1 Unze Wiener Philharmoniker Gold kaufen und verkaufen

 


Und für alle, die noch gar nicht auf der Welt waren… Schwoft mal mit! Die Bewerbungsphase ist vorbei und die 4 Bands die sich am In Zürich Uta und in Berlin Dota. Man kann es versuchen. Schnaps und Würde, das bedeutet:

Entzündungen und Mikroben


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Der Wein hat seine Geschichte, aber er ist nicht alt. So wie Rainer Schulz, der bald 77 wird, aber so lebendig und zackig wirkt wie eh und je. Und mit welcher Leichtigkeit er die Methusalem-Flasche schwingt. Hier wird ihre Schwerkraft aufgehoben. Wir schweben in der Zeit.

Von Winzer Ernst Loosen Dr. Anfang der 90er Jahre klingelte sein Telefon: Loosen habe sofort aufgelegt. Ein Schweizer, der damals Mosel-Riesling bestellte — das konnte nur ein Fake sein. Hier täuschte sich der welterfahrene Winzer. Inzwischen baut er selbst in Graubünden Riesling an, von dem er schreibt: Es handelt sich — mit Verlaub — um Daniel Gantenbein. Neuerdings zieht es die Schweizer auch in das Rheingau.

Damit endet dieser etwas holprige Einstieg. Oder bläst er auch das Alphorn? Hat jeder Riesling-Fan bestimmt schon mal gehört. Sie schmeckten mir nicht, aber das zählt nicht. Eine gute Begründung, warum die Weine bisher unter meinem Radar blieben. Jetzt aber haben Urban Kaufmann und Eva Raps ihren ersten Jahrgang erzeugt und gleich eine den Aufbruch schon optisch bezeugende Sonderedition aufgelegt.

Sie gehen es bescheiden an: Keine gigantischen Investitionen, kein pompöser, von einem flying winemaker kreierter neuer Weinstil. Mit schweizerischer Bedachtsamkeit gehen sie Schritt für Schritt voran, um Weine zu machen, die sie mögen und für typisch Rheingau halten: Drei Weine sind so bisher entstanden.

Sie sollen zeigen, wohin die Reise geht. Und das tun sie auch, wenngleich recht unterschiedlich. Der Kaufmann Rheingau Riesling empfängt einen mit seinem feinen Bratapfelduft, die kräftige Säure ist gut integriert, eine zarte Mineralität lädt ein zum Trinken — ein erfrischender Wein, der allerdings auch etwas einfach ausgefallen ist und nach drei Tagen aus der offenen Flasche genossen zunehmend rustikaler wirkt und abbaut. Der Wein hält eine kühle, jederzeit elegante mineralische Spannung, wie man sie sich von trockenen Rheingau-Rieslingen wünscht.

Ansonsten ist der Wein zunächst etwas zugeknöpft, zeigt aber unter Lufteinfluss noble, kühle Steinfrucht und einen sehr animierenden mineralischen Abgang. Nach einer Woche schmeckt der Tell nach Mirabellen und einer hellen, an Tabak erinnernde Würze, die sich mit der präsenten mineralischen Säure bestens verbindet.

Der Tell hat Potential. Es ist ein Wein, der sich mit Schweizer Bedächtigkeit um dieses Klischees jetzt totzureiten am Gaumen entwickelt und vor einem langen Leben steht. Dieser Spitzenwein ähnelt dem Tell, nur weist er eine weit höhere Komplexität und Tiefe aus. Die mineralische Säure trägt alles, sie ist nie spitz und gibt dem Wein trotz seiner Reife und Kraft auch Zartheit und Tiefe.

Nach einer Woche hat sich der Wisselbrunnen in der halbvollen Flasche im Schneckentempo weiterentwickelt. Hier zeigt ein Jungwinzerpaar eine deutliche Handschrift. Diese ersten Ergebnisse sind umso beeindruckender als der Jahrgang nicht eben einfach war. Urban Kaufmann und Eva Raps sollten den eingeschlagenen Weg, elegante klassische Rheingau-Rieslinge zu erzeugen, entschlossen weitergehen. Man könnte diesen Beitrag mit einer originelleren Feststellung beginnen als: Loosen hat im schwierigen Jahrgang einen echten Volltreffer gelandet!

