Anlagethemen und -klassen, in denen eindeutige Kundenbedürfnisse bestehen. Gleichzeitig beobachten wir die Schliessung oder Zusammenlegung von Produkten aus ökonomischen Gründen.

Somit bleibt das Angebot überschaubar. Welche Assetklassen und Produkte sind derzeit beim börslichen Handel en vogue? Dabei profitiert die Schweizer Börse von ihrer Mehrwährungsfähigkeit. Sind diese Top-Umsätze auf den japanischen Indizes ein temporäres Phänomen? Dies kann sich aber schnell wieder ändern.

Wir sehen eine solche Diversifikation über Produkte und Anlageklassen hinweg positiv — auch im Interesse der Anleger, der heutzutage vielfältige Möglichkeiten verfügt, sein Portfolio wunschgemäss zusammenzustellen. Ist das ein Problem für die Diversität des Handelsplatzes?

Das empfinde ich nicht so. Beide Anbieter sind in der Schweiz sehr engagiert und bieten umfassende Produktpaletten. Dies wiederspiegelt sich z. Aber es gibt viele weitere ambitionierte Anbieter, die aktuell ihre Präsenz ausbauen. Wir haben schon sehr früh auf die Mehrwährungsfähigkeit gesetzt. Pro ETF sind mehrere Orderbücher möglich. Durch den Handel in der Basiswährung kann das Währungsrisiko umgangen werden. Das schätzen vor allem institutionelle Anleger.

Der Finanzplatz Schweiz und die hier verwalteten Vermögen sind ebenfalls ein Erfolgsfaktor für Produktanbieter. Nicht zuletzt ist unsere Handelsplattform weltweit eine der modernsten und. In den letzten Jahren trug er massgeblich dazu bei, das ETF segment weiter zu entwickeln und zu vermarkten sowie die Beziehungen mit Produktanbietern und Market Makern auszubauen. Wir erkennen zwar den Trend zu kleineren Abschlüssen, sehen aber nicht unbedingt, wer jetzt gerade hinter welchem Trade steht.

Wir erwarten jedoch in den nächsten Jahren eine langsame aber stetige Zunahme von Privatinvestoren. Der Kostenfaktor und regulatorische Aspekte haben hier den grössten Einfluss. Das ist gegenwärtig schwierig abzuschätzen. In den letzten Monaten verzeichneten wir aufgrund von rekordtiefen Volatilitäten verhältnismässig tiefe Umsätze. Dies kann sich aber erfahrungsgemäss schnell wieder ändern und höhere Umsätze nach sich ziehen.

Mit Blick auf die Produkte selbst: Welche Trends erkennen Sie? Für die Anleger sind das sehr gute Neuigkeiten — vor allem für den langfristigen Vermögensaufbau.

So können sie vergleichsweise günstig ein Produkt halten, das z. Solche Konditionen waren früher institutionellen Investoren vorbehalten — heute kann jeder einen Anteil kaufen und die Vorteile von ETFs nutzen. Wir arbeiten konstant daran, die Liquidität innerhalb der Orderbücher zu erhöhen. Auch dieses Jahr dürfen wir wiederum neue Market Maker begrüssen.

So würden Marktteilnehmer von einer erhöhten Transparenz, einer vereinfachten Abwicklung und einem besseren Risk Management profitieren. Seit kurzem sind wir auch bei der internationalen Settlement-Initiative dabei, einem Pilotprojekt, um die Abwicklung von ETFs in Europa zu vereinfachen. Selbst Profis tun sich oft schwer, die konkrete Definition stets richtig zu treffen oder die Produktgattung korrekt abzugrenzen.

Als Exchange Traded Products gelten Investmentprodukte, die an der Börse notiert sind und wie Aktien gehandelt werden. Die Zielsetzung der meist passiv verwalteten Produkte ist die möglichst exakte Abbildung eines zugrunde liegenden Index. Erste Vorläufer wurden bereits lanciert. Sie verbriefen einen anteiligen Besitz an einem Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen des ausgebenden Finanzinstitutes geführt wird.

Um ihr Investmentziel zu erreichen, können ETF-Anbieter den Index entweder physisch abbilden oder dies mithilfe einer synthetischen Replikation erzielen. Sie sind wesentlich kostengünstiger als die aktiv verwalteten Anlagefonds. Ferner ist ein ETF börsentäglich handelbar und deckt unzählige Anlagethemen ab. Diese Faktoren sowie die im Quervergleich mit aktiven Anlagefonds kompetitive Performance haben wesentlich Anteil am Siegeszug der passiven Indexfonds.

ETCs bilden die Wertentwicklung von Rohstoffindizes bzw. Diese Abbildung kann durch physische Replikation z. Lagerung von Goldbarren geschehen oder durch Abbildung von Rohstoff-Futures. Sie müssen mindestens den ausstehenden Betrag decken und von einer vom Emittenten unabhängigen Drittpartei verwahrt werden.

Diese Wertschriften sind de facto unbesicherte Schuldverschreibungen des Emittenten und damit mit Strukturierten Produkten gleichzusetzen.

Tracker-Zertifikate, die auf eine effiziente Indexabbildung setzen. Mit 52 Produkten Stand: KAG , die an der Börse gehandelt werden. ETNs sind unbesicherte Schuldverschreibungen und damit vergleichbar mit Strukturierten Produkten bzw. Die Terminologie der SIX Swiss Exchange versteht hierunter Schuldverschreibungen, die eine symmetrische Auszahlungsstruktur besitzen und besichert sind. Indextracking und sind ein Strukturiertes Produkt — kein kotierter Anlagefonds. Der Begriff wurde von der UBS kreiert.

Entdecken Sie das Potenzial. Weitere Informationen und Bestellung unter: Wie verlief der Neustart soweit? So weit so gut! Dies eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und erschliesst Synergien. Mit Blick auf die Börsenumsätze: Welche Assetklassen und Produkte sind derzeit bei börslichen Handel en vogue?

Im letzten Quartal haben Kapitalschutz- und interessanterweise Partizipationsprodukte wieder angezogen, während Hebelprodukte auf einem konstanten Niveau verharren. Allerdings sind die gegenwärtigen Tiefstände bei der Volatilität und den Zinsen leider wenig förderlich, die Handelsaktivität insgesamt anzukurbeln. Das Handelsvolumen in Tracker-Zertifikaten hat sich seit Januar halbiert.

Diese Statistik ist dadurch etwas verzerrt, dass es im Januar ein paar wenige, allerdings sehr grosse Abschlüsse in dieser Produktkategorie gab. Dies begleitet uns nun durch das gesamte Jahr. Dennoch ist es richtig, dass sich der Sekundärhandel in Anlageprodukten in einzelnen Bereichen verschiebt. Meiner Einschätzung nach jedoch weniger vom börslichen zum ausserbörslichen Handel - hier gab es schon immer einen gewissen Mix - als vielmehr vom Sekundär- zum Primärmarkt.

So sind die Laufzeiten der neuen Produkte immer kürzer, so dass sich Investoren zunehmend von Primärmarkttransaktion zu Primärmarkttransaktion hangeln. Nein, denn hier liegt meines Erachtens auch keine Konkurrenzsituation vor — sowohl Strukturierte Produkte wie auch ETFs decken jeweils unterschiedliche Marktbedürfnisse ab.

Natürlich unterscheiden sich beide Finanzprodukte in diversen Punkten, wie bspw. Actively Managed Zertifikate im Testbetrieb lanciert. Wie verlief die Beta-Phase?

In dieser Funktion ist er ebenfalls geschäftsführer der sIx structured Products Exchange ag. Von bis zum Juni war herr reuss cEo von scoach, einem Joint Venture zwischen sIx und deutscher Börse und zu seiner Zeit die umsatzstärkste Börse für strukturierte Produkte in Europa.

Zuvor war er über sieben Jahre bei goldman sachs tätig, zuletzt als Executive director in der Private Investor Products group mit europaweiter Verantwortung. Emittenten Strukturierter Produkte wurden in der Vergangenheit regelmässig von Arbitrageuren gepisackt. Wie gut wirken die von der Börse eingeführten Gegenmassnahmen?

Die eingeführten Massnahmen - ein progressives Gebührenmodell für bestimmte, überwiegend von Tick-Arbitrageuren genutzten Ordertypen sowie mehr Kapazitäten für die Kursstellung der Emittenten - scheinen zu greifen. Zumindest hören wir keine Beschwerden aus dem Markt. Das aktuell tiefe VolaUmfeld hat wahrscheinlich aber auch einen gewissen Einfluss.

Kostendruck und Regulierung verändern die Art und Weise wie Strukturierte Produkte künftig vertrieben und gehandelt werden. Die grösste Herausforderung ist es, heute die Weichen richtig zu stellen. So bleiben wir weiterhin ein zentraler Bestandteil der Wertschöpfung der Strukturierten Produkte Industrie.

