Brennreisig

 


Bei sämtlichen Nutzungsformen zeigt sich, dass mit Miscanthus Erdöl gespart werden kann.

Future in rural regions


Lagerung und Verfeuerung sind etwas einfacher als bei Brennholz und Kaminholz. Doch nachdem in den vergangen Jahren die Preise für Öl und Gas regelrecht explodiert sind, zeichnet sich eine immer stärkere Trendwende hin zu Brennholz und Kaminholz ab. Neben dem günstigeren Preis bieten Brennholz und Kaminholz noch zwei weitere, unschlagbare Vorteile: Die wichtigste Eigenschaft für qualitativ hochwertiges Brennholz und Kaminholz ist der sogenannte Heizwert.

Während die unterschiedliche Dichte der verschiedenen Holzarten nur einen vergleichsweise geringen Einfluss hat, spielt der Wassergehalt, der in Prozent angegeben wird, eine wesentliche Rolle.

Je trockener das Holz ist, umso höher ist auch der Heizwert. Deshalb müssen Brennholz und Kaminholz gut und lange gelagert werden — einige Hölzer brauchen eine Lagerzeit von bis zu zwei Jahren. Generell lässt sich sagen, dass absolut trockenes Laubholz einen Brennwert von etwa fünf Kilowatt pro Kilogramm aufweist. Weil das Holz von Nadelbäumen eine andere chemische Zusammensetzung hat, liegt der Brennwert mit circa 5,2 Kilowatt pro Kilogramm etwas höher. Zudem haben die verschiedenen Holzsorten, die als Brennholz oder Kaminholz genutzt werden, unterschiedliche Eigenheiten.

Bei den fünf wichtigsten Sorten von Brennholz und Kaminholz handelt es sich um folgende:. Oft wird der Brennwert von Holz in der sogenannten Öleinheit angegeben. Dabei handelt es sich um die Menge an Energie, die durch das Verbrennen von einem Kilogramm Erdöl freigesetzt wird. Durch die natürliche Lufttrocknung lässt sich der Wassergehalt bis auf einen Wert von etwa 15 Prozent reduzieren. Ein noch geringerer Wassergehalt lässt sich nur durch technische Trocknung erzielen. Das Heizöläquivalent gibt dem Verbraucher allerdings einen wichtigen Anhaltspunkt für den direkten Kostenvergleich zwischen Brenn- und Kaminholz und Erdöl.

Jedoch ist der Heizwert der verschiedenen Holzarten je Raummeter starken Schwankungen unterworfen. Diese Differenzen entstehen zum einen aus der Schwankungsbreite in Bezug auf die Holzdichte sowie dem Umrechnungsfaktor Festmeter nach Raummeter.

Wer mit Brenn- oder Kaminholz ein Feuer entfachen möchte, sollte zunächst Zeitungspapier, welches trocken und leicht entflammbar ist, sowie einen hohen Holzanteil in den Ofen geben. Darauf werden Reste von Wellpappe, die locker geschichtet sind, oder gleich Hackgut oder Spanholz gelegt. Wachsgetränkte Holzwolle stellt übrigens eine ähnlich gute Alternative zum Kohleanzünder dar. Wird leicht brennbares Papier als Anzünder benutzt, reicht schon die Flamme eines Streichholzes aus.

Durch das brennende Papier gasen bei den Spanhölzern verschiedene Bestandteile wie Terpene oder ätherische Öle aus, wodurch die Spanhölzer ihren Flammpunkt rasch erreichen.

Sobald die Holzscheite auf die brennende Zündhilfe geschichtet werden, entsteht ein oberer Abbrand. Hierbei wird die Luft seitlich auf das Brennholz geleitet, wodurch die Freisetzung von Holzgasen gebremst wird. Durch diese flüchtigen Gase kann der Brennstoff effektiver genutzt werden. Wird hingegen feuchtes Holz verbrannt, kondensieren diese Gase mit dem ausgasenden Wasserdampf, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hat.

Bei der Verbrennung handelt es sich um einen zweistufigen Prozess. Das erfolgt in folgenden Teilschritten, dies geschieht teils nacheinander und teils gleichzeitig:. Fällt die Wahl auf eine fossile Heizung, ist die Chance vertan sich von den unberechenbaren Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen. Die niedrigen Ölpreise in den Jahren und sind keine Garantie, dass sie für die kommenden 20 Jahre auf diesem Niveau bleiben. Ebenso sollten auch die Anschaffungskosten nicht das allein entscheidende Kriterium sein.

Beim Blick auf die Investitionskosten erscheinen Öl- oder Gasheizungsanlagen als die preisgünstigsten Lösungen. Eine Gas-Brennwerttherme kostet teilweise weniger als die Hälfte wie eine Wärmepumpe. Die Anlagentechnik ist bei den Erneuerbaren Energien aufwändiger. Die Erdwärmepumpe erfordert beispielsweise Erdsondenbohrungen und eine Kollektorverlegung. Doch für die Erneuerbare Energien gibt es höhere staatliche Zuschüsse und sie punkten langfristig mit stabilen Verbrauchskosten.

Im Gesamtkostenvergleich wendet sich das Blatt über 15 oder 20 Jahre gesehen zugunsten der Erneuerbaren Energien. Wenn die Öl- und Gaspreise wieder ansteigt, so kann erneuerbare Wärme auch gegenüber neu installierten fossilen Brennwertkesseln im Vorteil sein. In einem direkten Vollkostenvergleich verschiedener Heizungssysteme müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden: Die verbrauchsgebundenen Kosten Brennstoffkosten bzw.

Heizstrompreis für Wärmepumpen , die betriebsgebundenen Kosten Wartung, Versicherung, Schornsteinfeger etc. Die kapitalgebundenen Kosten fallen bei den erneuerbaren Heizungssystemen gering aus, da es zinsgünstige KfW-Kredite für den Heizungsaustausch gibt. In einem Heizkostenvergleich aus dem Jahr rechnet die Zeitschrift Öko-Test vor, dass Heizungen auf Basis von Erneuerbaren Energien Wärme zu vergleichbaren oder sogar geringeren Kosten bereitstellen können als Öl- oder Gasheizkessel.

I n dem Vollkostenvergleich eines beispielhaften Einfamilien-Neubaus über 15 Jahre schneidet die Erdwärmepumpe am besten ab. Die Summe aus Investitons-, Kapital- und Verbrauchskosten beläuft sich auf Im Altbau ist die Pelletheizung die günstigste Variante. Über 15 Jahre liegen die Vollkosten bei Die Gasheizung liegt nur knapp dahinter, gegenüber der Ölheizung beträgt der Kostenvorteil 3. Für den Heizungswechsel gibt es günstige Darlehen und Zuschüsse, die sich auf mehrere Tausend Euro summieren können.