Man könnte sicherlich über ein originelleres, trendigeres Weingut schreiben. Und man könnte origineller über dieses Weingut schreiben, zum Beispiel einen Totalverriss. Denn in Wahrheit ist Dr. Loosen bei genauerem Hinsehen ziemlich originell und spektakulär, und der Jahrgang ist ein echter Kracher! Dann wurde es hierzulande etwas still. Die aufkommende Bloggerszene konnte sich nicht recht für die Weine des umtriebigen Ernst Loosen erwärmen, vielleicht auch, weil Loosen erst spät auf den Trend zur Erzeugung trockener Spitzenrieslinge einstieg.

Und auch qualitativ haben Loosen und sein kongenialer Kellermeister Bernhard Schug enorm an der Qualitätsschraube gedreht. Loosen einige der spektakulärsten trockenen Rieslinge in Deutschland. Mehr über die trockenen Spitzenweine gibt es bald von Stuart. Mag das Jahr auch schwierig gewesen sein, bei Dr. Loosen haben die auf den Punkt gereiften Trauben für elegante, mineralische und perfekt balancierte Rieslinge gesorgt. Bei allen Weinen spielt die Säure das Generalthema.

Sie ist höchst präsent, aber nie spitz, sondern vor allem als intensiver mineralischer Geschmack erfahrbar. Das beginnt schon den Gutsrieslingen, die sehr unterschiedlich ausfallen, aber für mich zu den Jahrgangsbesten zählen. Loosen Blauschiefer Riesling trocken schmeckt im Moment durch und durch mineralisch, an der Hintertür klopft aber bereits der Pfirsich an. Noch eindrucksvoller ist der Dr. Loosen Rotschiefer Riesling trocken, dessen Säure sehr präsent und seidig zugleich wirkt und immer wieder kühle Aromen von Pfirsich, Aprikose oder Walderdbeeren freigibt.

So lange muss man beim Graacher Himmelreich Riesling feinherb nicht warten. Aber sie sind allesamt feingliedrige, moseltypische Kabinettweine wie aus dem Bilderbuch.

Tief in sich ruhend, kühl und nobel zeigt der Ürziger Würzgarten Kabinett feine Aromen von Ananas und orientalischen Gewürzen. Seine Zeit kommt noch. Hingegen ist die des Bernkasteler Lay Kabinett bereits angebrochen. Nach ein paar Tagen Luftzufuhr in der offenen Flasche entfaltet dieser Wein eine geradezu unwiderstehlich erotische Anziehungskraft. Der Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese entströmen florale und Pfirsicharomen, am Gaumen dominiert der Pfirsich, der Wein wirkt fast etwas üppig, aber doch nie fett.

Unter viel Luftzufuhr kommt eine tolle Säure ins Spiel und diese Spätlese fängt an zu tanzen. Eine eindrucksvolle Leistung, also, die dieses Weingut vollbracht hat. Loosen zuletzt selbst unter schwierigen Witterungsbedingungen einen ausgezeichneten Jahrgang an den anderen reihte. Ich ziehe die Schuhe an und gehe Laufen.

Keine Hunde, gut so. Krähen mit geöffneten Schnäbeln hüpfen über den Weg. Spüre wie sich vom Kopf aus eine Lähmung ausbreitet und schnell nach unten sinkt. Unterhalb des Brustbeins wächst eine Übelkeit, der ich lieber nicht nachgehen will.

Die Beine gehorchen nicht richtig. Laufe aber weiter gegen eine fahle Sonne über einer diffusen schwarzen Wolkenwand. Laufe durch eine Kleingartenkolonie. Zuvor am Mittag in Kreuzberg. Junge Frauen, knapp bekleidet, tragen auf der Haut, was sie sie auf der Seele haben: Cellulite, Tattoos, Piercings, die volle Bedeutungsdröhnung.