Seit dem Börsengang sind die Oberbank-AktionärInnen nie leer ausgegangen! Ausgangspunkt der Risikostrategie der Oberbank ist die Positionierung als Regionalbank. Der Vorstand und alle MitarbeiterInnen handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien. Organisation des Risikomanagements Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw.

Für jedes wesentliche Risiko des Oberbank Konzerns gibt es definierte Steuerungsverantwortlichkeiten sowie zugewiesene Risikodeckungsmassen Limits oder definierte Steuerungsprozesse. Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komitee. Es misst, analysiert, überwacht und berichtet alle wesentlichen Risiken der Oberbank.

Dieser laufende Optimierungsprozess trägt zur Qualitätssicherung bei. Das Rechnungswesen Buchhaltung und Bilanzierung mit den dazugehörenden Prozessen ist in der Abteilung Rechnungswesen- und Controlling angesiedelt.

Die Abteilung Interne Revision führt als unabhängige Einheit die gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen durch. Im Rahmen des IKS werden alle Prozesse im Rahmen der Rechnungslegung kontrolliert und mit der Rechnungslegung einhergehende Risiken identifiziert, analysiert und laufend überwacht. Die mit der Rechnungslegung befassten MitarbeiterInnen verfügen über die für ihr Aufgabengebiet erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen.

Auch werden laufend Abstimmungen bzw. Plausibilitätsprüfungen zwischen den Gruppen Rechnungswesen und Risiko-Controlling durchgeführt. Dies gewährleistet die Korrektheit und Übereinstimmung der veröffentlichten bzw. Darüber hinaus üben die Abteilungsleitung und die zuständigen GruppenleiterInnen eine Überwachungs- und Aufsichtsfunktion aus. Eine zusätzliche Überwachungsfunktion fällt den AbschlussprüferInnen des Konzernabschlusses und dem Prüfungsausschuss zu.

Gesamtbankrisikosteuerung und Risikotragfähigkeitsrechnung Den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitatives Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP Internal Capital Adequacy Assessment Process ergeben, wird in der Oberbank mittels der Risikotragfähigkeitsrechnung entsprochen. Die Grundlage für eine Beurteilung der Risikotragfähigkeit der Bank stellt die Quantifizierung der wesentlichen Risiken und der Deckungsmassen dar. Dies erfolgt für das Kreditrisiko im Detail werden im Rahmen des Kreditrisikos das Ausfallrisiko, das Kontrahentenausfallrisiko, das Fremdwährungskreditrisiko, das Risiko einer Anpassung der Kreditbewertung CVA-Risiko , das Transferrisiko und Kreditrisikokonzentrationen quantifiziert , für das Marktrisiko im Handelsbuch, das Marktrisiko im Bankbuch, das Liquiditätsrisiko, für die operationellen Risiken sowie für Risiken, die aus dem makroökonomischen Umfeld erwachsen.

Neben der Begrenzung mittels Risikodeckungsmasse werden die wesentlichen Risiken in der operativen Risikosteuerung noch über Prozesse und Detaillimits gesteuert. Sie ist vom Vertrieb getrennt, sodass die Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip, der Sitz der KreditkundInnen befindet sich in den durch das Filialnetz der Oberbank abgedeckten Regionen.

In Österreich und Bayern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Die operativen Risikoziele werden zumindest jährlich im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung gemeinsam mit der Leitung Kredit-Management festgelegt.

Im Firmenkundengeschäft kommt ein mit statistischen Methoden entwickeltes Ratingsystem zur Anwendung. Gleiches gilt für das Privatkundengeschäft in Österreich und Deutschland. Die in den CEE-Märkten bisher im Einsatz befindlichen Expertensysteme für das Privatkundengeschäft sollen durch statistische Verfahren abgelöst werden.

Beurteilt werden quantitative Hard Facts und qualitative Kriterien Soft Facts, Warnindikatoren , die zusammengeführt ein objektives und zukunftsorientiertes Bild der Kundenbonität ergeben. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert. Die resultierenden Erkenntnisse werden laufend zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Ratingverfahren verwendet.

Die Hereinnahme von Kreditsicherheiten sowie deren Management werden als bedeutender Bestandteil des Kreditrisikomanagements in der Oberbank angesehen. Die Gestion des Kreditgeschäftes über die Unterdeckung stellt hohe Anforderungen an die aktuelle und richtige Bewertung von Sicherheiten. Die Beteiligungspolitik der Oberbank ist darauf ausgerichtet, bank- und vertriebsnahe Beteiligungen dann einzugehen, wenn diese dem Bankgeschäft dienlich sind, also deren Tätigkeit in direkter Verlängerung zur Banktätigkeit steht oder eine Hilfstätigkeit im Bezug auf diese darstellt.

Vor dem Eingehen von Beteiligungen werden Analysen erstellt, um ein möglichst umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischem Fit und rechtlicher Situation zu bekommen. Das Marktrisiko aus börsennotierten Beteiligungen wird zusätzlich im Rahmen des Marktrisikos quantifiziert. Die Marktrisiken werden in der Oberbank AG auch für die ausländischen Geschäftseinheiten sowie für die vollkonsolidierten Konzerngesellschaften zentral gestioniert.

Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern. Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie des Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank Konzerns.

Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Makroökonomisches Risiko Als makroökonomische Risiken werden jene Verlustpotenziale bezeichnet, die sich aus Veränderungen des makroökonomischen Umfeldes ergeben Verschlechterungen der realen BIP-Wachstumsrate, wesentlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit und der Insolvenzen, Rückgang der Aktienkurse und des Immobilienmarktes Operationelles Risiko Mit dem Bankgeschäft untrennbar verbunden sind die operationellen Risiken.

Operationelle Risiken werden in der Oberbank als die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, definiert. Das operative Risikomanagement von operationellen Risiken wird von den jeweiligen operativ tätigen Abteilungen und regionalen Vertriebseinheiten Risk Taking Units durchgeführt, die für das operationelle Risiko der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Produkte und Prozesse verantwortlich sind.

Ein elektronischer Einmeldeprozess unterstützt die Erfassung von schlagend gewordenen operationellen Risiken. In der Oberbank ist ein Gremium für das Management des operationellen Risikos installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. Als Basis für die Steuerung und Weiterentwicklung des Managements der operationellen Risiken dienen systematische Risikoanalysen. Diese erfolgen einerseits in Form eines Risk Assessments als tourliche Erhebung und Quantifizierung von potentiellen operationellen Risiken sowie durch Auswertung der in einer Schadensfalldatenbank abgebildeten Schadensfälle.

Primäre Ziele des Liquiditätsmanagements sind daher die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und die Optimierung der Refinanzierungsstruktur in Bezug auf Risiko und Ergebnis. Seit jeher besteht in der Oberbank der Finanzierungsgrundsatz, mit den Primärmitteln der KundInnen plus den Fördermitteln von Förderbanken alle Kundenkredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig.

Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und trägt die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Gruppe Risiko-Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement und für den Risikovorstand eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer abzüglich Liquidity-at-Risk als Limit.

Die Steuerung der langfristigen bzw. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Zur Darstellung des mittel- und langfristigen Liquiditätsrisikomanagements der Bank wird eine umfassende Liquiditätsablaufbilanz erstellt. Für extreme Marktverhältnisse wurde ein Notfallplan ausgearbeitet.

Es werden zwei Arten von Risikokonzentrationen unterschieden: Inter-Risikokonzentrationen beziehen sich auf Risikokonzentrationen, die sich aus dem Gleichlauf von Risiken verschiedener Risikokategorien ergeben können. Intra-Risikokonzentrationen beziehen sich auf Risikokonzentrationen, die innerhalb einer einzelnen Risikokategorie entstehen können.

Die Zuständigkeiten für das Intra-Konzentrationsrisiko liegen bei den jeweils für die einzelnen Risikoarten verantwortlichen Einheiten. Das Intra-Konzentrationsrisiko ist aufgrund des Geschäftsmodells der Oberbank vor allem im Bereich des Kreditrisikos bedeutend. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung wird das Intra-Konzentrationsrisiko innerhalb des Kreditrisikos berücksichtigt. Ihre nachhaltige Entwicklung und Förderung ist ein wesentliches strategisches Ziel und eine wichtige Investition in die Zukunft.

Attraktiver Arbeitgeber Gelebte Unternehmenswerte, das auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftsmodell und die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Oberbank sichern ihre Position als attraktiver Arbeitgeber und den Zugang zu Talenten. Top-Bewertungen auf der Internetplattform Kununu bestätigen das eindrucksvoll. Professionelle Konzepte und Prozesse vom Personalmarketing über das Recruiting bis zur Personalentwicklung stellen sicher, dass passende MitarbeiterInnen gefunden und an das Unternehmen gebunden werden.

Erfolgsfaktor Führung In der Oberbank herrscht die Überzeugung, dass die Führungskultur nachhaltige Bedeutung für die Kompetenz, das Engagement und die Motivation der MitarbeiterInnen hat und entscheidend für den nachhaltigen Erfolg ist.

Die permanente und konsequente Entwicklung anhand der Oberbank-Führungsgrundsätze hat daher höchste personalstrategische Bedeutung wurde mit Unterstützung der Management School St. Gallen intensiv am Thema Die Führungskraft als Personalentwickler Potenziale finden, fördern und binden gearbeitet.

Neben den Ausbildungsreihen Basic, Advanced und Experts in der Oberbank Führungskräfte-Akademie liegt ein weiterer Schwerpunkt auf individuellen Entwicklungsplänen neu ernannter Führungskräfte.

Dazu wurde ein definierter und professionell begleiteter Prozess zwischen VorgängerIn und NachfolgerIn eingeführt um sicherzustellen, dass wesentliche Erfahrungen nicht verloren gehen. Lebenslanges Lernen Die Oberbank bietet Beratung auf höchstem Niveau, daher haben gezielte Investitionen in die fachliche und soziale Kompetenz der MitarbeiterInnen zentrale Bedeutung wurden knapp 1,5 Mio.

Euro in ein hochwertiges und diversifiziertes Ausbildungsangebot investiert. Gallen ermöglichen höchste Ausbildungsstandards. Neben der Wissenvermittlung ist die Intensivierung des Wissens- und Erfahrungsaustausches ein Anliegen. Das sehr erfolgreiche Projekt Cross Learning mit dem Ziel eines länderübergreifenden Know-How-Transfers durch Aufenthalte von VertriebsleiterInnen in den Kernmärkten wurde weitergeführt und wird nun auch den PrivatkundenberaterInnen angeboten. Neben den seit Jahren erfolgreichen Zertifizierungen in den drei Akademien Privatkunden, Firmenkunden und Führungskräfte wurde auch eine interne Zertifizierungsreihe für Risikomanager gestartet.

Zukunft Frau Die Oberbank hat sich mit dem staatlichen Zertifikat des Audits berufundfamilie günstigen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Förderung der Karrierechancen von Frauen verschrieben wurde die Oberbank von der Onlineplattform kununu auf den ersten Platz als familienfreundlichste Bank gereiht.

Mit einem Workshop in Zusammenarbeit mit der Frauenfachakademie Mondsee Was Frauen vorwärts bringt wurden alle Frauen in der Oberbank eingeladen sich einzubringen und mitzugestalten. Personalstand Der durchschnittliche Personalstand Vollzeitäquivalent ist um 21 auf gestiegen. Die Filialexpansion mit dem entsprechenden Ressourcenaufbau wurde erfolgreich fortgesetzt.

Darüber hinaus wurde aufgrund regulatorischer Anforderungen auch in der Zentrale in zusätzliche Mitarbeiterkapazitäten investiert. Nachhaltigkeit des gesamten Handelns Die Oberbank kann wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn sie auch ihre ökologische und soziale Verantwortung wahrnimmt. Wirtschaftliche Verantwortung Nur ein verantwortungsbewusstes Wirtschaften ermöglicht es der Oberbank, sich als dauerhaftes Element im Wirtschaftsgefüge ihrer Regionen zu verankern, für die Gesellschaft nutzbringend zu handeln und einen beständigen Mehrwert zu schaffen.

Die Oberbank bekennt sich ausdrücklich zu einem nachhaltigen Wirtschaften: Strategie, Geschäftspolitik, Zielplanung und Entlohnungssystem berücksichtigen explizit den langfristigen Unternehmenserfolg und machen die nachhaltig erfolgreiche Entwicklung zur Leitlinie des unternehmerischen Handelns.

Ökologische Verantwortung Der schonende Umgang mit allen Ressourcen ist Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, deshalb strebt die Oberbank bei allen Tätigkeiten, Abläufen und Produkten eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit an. Insbesondere im Gebäude- und Energiemanagement, bei Dienstreisen und in der Einkaufspolitik werden umweltbewusste und somit langfristig kostenreduzierende Akzente gesetzt.

Verantwortung in der Produktgestaltung Auch auf der Produktseite wird die Oberbank ihrer ökologischen Verantwortung gerecht. Der 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds investiert in Unternehmen, die sich zu nachhaltigem Wirtschaften bekennen.

Als Kriterien dafür wurden saubere und erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Gesundheit, Wasser, nachhaltiger Konsum, nachhaltige Mobilität sowie Umwelt- und Bildungsdienstleistungen definiert.

Durch finanzielle und organisatorische Unterstützung kommt der wirtschaftliche Erfolg der Oberbank auch Personen und Gruppen zugute, deren eigenes Lebensumfeld weniger privilegiert ist. Daneben sieht die Oberbank auch die Förderung kultureller Aktivitäten als wertvollen Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.

In der Forschung und Entwicklung im klassischen Sinn ist sie jedoch nicht tätig. Darin wurden die gemeinsame Ausübung der Stimmrechte und gegenseitige Vorkaufsrechte beschlossen. Die Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg.

Organbestellung und Kontrollwechsel Neben den per Gesetz definierten Bestimmungen bestehen keine weiteren Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstand und Aufsichtsrat und über die Änderung der Satzung der Gesellschaft. Kein Eigentümer kann im Alleingang die Oberbank direkt oder indirekt beherrschen.

Es sind keine Vereinbarungen bekannt, die bei einem akkordiert möglichen Kontrollwechsel schlagend werden würden. Zudem gibt es kein Entschädigungsabkommen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder MitarbeiterInnen für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes.

Das Segment Firmenkunden umfasst Unternehmen und selbstständig Erwerbstätige. Gegenüber diesem Kundenkreis positioniert sich die Oberbank als Bank für Industrie und Mittelstand mit hoher Auslandskompetenz.

Auch der Teilkonzern Leasing wird in diesem Segment abgebildet. Das Segment Privatkunden beinhaltet das Ergebnis der Geschäftsbeziehungen mit unselbstständig Erwerbstätigen und Privatpersonen. Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen und der Handelstätigkeit sowie das Zinsergebnis aus der Fristentransformation und der Bilanzstruktur dargestellt. Im Segment Sonstiges werden Erträge und Aufwendungen, vor allem Gemeinkosten im Bereich Sach- und Personalaufwand sowie Abschreibungsaufwendungen, deren Zuordnung oder Verteilung auf andere Segmente nicht sinnvoll erscheint, ausgewiesen.

Segmentüberblick in Mio. Euro, der sonstige betriebliche Ertrag stieg auf 4,8 Mio. Ende wurden rund Unternehmen betreut, konnten neu gewonnen werden. Aufgrund der hervorragenden Kapitalausstattung und Liquidität der Oberbank konnten den FirmenkundInnen ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden.

In Österreich und Deutschland wurden trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rund Förderprojekte eingereicht. Besonders hohe Zuwächse waren in den Bereichen Immobilien- und Tourismusfinanzierungen zu verzeichnen, aber auch bei klassischen Investitionsfinanzierungen erfreute sich die Oberbank einer regen Kreditnachfrage. Zu den Hauptaufgaben der Strukturierten Finanzierung zählte auch die Begleitung von Projekten im Zahlreiche Unternehmen konnten hier vom umfassenden Know- How der Oberbank bei der Umsetzung komplexer Transaktionen profitieren.

Euro für Mezzaninkapital-Finanzierungen v. Fünf neue Projekte und zwei Ergänzungsfinanzierungen bei bestehenden Portfoliounternehmen wurden erfolgreich abgeschlossen. Seit seiner Gründung hat der Fonds rund Mio.

Die Leasingforderungen lagen mit Mio. Im Mobiliengeschäft wurde das Top-Ergebnis des Vorjahres annähernd wiederholt. Syndizierung und internationale Kredite Im Bereich Syndizierung und internationale Kredite steht einer annähernd gleich gebliebenen Stückzahl ein deutlicher Anstieg des Volumens gegenüber. Die Anzahl der Finanzierungen, für die die Oberbank das Mandat als Arrangeur und Konsortialführer erhielt, ist konstant geblieben.

Als Finanzierungspartner war die Oberbank an mehreren interessanten Projekten in Österreich, Bayern und Tschechien beteiligt. Zum Erfolg in diesem Bereich hat auch das selektive Investment in Schuldscheindarlehen österreichischer und deutscher Emittenten beigetragen. Zahlungsverkehr Die laufende, auf die Bedürfnisse der KundInnen ausgerichtete Adaptierung und Weiterentwicklung der Zahlungsverkehrsprodukte ist für die Oberbank ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Daher wurde im Geschäftsjahr intensiv an der Weiterentwicklung der Produktpalette gearbeitet. Neben der erfolgreichen Einführung einer neuen, modernen Electronic Banking Anwendung wurden insbesondere für BusinesskundInnen neue Angebote geschaffen. Daher wurden zahlreiche Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungen angeboten, wobei der Schwerpunkt auf die MitarbeiterInnen der neu eröffneten Geschäftsstellen gelegt wurde.

Die Risikovorsorgen beliefen sich auf 3,5 Mio. Euro, nach einem Ertrag von 0,7 Mio. Euro im Vorjahr aufgrund der Auflösungen von Wertberichtigungen.