Die Körperhaltung, die Sprechweise: Jedes dieser Ichs beansprucht viel Platz, da wird es schnell eng. Auf den Grünflächen überall junge Menschen.

Jemand spricht, die anderen nicken sehr deutlich oder lachen sehr laut. Netzwerke bei der Empathieproduktion. Die Umwelt als Spiegel. Sonst viel roboterhaftes Ins-Handy-Starren. Hier fehlt doch was, dachte ich: Wo ist das Glück? Wo Anmut, Schönheit, echtes Gefühl, ein Lächeln vielleicht?

Aber in der Gazpacho. In den Schrebergärten, zur bräsigen Zufriedenheit gedimmt. Muss man ins Museum gehen, um was Echtes, Berührendes zu erleben? Berlin Gutsriesling Cup, vor ein paar Wochen. Und eine Jury aus Weinliebhabern laut Begeisterung oder Missfallen ausdrückend , Weinkennern breit dozierend über Weinfehler, Entsäuerung, Reifeprobleme und Weinprofis reden über Gott und die Welt, nur nicht über die Weine vor ihnen.

Ist schon komisch, wenn kein schwacher Wein dabei ist und kein wirklich überragender. Selbst in dieser Kategorie ist das Niveau inzwischen sehr hoch. Und die stilistische Vielfalt sehr breit: Vom puristischen Mineralismus bis zum Happy-Sunshine-Wein. Bei der Probe gab es zum Glück nicht wenige Weine, die lächelten, die Glück, Anmut, Schönheit verbreiteten, gemacht für Weinliebhaber wie mich.

Man vergab Punkte wie Parker. Am Ende entschieden ein paar Stellen hinterm Komma. Ein vom Händler eingekaufter Blogger hatte an der Probe teilgenommen und den Deal eingefädelt. So werden in aller Unschuld vergebene Punkte zum Geschäft. Willkommen in der kommerziellen Verwertungskette! Klar, bei Wein geht es immer auch um Absatz und Geld. Aber nicht für mich. Ich muss den Brechreiz spüren, um gegen ihn anrennen zu können. Ich schwitze nicht mehr. Ich möchte mein Hirn essen.

Das ist schön, denke ich, das ist ein wahres Gefühl. Kommt der Hauptstädter nach Eichstetten am Kaiserstuhl, so ist er geblendet von so viel Schönheit. Sie wohnt nicht dem Ort selbst inne, einem Bauerndorf ohne von Tourismusvermarktern aufgepappter Idylle, das aber deshalb in seiner ungeschminkten Ehrlichkeit und Selbstzufriedenheit durchaus eindrucksvoll wirkt.

Nein, die Schönheit beginnt, wo das Dorf endet: Ein Arkadien, dessen gewundene und geschwungene Landschaft atemberaubende Ausblicke gewährt und jede Eintönigkeit, die landwirtschaftlichen Nutzflächen sonst innewohnt, fernhält. Aber Eichstetten ist kein Theaterstück. Eichstetten ist das Gegenteil. Hier hat der Mensch sein nutzbringendes Wirken offensichtlich im Einklang der Natur vollbracht: Das Schöne und Wahre: Hier fügt es sich.

Und, ja, Wanderer, sind die Trauben reif, so koste sie. Aber meide den Wein. Denn der Wein ist ein Spiegelbild der Landschaft: Eichstetten liegt in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands. Das ist für Wein schwierig. Wer also partout glaubt, in einem der malerischen Winzerhöfe einkehren zu müssen, kann sich nur den Wein mit der Landschaft schönsaufen. Denn die Reben hier sind wie die Blumen am Wegesrand: Aber, Wanderer, willst du diesen Ort nun fliehen, so eile nicht.