Einlagengeschäft Die Sparquote war in Österreich weiter leicht rückläufig und bewegte sich ganzjährig auf sehr niedrigem Niveau. Damit setzte sich die Entwicklung der letzten Jahre fort. Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres stabil.

Allen Teilmärkten gemein ist, dass die räumliche Nähe der Oberbank zu ihren KundInnen verbunden mit der hohen Beratungskompetenz der BeraterInnen sehr geschätzt wird.

Die Qualität in Beratung und Betreuung wird auch durch unabhängige Meinungsumfragen immer wieder bestätigt. Mit dem Slogan Worauf ich beim Konto schaue? Kartenportfolio Das Kartenportfolio der Oberbank entwickelte sich in der Berichtsperiode sehr gut: Euro brachte das Geschäftsjahr zum vierten Mal in Folge einen neuen Rekord.

Der Anstieg verteilte sich auf alle Einzelkomponenten, also auf die Transaktions-, Management- und Depotgebühren. Die Kurswerte auf den Wertpapierdepots erreichten mit 12,6 Mrd. Euro ebenfalls eine neue Rekordmarke. Erhebliche Mittelzuflüsse waren vor allem im Bereich der Investmentfonds zu verzeichnen.

Diese sind gerade in schwierigen Zeiten aufgrund der hohen Diversifikationsmöglichkeiten für praktisch alle Investorengruppen ein geeignetes Anlageinstrument. Die Neuinvestitionen flossen überwiegend in Mischfonds mit Aktienkomponenten oder in Aktienfonds mit Absicherungsmöglichkeiten. Euro, an steuerbegünstigten Wohnbauanleihen wurden 20,0 Mio. Weil das Emissionsvolumen im Gesamtmarkt mit ,8 Mio. Euro klar niedriger als ,3 Mio. Aufgrund der Veranlagung von Gewinnfreibeträgen waren insbesondere im November und Dezember starke Absatzzahlen zu verbuchen.

Oberbank-Emissionen Die Emissionstätigkeit verlief trotz des sehr tiefen Zinsumfeldes wieder zufriedenstellend. In Summe wurden ,2 Mio. Euro Oberbank Anleihen emittiert. Der überwiegende Anteil des Volumens wurde in Euro begeben. Sehr erfreulich entwickelte sich der Absatz in Tschechien, dort werden für den lokalen Markt Emissionen in Tschechischer Krone aufgelegt. Neben klassischen Fixzinsanleihen und Anleihen mit Minium- und Maximumzinskupons wurden zur Stärkung der Eigenmittelbasis auch wieder Nachranganleihen aufgelegt.

Die Nettomittelzuflüsse waren erneut sehr erfreulich und machten mit ,6 Mio. Neben dem wie in den Vorjahren starken Spezialfondsgeschäft entwickelten sich auch die Publikumsfonds ausgezeichnet.

Gefragt waren vor allem vermögensverwaltende Mischfonds. Externe Quellen bestätigten erneut die Qualität der Fondsgesellschaft. Quartal wurde die 3 Banken Value Strategie von Morningstar auf Rang 1 unter fast fünfhundert internationalen Aktienfonds in Österreich gereiht. Besonders erfreulich ist auch der 1. Dabei wurden die Performance, die Berichterstattung und die vom Mitbewerb verteilten Reputationsnoten bewertet.

Das Durchschnittsvolumen der Mandate beläuft sich auf über Euro, die überwiegende Anzahl der Mandate wird in der mittleren Risikostufe gemanagt. Die Performance aller drei Basisstrategien war deutlich positiv und auch nach Kosten über den jeweiligen Benchmarks.

Ebenfalls sehr gut entwickelte sich das Vermögensmanagement in Form von Publikumsfonds, wo durch erhebliche Mittelzuflüsse erstmals die Schwelle von Mio. Überproportional stark sind die Depotkurswerte angestiegen 4,0 Mrd. Um den hohen Informationsansprüchen dieser Klientel gerecht zu werden, wurden wieder zahlreiche Investment-Lunches und Finanzmarkt-Foren angeboten.

Sehr erfreulich hat sich mit einen neuen Rekordergebnis auch das Brokerage präsentiert. Hier betreut die Oberbank trading-orientierte AktienanlegerInnen, die ihre Entscheidungen im Gegensatz zur Vermögensverwaltung aber selbst treffen wollen. Obwohl das prämienbegünstigte Bausparen weiterhin zu den beliebtesten Sparformen in Österreich Versicherungsaktivitäten Lebensversicherungen Im Lebensversicherungsgeschäft wurden der Verkauf von Einmalprämienversicherungen sowie die Verlängerungen von Kapitalversicherungen in Österreich und Deutschland eingestellt, aus denen noch 20 Mio.

Euro Prämiensumme erwirtschaftet wurden. Dazu trug im Privatkundensegment besonders der Verkauf von fondsorientierten Lebensversicherungen bei, im Firmenkundensegment wurde in der betrieblichen Altersvorsorge das beste Ergebnis der Geschichte erwirtschaftet. Der starke Anstieg des Equity-Ergebnisses konnte den Rückgang im operativen Zinsergebnis nicht kompensieren.

Das Handelsergebnis verdoppelte sich nahezu auf 10,3 Mio. Euro, der Aufwandssaldo beim sonstigen betrieblichen Erfolg ging auf 25,2 Mio. Zins- und Währungsrisikomanagement war ein weiteres bewegtes Jahr an den Finanzmärkten. Die Oberbank konnte sich in diesem Umfeld erneut sehr gut behaupten und Marktchancen sehr erfolgreich nutzen.

Das Handelsergebnis konnte dadurch deutlich gesteigert werden. Besonders geschätzt wurde von ihnen die Möglichkeit, die eigene Marktmeinung mit einem kompetenten, rasch handelnden Ansprechpartner auszutauschen. Herausragend zeigte sich das Wachstum der Sichteinlagen. Die niedrigen Geldmarktzinsen führten dazu, dass viele Unternehmen und PrivatkundInnen hohe Stände auf täglich fälligen Konten hielten. Die hohen Sichteinlagenbeträge spiegeln auch die gute wirtschaftliche Verfassung und die hohe Liquidität der heimischen Wirtschaft wider.

Mit drei Neuemissionen der bewährten Produktreihe wurden sowohl Firmen- als auch PrivatkundInnen erreicht. Wegen der Kreditrisiken, fehlender Wachstumsaussichten oder einer geringen Profitabilität ziehen sich global tätige Bankengruppen zum Teil aus Märkten zurück und redimensionieren ihre Filialnetze.

Insbesondere im Handelsfinanzierungsgeschäft der Oberbank, im Wesentlichen das Dokumenten- und Garantiegeschäft, sind gegenseitige Linienvereinbarungen mit internationalen Partnerbanken nötig.

Um das Funktionieren eines solchen Netzwerkes zu gewährleisten konzentriert sich die Oberbank auf rund langjährige Korrespondenzbanken in den wichtigsten Zielregionen ihrer KundInnen. Durch die breite Verankerung und die hohe Bonität und Akzeptanz der Oberbank in der internationalen Bankenwelt gelingt es der Oberbank aber nach wie vor, die notwendigen Bankverbindungen effizient sicherzustellen.

Langjährige persönliche Kontakte erweisen sich dabei als werthaltiger Erfolgsfaktor. Zuordnung auf andere Segmente nicht sinnvoll erscheint. Zinsen und ähnliche Erträge 3 ,5 2.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3 ,5 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen 3 ,3 Zinsergebnis 3 ,2 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 4 ,6 5.

Provisionserträge 5 ,5 6. Provisionsaufwendungen 5 ,1 Provisionsergebnis 5 ,3 7. Handelsergebnis 6 ,7 8. Verwaltungsaufwand 7 ,7 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg 8 ,7 a Ergebnis aus finanz. Vermögenswerten AfS 8 ,5 c Ergebnis aus finanz.

Steuern vom Einkommen und Ertrag 9 ,7 Jahresüberschuss nach Steuern ,9 den Anteilseignern des Mutterunternehmens und den zusätzlichen Eigenkapitalbestandteileignern zuzurechnen ,7 den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen.

Forderungen an Kreditinstitute 12 ,0 3. Forderungen an Kunden 13 ,6 4. Risikovorsorgen 14 ,9 5. Handelsaktiva 15 ,5 6. Immaterielles Anlagevermögen 17 ,9 8.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20 ,9 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 21 ,3 3. Verbriefte Verbindlichkeiten 22 ,7 4. Rückstellungen 23 ,1 5. Sonstige Passiva 24 ,7 a Handelspassiva 25 ,1 b Steuerschulden 24 ,4 ba Laufende Steuerschulden 24 ,8 bb Latente Steuerschulden 24 ,6 c Negative Marktwerte von geschlossenen Derivaten des Bankbuches 24 ,0 d Sonstige 24 ,0 6.

Nachrangkapital 26 ,3 7. Eigenkapital 27 ,5 a Eigenanteil 27 ,2 b Minderheitenanteil 27 ,8 c Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 27 Summe Passiva ,6 Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Währungsausgleichsposten Bewertungsrücklagen gem. Sie steht vollständig im Privatbesitz und notiert an der Wiener Börse.

Die Positionierung der Oberbank AG ist gekennzeichnet durch ihre regionale Verbundenheit, ihre Unabhängigkeit, ihre starke Kundenorientierung und das tiefe regionale Durchdringen ihrer Einzugsgebiete. Die Oberbank bietet alle wichtigen klassischen Bankdienstleistungen einer Universalbank an. Sie strebt kein originäres, vom Kunden losgelöstes Auslandsgeschäft an, vielmehr begleitet sie ihre KundInnen bei deren Auslandsaktivitäten.

Die Genehmigung des Abschlusses und die Freigabe zur Veröffentlichung sind für den Euro, einer Erhöhung der Sonstigen Aktiva um Tsd.

Euro und einer Erhöhung der Sonstigen Passiva um Tsd. Euro, einer Erhöhung der Sonstigen Aktiva um 3 Tsd. Der Konzernabschlussstichtag ist der Über die in den Konzernabschluss einbezogenen Leasingunternehmen wurde ein Teilkonzernabschluss mit Stichtag September aufgestellt, um eine zeitnahe Jahresabschlusserstellung zu ermöglichen. Änderungen in der Zusammensetzung des Leasing-Teilkonzerns im 4. Von der Unternehmensfortführung wird ausgegangen.

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres. Folgende Tabelle zeigt neu veröffentlichte bzw. Diese wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht angewandt. Eine frühzeitige Anwendung ist derzeit nicht geplant. Die Zielsetzung von IFRS 15 besteht darin Prinzipien zu schaffen, die bei der Berichterstattung von entscheidungsnützlichen Informationen an Abschlussadressaten über die Art, die Höhe, den zeitlichen Anfall sowie die Unsicherheit von Umsatzerlösen und resultierenden Zahlungsströmen aus einem Vertrag mit einem Kunden zu befolgen sind.

Der Standard bietet dafür ein fünfstufiges Modell, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Die derzeit laufenden Analysen lassen keine wesentlichen Auswirkungen auf zukünftige Konzernabschlüsse erwarten. Finanzielle Vermögenswerte werden zukünftig nur noch in zwei Gruppen klassifiziert und bewertet: Werden finanzielle Vermögenswerte in einem Geschäftsmodell gehalten, dessen Zielsetzung das Behalten der Vermögenswerte ist, und repräsentieren diese finanziellen Vermögenswerte den Anspruch auf Zins- und Tilgungszahlungen zu vorgegebenen Terminen, so sind diese mit den fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten.

Sämtliche anderen finanziellen Vermögenswerte sind zum Fair Value zu bewerten. Wertänderungen dieser Vermögenswerte sind in der Gewinnund Verlustrechnung zu erfassen. Für bestimmte Eigenkapitalinstrumente kann vom Wahlrecht, die Bewertungsänderungen im sonstigen Ergebnis zu erfassen, Gebrauch gemacht werden. Lediglich Dividendenansprüche derartiger Vermögenswerte sind in der Gewinn- und Verlustrechnung darzustellen.

Wertänderungen von zum Fair Value bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten sind zukünftig aufzuteilen. Der auf das eigene Kreditrisiko entfallende Anteil ist im sonstigen Ergebnis darzustellen, der verbleibende Anteil ist in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. In der Bilanzierung von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte kommt es ebenfalls zu Neuerungen.

Künftig sind nicht mehr nur eingetretene Verluste, sondern bereits erwartete Verluste zu erfassen. Der Umfang der Wertminderung ist davon abhängig, ob sich das Ausfallsrisiko der finanziellen Vermögenswerte seit ihrem Zugang wesentlich verschlechtert hat oder nicht. Liegt eine wesentliche Verschlechterung vor und ist das Ausfallsrisiko nicht als niedrig einzustufen, sind sämtliche erwarteten Verluste über die gesamte Laufzeit in dieser Periode zu erfassen.

Andernfalls sind nur jene Verluste zu berücksichtigen, die aus künftigen möglichen Verlustereignissen der nächsten zwölf Monate resultieren. Die Änderungen in der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen sind für den Oberbank Konzern nicht relevant, da derzeit kein Hedge Accounting durchgeführt wird. Ein Einfluss dieser neuen Bestimmungen auf die zukünftigen Jahresabschlüsse wird sowohl im Bereich der Klassifizierung als auch im Bereich der Bilanzierung von Wertminderungen erwartet.

Eine verlässliche Aussage über die Höhe der dadurch verursachten Eigenkapital- bzw. Ergebnisänderungen ist jedoch aus heutiger Sicht nicht möglich. Finanzgarantien werden ebenfalls entsprechend IAS 39 bilanziert. Sämtliche zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumente sowie Wertpapiere des Nicht-Handelsbestandes werden zum Handelstag, die übrigen Finanzinstrumente zum Erfüllungstag erfasst.

Die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte richtet sich nach der Zugehörigkeit zu bestimmten Bestandskategorien, die wie folgt unterschieden werden: Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Schulden Held for Trading dienen hauptsächlich dazu, Gewinne aus kurzfristigen Preisschwankungen oder der Händlermarge zu erzielen. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzanlagen Held to Maturity sind Vermögenswerte mit festen Zahlungen und fester Laufzeit, die die Bank bis zur Endfälligkeit halten kann und will.

Andererseits wird die Fair- Value-Option für eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten, deren Wertentwicklung auf Grundlage des beizulegenden Zeitwertes auf Basis einer dokumentierten Anlagestrategie beurteilt und gesteuert wird bestimmte Investmentfondsanteile , angewendet.

Kredite und Forderungen Loans and Receivables sind finanzielle Vermögenswerte, die das Unternehmen durch die direkte Bereitstellung von Geld, Waren oder Dienstleistungen selbst geschaffen hat und die nicht Handelszwecken dienen.

Die Bank weist diese Bestände als Finanzanlagen aus. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht Handelszwecken dienen, zählen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital. Die Erstbewertung sämtlicher Finanzinstrumente erfolgt zu Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert Fair Value der hingegebenen beim Erwerb finanzieller Vermögenswerte oder erhaltenen beim Erwerb finanzieller Verpflichtungen Gegenleistung entsprechen.

In der Folge werden finanzielle Vermögenswerte grundsätzlich mit dem Fair Value bewertet. Ausgenommen hievon sind ausgereichte Kredite und Forderungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, und bestimmte finanzielle Vermögenswerte, deren Fair Value nicht zuverlässig ermittelt werden kann.

Eine weitere Ausnahme betrifft Wertpapiere, die Held to Maturity bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Diese Ausnahmen werden mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten werden, sofern sie nicht Handelspassiva sind, ebenfalls mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die Ausbuchung eines finanziellen Vermögenswertes erfolgt bei Verlust der Kontrolle über die vertraglichen Rechte aus diesem Vermögenswert. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn diese getilgt ist.

Konsolidierungsmethoden Alle wesentlichen Tochterunternehmen, die unter der wirtschaftlichen Beherrschung der Oberbank AG stehen, wurden in den Konzernabschluss einbezogen. Dieser Einfluss gibt dem strategischen Investor auch eine gewisse Verantwortung für das Unternehmen. Daher erscheint es nicht ausreichend für die Bewertung, diese nur auf den Aktienkurs abzustellen.

Im Sinne einer nachhaltigen Beteiligungsstrategie ist es jedenfalls angemessen, das jeweilige Eigenkapital mit einzubeziehen. Das Ergebnis aus der Beteiligung wird durch die Einbeziehung des anteiligen Jahresüberschusses treffender abgebildet.

Nicht konsolidiert wurden Tochterunternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Die übrigen Beteiligungen sind mit dem beizulegenden Fair Value angesetzt, soweit dieser verlässlich ermittelbar ist. Aktive Unterschiedsbeträge, die auf gesondert identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände entfallen, die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden getrennt vom Firmenwert ausgewiesen.

Dabei werden auch für die Fremdanteile die anteiligen Unterschiedsbeträge angeführt. Wird festgestellt, dass bei diesem Eigenkapitaltitel innerhalb der geplanten Behaltefrist eine Wertaufholung bis zu den Anschaffungskosten nicht zu erwarten ist Ausschluss von Marktschwankungen , liegt Impairment vor. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw.

Die Nutzungsdauer für immaterielles Anlagevermögen beträgt in der Oberbank drei bis 20 Jahre. In der Oberbank gilt folgende durchschnittliche Nutzungsdauer: Darüber hinaus wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Bei dieser Überprüfung ermittelt die Oberbank den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag.

Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebniswirksame Erfassung eines Wertminderungsbetrages in Höhe dieses Unterschiedsbetrages. Für Verlustvorträge werden aktive latente Steuern angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass in Zukunft mit steuerbaren Gewinnen in entsprechender Höhe der gleichen Gesellschaft zu rechnen ist. Die Handelspassiva werden im Bilanzposten Sonstige Passiva ausgewiesen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden Diese sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbriefte Verbindlichkeiten Verbriefte Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Langfristige, abgezinst begebene Schuldverschreibungen Nullkuponanleihen werden mit dem Barwert bilanziert. Der Betrag der verbrieften Verbindlichkeiten wird um die Anschaffungskosten der im Eigenbestand befindlichen Emissionen gekürzt.

Rückstellungen a Personalrückstellungen Rückstellungen werden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht. Dabei werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch die künftig zu erwartenden Erhöhungen an Gehältern und Renten einbezogen. Der versicherungsmathematischen Berechnung wurden für sämtliche Sozialkapitalrückstellungen folgende Parameter zugrunde gelegt: Verluste aus Pensions- und Abfertigungsrückstellungen wurden im Geschäftsjahr erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst.

Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt. Sonstige Passiva Im Posten Sonstige Passiva werden passive Rechnungsabgrenzungsposten, Verbindlichkeiten, die im Vergleich zu den Rückstellungen mit einem wesentlich höheren Grad an Sicherheit hinsichtlich der Höhe oder des Zeitpunktes der Erfüllungsverpflichtung ausgestattet sind, negative Marktwerte von geschlossenen Derivaten des Bankbuches sowie sonstige Verpflichtungen, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden können, ausgewiesen.

Eigenkapital Mit Beschluss der Hauptversammlung vom April erfolgte die Umstellung des Grundkapitals von Schilling auf Euro sowie von Nennbetragsaktien in nennwertlose Stückaktien. Bei der Kapitalerhöhung im Jahr mit Beschluss der Hauptversammlung vom Mit Beschluss der Hauptversammlung vom April erfolgte eine Erhöhung des Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln auf 70 Mio.

Im Geschäftsjahr wurde mit Beschluss der Im Geschäftsjahr wurde abermals eine bedingte Kapitalerhöhung durch Ausgabe von Stück Stammaktien vorgenommen. Dadurch erhöhte sich das Grundkapital auf ,69 Euro. Mit Beschluss vom Mai erfolgten ein Aktiensplit im Verhältnis 1: Mit Beschluss des Vorstandes vom September wurde im Oktober eine Kapitalerhöhung im Verhältnis 1: Ordentlichen Hauptversammlung der Oberbank AG am 8.

Mai wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital binnen fünf Jahren ab Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch allenfalls in mehreren Tranchen um bis zu ,00 Euro durch Ausgabe von bis zu Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stamm- Stückaktien zu erhöhen.

Von dieser Ermächtigung wurde bis dato kein Gebrauch gemacht. Weiters wurde der Vorstand in der angeführten Hauptversammlung ermächtigt, binnen fünf Jahren ab Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch allenfalls in mehreren Tranchen das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen um bis zu ,00 Euro durch Ausgabe von bis zu Stück auf Inhaber lautende Stamm- Stückaktien zu erhöhen.

Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Beschluss vom Der Ausgabepreis hat 47,43 Euro je Aktie betragen. Die durch Bareinlagen und ohne Ausschluss von Bezugsrechten erfolgte Kapitalerhöhung erhöhte das Grundkapital auf ,00 Euro und die gebundene Kapitalrücklage auf ,06 Euro. Ordentlichen Hauptversammlung der Oberbank AG am Mai wurde die in der Ordentlichen Hauptversammlung am 8. Mai erteilte Ermächtigung im bis dahin nicht ausgenützten Umfang widerrufen und der Vorstand ermächtigt, binnen fünf Jahren ab Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch allenfalls in mehreren Tranchen das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen um bis zu ,00 Euro durch Ausgabe von bis zu Stück auf Inhaber lautende Stamm-Stückaktien zu erhöhen.

Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Beschluss vom 8. Der Ausgabepreis hat 48,03 Euro je Aktie betragen. Durch diese Kapitalerhöhung erhöhte sich das Grundkapital auf ,00 Euro und die gebundene Kapitalrücklage auf ,06 Euro.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres der Oberbank AG eine Dividende von 0,55 Euro je Aktie auszuschütten dies entspricht einer Ausschüttungssumme von ,00 Euro. Den Rücklagen werden ,00 Euro zugeführt. Der verbleibende Rest in Höhe von ,95 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Anzahl der direkt oder über assoziierte Unternehmen gehaltenen eigenen Anteile beträgt zum Stichtag Stück. In der Kapitalrücklage ist der Mehrerlös Agio , der bei der Ausgabe eigener Aktien erzielt wird, enthalten.

Die Rücklagen aus assoziierten Unternehmen stellen den Unterschiedsbetrag zwischen den historischen Anschaffungskosten und den Equity-Buchwerten der assoziierten Unternehmen dar. Sie sind untereinander sowie mit anderen Additional Tier 1 Instrumenten sowie mit Verbindlichkeiten aus bestehenden Hybridkapitalinstrumenten gleichrangig. Vorrangig sind sie zu Aktien und anderen harten Kernkapitalinstrumenten. Die Zinszahlungen bemessen sich am Nominalbetrag und sind bis zum erstmöglichen vorzeitigen Rückzahlungstag fix.

Zinsen dürfen nur aus ausschüttungsfähigen Posten gezahlt werden. Die Emittentin hat das Recht, Zinszahlungen nach eigenem Ermessen entfallen zu lassen. Eine Nachzahlung ausgefallener Zinsen darf nicht erfolgen. Die Anleihen haben eine unbegrenzte Laufzeit, können jedoch von der Oberbank AG zum fixierten ersten vorzeitigen Rückzahlungstag gekündigt werden und danach alle fünf Jahre jeweils zum Kupontermin.

Besondere Kündigungsrechte hat die Emittentin, falls sich die aufsichtsrechtliche Einstufung oder die steuerliche Behandlung der betreffenden Anleihe ändert. Jede vorzeitige Kündigung erfordert jedoch die vorherige Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde. Eine Kündigung durch die Anleihegläubiger ist ausgeschlossen. Unter bestimmten gesetzlichen Bestimmungen kann das Nominale wieder zugeschrieben werden. Zinsergebnis Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt.

Darüber hinaus sind in diesem Posten auch die Erträge aus Aktien und anderen Anteilsrechten und sonstigen nicht festverzinslichen Wertpapieren enthalten, sofern es sich nicht um Erträge aus Wertpapieren handelt, die den Handelsaktiva zuzurechnen sind.

Auch Erträge aus Beteiligungen und aus Anteilen an verbundenen Unternehmen soweit wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert werden in diesem Posten ausgewiesen. Erträge aus den at Equity einbezogenen Unternehmen werden in einem separaten Posten ausgewiesen. Sowohl in den Zinserträgen als auch in den Zinsaufwendungen sind negative Zinsen enthalten.

Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie Direktabschreibungen und nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen im Zusammenhang mit dem Kreditgeschäft. Provisionsergebnis Das Provisionsergebnis ist der Saldo aus den Erträgen und den Aufwendungen aus dem Dienstleistungsgeschäft. Handelsergebnis Dieser Posten beinhaltet Gewinne und Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Bewertungsgewinne und -verluste aus der Marktbewertung von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Stückzinsen von festverzinslichen Wertpapieren des Handelsbestandes und Dividendenerträge von Aktien im Handelsbestand sowie die Refinanzierungsaufwendungen für diese Wertpapiere.

Der entsprechende Zinsaufwand für finanzielle Verbindlichkeiten beläuft sich auf Tsd. Die Zinserträge enthalten negative Zinsen in Höhe von Tsd. Euro und die Zinsaufwendungen enthalten negative Zinsen in Höhe von Tsd. Euro aus Vermögensverwaltung für fremde Rechnung. Euro für Finanzanlagen enthalten. Die dazugehörigen Buchwerte betragen 7,3 Mio. Zusammenhang zwischen rechnerischen und effektiv ausgewiesenen Steuern von Einkommen und Ertrag: IAS Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen gem.

Euro ; der Fair Value dieser Objekte liegt bei Tsd. Der Fair Value ist dem Level 3 zuzurechnen und wird mittels interner Modelle ermittelt. Die Mieterträge betrugen im Berichtsjahr Tsd. Euro, die mit ihnen im Zusammenhang stehenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen betrugen Tsd. Die nicht garantierten Restwerte des Leasinggeschäftes betragen Tsd. Euro angesetzt, da aus heutiger Sicht ein Verbrauch in absehbarer Zeit nicht realisierbar erscheint.

IAS Planvermögen 0 0 Abfertigungsrückstellung Pensionsrückstellung Jubiläumsgeldrückstellung Summe leistungsorientierte Versorgungspläne Die leistungsorientierten Versorgungspläne des Oberbank Konzerns umfassen Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldverpflichtungen.

Die rechtlichen Grundlagen der Abfertigungsrückstellung stellen das Angestelltengesetz 23 sowie der Banken- Kollektivvertrag 32 dar. Die rechtlichen Grundlagen der Pensionsrückstellung stellen der Kollektivvertrag betreffend die Neuregelung des Pensionsrechtes Pensionsreform sowie einzelvertragliche Pensionszusagen dar. Zu nennende Risiken im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung: Die rechtliche Grundlage der Jubiläumsgeldrückstellung stellt die Betriebsvereinbarung dar.

Mit Stand ist die Jubiläumsgeldrückstellung für Personen gebildet. Entwicklung der Rückstellung für Abfertigungen, Pensionen u. Quartal des Geschäftsjahres wurde allen PensionistInnen die Abfindung ihrer Pensionsansprüche angeboten.

Der Betrag der Auszahlungen für die abgefundenen Pensionsansprüche betrug rund 25,1 Mio. Vom oben ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinn in Höhe von 30,5 Mio. Euro entfällt ein Anteil von 1,8 Mio.

Euro auf die beschriebenen Pensionsabfindungen. Die Beträge werden später nicht reklassifiziert, allerdings ist eine Übertragung innerhalb des Eigenkapitals zulässig. Die Barwerte der leistungsorientierten Verpflichtungen betrugen für das Geschäftsjahr Tsd.

Euro, für das Geschäftsjahr Tsd. Euro und für das Geschäftsjahr Tsd. Fälligkeitsprofil In der nachfolgenden Tabelle sind die voraussichtlichen Leistungszahlungen in jeder der nachfolgenden Perioden dargestellt: Abfertigung Pension Jubiläumsgeld Summe erwarteter Leistungszahlungen der folgenden fünf Jahre Laufzeit Die folgende Tabelle zeigt die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung per: Euro Vorjahr 1,6 Mio. Euro aus Operate Leasing im Sonstigen betrieblichen Erfolg ausgewiesen.

Von den Zugängen zu den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien entfallen 0 Tsd. Euro auf Erwerbe und Tsd. Euro auf nachträgliche Ausgaben. Entwicklung Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Anteile an verbund. Euro aus Beteiligungen und nicht konsolidierten Anteilen an verbundenen Unternehmen, welche zu Anschaffungskosten bilanziert wurden. Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwertes wird davon ausgegangen, dass der Geschäftsvorfall entweder auf dem Hauptmarkt für den Vermögenswert oder die Schuld stattfindet oder auf dem vorteilhaftesten Markt, sofern kein Hauptmarkt vorhanden ist und sofern Zugang zu diesen Märkten besteht.

Sofern es notierte Preise für idente Vermögenswerte oder Schulden in aktiven Märkten gibt, zu denen am Bilanzstichtag eine Zugangsmöglichkeit besteht, werden diese zur Bewertung herangezogen Level 1. Sind keine derartigen Marktpreise verfügbar, kommen zur Fair-Value-Ermittlung Bewertungsmodelle zum Einsatz, die auf direkt oder indirekt beobachtbaren Parametern beruhen Level 2. Lässt sich der Fair Value weder anhand von Marktpreisen noch auf Basis von Bewertungsmodellen, die sich vollständig auf direkt oder indirekt beobachtbare Marktdaten stützen, ermitteln, werden einzelne nicht am Markt beobachtbare Bewertungsparameter anhand angemessener Annahmen geschätzt Level 3.

Es gab im Geschäftsjahr keine einmaligen Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert. Bewertungsprozess Das Risikocontrolling der Abteilung Rechungswesen und Controlling der Oberbank ist für die unabhängige Überwachung und Kommunikation von Risiken sowie für die Bewertung der Finanzinstrumente zuständig. Sie ist aufbauorganisatorisch vom Handel, der für die Initiierung bzw. Die Handelsbuchpositionen werden täglich zu Geschäftsschluss mit aktuellen Marktpreisen bewertet.

Als Marktpreise werden aktuelle Börsenkurse verwendet, soweit ein öffentlich notierter Marktpreis zur Verfügung steht. Wenn eine direkte Bewertung zu Börsekursen nicht möglich ist, werden Modellwerte, die sich aus der Zugrundelegung aktueller beobachtbarer Marktdaten Zinskurven, Volatilitäten, Diese Marktdaten werden täglich validiert und in tourlichen Abständen werden die Modellpreise mit tatsächlich am Markt erzielbaren Preisen verglichen. Weiters werden die Modellpreise der Derivate mit den Modellwerten der Partnerbanken verglichen.

Die Geschäftsleitung wird täglich über die Risikopositionen und die Bewertungsergebnisse aus den gesamten Handelsbuchpositionen informiert. Die Ermittlung der Fair Values zu Finanzinstrumenten, die nicht das Handelsbuch betreffen, erfolgt quartalsweise. Bewertungsverfahren zur Ermittlung des Fair Values Die verwendeten Bewertungsmodelle entsprechen anerkannten finanzmathematischen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten und berücksichtigen alle Faktoren, die die Markteilnehmer bei der Festlegung eines Preises als angemessen betrachten.

Zur Fair Value Bewertung von derivativen Instrumenten, verbrieften Verbindlichkeiten sowie Nachrangkapitalanleihen kommt als Bewertungsansatz der einkommensbasierte Ansatz zur Anwendung. Darunter fallen börsennotierte Wertpapiere und Derivate. Wenn eine direkte Bewertung zu Börsenkursen nicht möglich ist, werden für die Ermittlung des Zeitwertes in Level 2 Modellwerte, die sich aus der Zugrundelegung aktueller Marktdaten Zinskurven, Volatilitäten, etc. Es kommen anerkannte Bewertungsmodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen durchgeführt wird.

Im Fall von Derivaten kommt bei symmetrischen Produkten z. Die beizulegenden Zeitwerte für asymmetrische Produkte Optionen werden mit Standardmethoden z. Sämtliche Derivate werden zunächst gegenparteirisikofrei bewertet.

In einem zweiten Schritt wird aufbauend auf internen Ausfallswahrscheinlichkeiten auf Basis eines erwarteten Verlustes ein Kreditrisikoabschlag CVA ermittelt. Die Zeitwerte für nicht börsennotierte Wertpapiere werden ebenfalls aus dem System Geos übernommen. Die Zeitwerte für Anteile an Fonds werden von den Fondsgesellschaften übernommen. Zur Abzinsung wird die der Währung entsprechende Diskontkurve herangezogen, wobei ein der Seniority der Emission entsprechender Credit Spread als Aufschlag verwendet wird.

Die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes in Level 3 erfolgt für Forderungen und Verbindlichkeiten nach der Barwertmethode. Zur Abzinsung wird die der Währung entsprechende Diskontkurve herangezogen.

Für diese Finanzinstrumente stehen keine am Markt beobachtbaren Risikoaufschläge konform der Bonitätseinstufung zur Verfügung. Änderungen in der Fair-Value-Hierarchie bzw. Die Einstufung wird zum Ende der Berichtsperiode geändert.

Euro werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Für diese Instrumente besteht kein aktiver Markt. Euro aus diesen Instrumenten. Entwicklung in Tsd. Im sonstigen Ergebnis kam es zu keiner Auswirkung aus diesen Positionen. Die Umgruppierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von Level 3 in Level 2 erfolgte, da nunmehr am Markt beobachtbare Daten verwendet werden. Im Ergebnis sind Wertminderungsaufwendungen in der Höhe von Tsd.

Euro für die Forderungen an Kunden enthalten. Euro den Einzelwertberichtigungen zugeführt und Tsd. Euro für Direktabschreibungen aufgewendet. Die Differenz zwischen Buchwert und niedrigerem Tilgungswert bei finanziellen Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt Tsd.

Die nicht zinsbedingte kumulierte Fair-Value- Änderung der finanziellen Verbindlichkeiten beträgt Tsd. Euro , bei den finanziellen Forderungen Tsd. Euro Vorjahr Tsd. Die periodische Veränderung der nicht zinsbedingten Fair-Value-Änderung beträgt bei den finanziellen Verbindlichkeiten Tsd.

Euro, bei den finanziellen Forderungen Tsd. Hierbei wird die bonitätsbedingte Veränderung ermittelt als jene Fair-Value-Änderung, die nicht Änderungen der Marktrisiken Zinsen, Währungen unterliegt. Vermögenswerte brutto Aufgerechnete bilanzierte Beträge brutto 40 Bilanzierte finanz. In der Spalte Effekte von Aufrechnungsvereinbarungen werden Beträge, die einer Globalnettingvereinbarung unterliegen, ausgewiesen. Bei diesen Globalverrechnungsverträgen mit Kunden handelt es sich um standardisierte Derivate- Rahmenvereinbarungen.

Aufgrund dieser Verträge erfolgt dann eine Nettoabwicklung über alle derivativen Transaktionen, wobei die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten saldiert werden. Wenn die Nettoposition zusätzlich mit erhaltenen oder gegebenen Barsicherheiten z. Marginkonten abgesichert wird, erfolgt der Ausweis in der Spalte Sicherheiten in Form von Finanzinstrumenten. In diesen Vereinbarungen sind die grundlegenden Bestimmungen zur Sicherheitenakzeptanz festgelegt.

Die Spalte Sicherheiten in Form von Finanzinstrumenten umfasst die bezogen auf die Gesamtsumme der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erhaltenen bzw. Der darin enthaltene variable Anteil betrug Tsd. An frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden 1. Euro an Pensionsabfindungen aufgewendet.

Darin sind erfolgsneutrale Veränderungen versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus der Änderung der Parameter für die versicherungsmathematische Berechnung der Abfertigungs- und Pensionsrückstellung enthalten. Das fixe Basisgehalt orientiert sich an den jeweiligen Aufgabengebieten. Die variable Gehaltskomponente berücksichtigt gemeinsame und persönliche Leistungen der Vorstandsmitglieder ebenso wie die generelle Unternehmensentwicklung.

Gemessen wird dieser Unternehmenserfolg am Erreichen mittel- bis langfristiger strategischer Zielsetzungen und ausgewählter Kennzahlen: Da Bemessung und Zuerkennung der variablen Vergütungen immer erst im Nachhinein erfolgen, sind bilanziell entsprechende Rückstellungen zu bilden, was aber im Wissen um die sehr moderate Politik des Vergütungsausschusses auch gut planbar ist.

Diese betrugen für die ausgezahlten Vergütungen strafvergütungsbereinigt Tsd. Euro und für die ausgezahlten Vergütungen Tsd. In der Bilanz zum sind für die in für zur Auszahlung gelangenden Vergütungen Tsd. Die Auszahlung erfolgt wie bei den MitarbeiterInnen mit der Mai-Gehaltsabrechnung, wobei der Betrag für den Aktienanteil auf ein gesperrtes Depotverrechnungskonto des Vorstandsmitglieds gebucht wird und für die Bezahlung der zu erwerbenden Aktienanteile verwendet wird, die dann einer dreijährigen Verkaufssperre unterliegen.

Euro und für Tsd. Diese Beträge werden aufgeteilt auf die fünf Folgejahre nach Freigabe durch den Vergütungsausschuss jeweils erst ausbezahlt.

Die für die variablen Vorstandsvergütungen zu bildenden Rückstellungen stellen bilanziell einen Personalmehraufwand dar. Die Höhe dieser Vergütung wurde von der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr und die folgenden Jahre b. Haftungsverhältnisse in Höhe von ,3 Tsd.

Euro Vorjahr ,3 Tsd. Euro Vorjahr ,9 Tsd. Die Konditionen entsprechen jeweils den üblichen Bedingungen. Rahmenbedingungen der Mitarbeiteraktion Aktionszeitraum: Auftragserteilung bis Aktienanzahl limitiert auf bis zu Stück entgeltlich erwerbbare Stammaktien und bis zu Stück unentgeltlich zugeteilte Stammaktien "Bonusaktien" Bezugskurs: Börsekurs zum maximale entgeltlich erwerbbare Stückanzahl: Der Kauf unterliegt Einschränkungen bezüglich des Betrages, den die MitarbeiterInnen in den Aktienkauf investieren können.

Die über das Rückkaufprogramm zum Zwecke der kostenlosen Begebung an den berechtigten Personenkreis angekauften Stück Aktien verursachten einen Aufwand in Höhe von Tsd. Rückkaufprogramm Das Aktien-Rückkaufprogramm wurde am abgeschlossen. Der gewichtete Durchschnittspreis je Stammaktie betrug 52, Euro; der höchste geleistete Gegenwert je Stammaktie betrug 52,10 Euro; der niedrigste geleistete Gegenwert je Stammaktie betrug 52,00 Euro.

Der Wert der rückerworbenen Aktien betrug ,45 Euro. Der Vorstand der Gesellschaft hat am beschlossen, von den im Zuge des Aktienrückkaufprogrammes erworbenen eigenen Stück Aktien Stück Aktien zu verkaufen bzw.

Geschäftsvorfälle zwischen nahe stehenden Unternehmen im Konsolidierungskreis wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangangabe nicht erläutert. Die Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen stellen sich per wie folgt dar: Assoziierte Unternehmen Tochterunternehmen Sonst. Die Segmente werden wie selbständige Unternehmen mit eigener Kapitalausstattung und Ergebnisverantwortung dargestellt.

In der Oberbank-Gruppe sind folgende Segmente definiert: Privatkunden ; Firmenkunden inkl. Die Verteilung des zugeordneten bilanziellen Eigenkapitals erfolgt nach dem regulatorischen Eigenkapitalerfordernis der Segmente. Segmentberichterstattung Kerngeschäftsbereiche in Tsd. Kunden Verbriefte Verbindlichkeiten Handelspassiva Eigen- und Nachrangkapital Sonstige Schulden Segmentschulden Abschreibungen Die Oberbank hat - bedingt durch ihren Regionalbankencharakter - ein begrenztes geografisches Einzugsgebiet.

Auf eine Geschäftszuordnung nach geografischen Merkmalen wird daher wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet. Nachstehend sind die wesentlichen Tochterunternehmen des Oberbank Konzerns in den Jahren und aufgelistet. Der Oberbank Konzern hat vier assoziierte Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, wovon drei für die folgenden Angaben wesentlich sind.

Der Stichtag für die Einbeziehung der assoziierten Unternehmen ist jeweils der September, um eine zeitnahe Jahresabschlusserstellung zu ermöglichen.

Die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft führte im 4. Quartal eine Kapitalerhöhung durch, die jedoch keine Auswirkung auf die Beteiligungsquote hatte. Die Auswirkung auf den Buchwert wurde im vorliegenden Konzernabschluss bereits berücksichtigt.

Angaben zu gemeinschaftlichen Tätigkeiten Zu den Rechnungslegungsmethoden siehe Punkt 2 in den Erläuterungen Notes zum Konzernabschluss, Abschnitt Konsolidierungsmethoden. Der Hauptsitz ihrer Geschäftstätigkeit befindet sich in Österreich. Angaben zu nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen Art, Zweck und Umfang der Beteiligung des Konzerns an nicht konsolidierten, strukturierten Einheiten Der Oberbank Konzern nutzt sogenannte strukturierte Einheiten, die einem bestimmten Geschäftszweck dienen.

Strukturierte Einheiten sind derart ausgestaltet, dass Stimmrechte bei der Entscheidung wer das Unternehmen beherrscht nicht der ausschlaggebende Faktor sind. Ein strukturiertes Unternehmen verfügt über einige oder alle der folgenden Merkmale: Teilweise werden diese durch die von ihnen gehaltenen Vermögenswerte besichert oder sind an diese gekoppelt. Beteiligungen des Oberbank Konzerns an nicht konsolidierten strukturierten Einheiten bestehen aus vertraglichen Beziehungen, die zum Empfang von variablen Rückflüssen aus der Performance der nicht konsolidierten strukturierten Einheiten berechtigen.

Es handelt sich dabei um Geschäftsaktivitäten mit Investmentfondsanteilen, in die der Oberbank Konzern investiert hat. Sie dienen der Erzielung von Veranlagungserträgen. Die Einheiten, die Gegenstand dieser Anhangsangabe sind, werden nicht konsolidiert, da der Oberbank Konzern keine Beherrschung über Stimmrechte, Verträge, Finanzierungsvereinbarungen oder andere Mittel hat. Die im Oberbank Konzern Ausschüttungen werden in der Position Sonstiger betrieblicher Erfolg ausgewiesen.

Höchstmögliches Ausfallrisiko Das maximal mögliche Verlustrisiko besteht im Buchwert, der in der Bilanz ausgewiesen ist. Gestellte Sicherheiten finden keine Berücksichtigung als Abzugsposten. Die Festlegung auf den Fair Value erfolgte, da die Wertentwicklung dieser Investments auf Grundlage des beizulegenden Zeitwerts auf Basis einer dokumentierten Anlagestrategie beurteilt und gesteuert wird.

Finanzielle Unterstützung Während des Geschäftsjahres stellte der Oberbank Konzern nicht konsolidierten strukturierten Einheiten keine Unterstützung zur Verfügung, ohne dazu vertraglich verpflichtet gewesen zu sein. Für die Zukunft ist dies auch nicht geplant. Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der Beteiligungen des Konzerns sowie den maximal möglichen Verlust, der aus diesen Beteiligungen resultieren könnte.

Ausgangspunkt der Risikostrategie der Oberbank ist die Positionierung als Regionalbank. Der Vorstand und alle MitarbeiterInnen handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien. Der Aufnahme neuer Geschäftsfelder oder Produkte geht grundsätzlich eine adäquate Analyse der geschäftsspezifischen Risiken voraus. Organisation des Risikomanagements Risikomanagement bezeichnet alle Aktivitäten zum systematischen Umgang mit Risiken im Konzern.

Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zieleplanung sowie des operativen Managements bzw.