So einer ist Arndt Köbelin. An der Mosel sagt man: Das moderne Gutsgebäude hält moderne Technik bereit, die helfen soll, die Philosophie des Winzers umzusetzen, die auf eine möglichst schonende Behandlung der Trauben und des Weins setzt. So werden Weine nicht gepumpt, sondern durch Falldruck bewegt. Im Weinberg wird mit Grünschnitt und Pferdemist gedüngt.

Man arbeitet ökologisch, ist aber nicht zertifiziert. Es fehlt ihnen der mineralische Säurebiss nördlicher Regionen, aber sie schmecken schön frisch und saftig. Es gibt auch einen ansprechenden Riesling, der nicht auf Löss, sondern auf vulkanischem Gestein wächst der Kaiserstuhl verdankt seine Entstehung einen gewaltigen, im Tertiär aktiven.

Er ist nicht ganz trocken, unterscheidet sich aber vor allem wegen seines mineralischen Charakters stark von den andren Basisweinen. Trotz 8,5 Gramm Säure, die man hier gar nicht erwartet, schmeckt der Riesling feinherb sehr harmonisch und nach reifen grünen Äpfeln. Beide Weine präsentieren sich derzeit recht verschlossen, wirken aber frisch und mineralisch mit viel Substanz und einem feinem Holzton.

Da wächst was spannendes heran. Und so duftet dieser Wein expressiv nach Kirschen und schmeckt durch eine reife Säue gestützt nach einem Korb frischer Himbeeren — mit 11 Alkohol ein perfekter Sommersaufwein für gerade mal 7,80 Euro ab Hof. Nicht jeder mag schwere Rotweine im Sommer trinken, zumal, wenn sie am Holz tragen. Bei diesem Wein wird bereits eine Finesse spürbar, die der nächste fast auf die Spitze treibt: So fein und elegant, so kühl mit tollem Säurebiss.

Hier wird nichts mit Holz überdeckt, sondern lediglich gestützt. Dieser Wein aus mehr als sechzig Jahre alten Burgunderstöcken wächst unterhalb des Waldes, der die Meter hohe Eichelspitze einkleidet.

Seahorse Winery, oder das ganz andere Israel zu Gast in Berlin. Ein wenig angespannt schaut er in die Runde der schlürfenden und spuckenden Weinexperten, die sich über seine Flaschen hermachen. Er ist in Berlin, der Heimat seines Vaters, um hier einen Roman zu schreiben. Und nur halblaut sagt er, wieviel es ihm bedeutet, ausgerechnet in Berlin seine Weine zeigen zu können. Früher war er Filmregisseur. Stuart schrieb darüber, und zwar hier: Jetzt sitzt er vor der Weinschenke Weinstein, um seine Weine vorzustellen.

Vier hat er mitgebracht, viel mehr gibt es auch nicht. Denn die Seahorse Winery produziert insgesamt lediglich Leider ist es nicht so, dass ich jeden Tag israelische Weine probiere.

Eigentlich habe ich das noch nie getan. Ich habe nicht mal eine Vorstellung wie israelische Weine schmecken können und bin daher sehr erfreut, überrascht über die Kühle, Präzision und Sinnlichkeit dieser Weine.

Sie schmecken reif, aber auch kühl und fein. Die Weinberge liegen Meter hoch, daher die Frische. And now to something completly different: Der Lennon trägt eine Hommage nicht nur im Namen, sondern auch im Geschmack. Aber hier ist wirklich nichts eindimensional, mainstreamig oder langweilig.

Später sitzen wir beim Essen zusammen. Als das Weingut Müller-Catoir Mitte der 90er drei Hektar Reben im Haardter Bürgergarten gekauft hatte und die Aussicht lockte, dass den bis dato überirdischen nun astralische Weine folgen würden, prophezeite Stuart: Econ Verlag, Düsseldorf So ist es nicht gekommen.

Die Weine wurden noch mal eklatant besser. Aber niemand drängte am Hoftor, flehte um Zuteilung. Heute spricht niemand in die Weinszene mehr über die Weine von Müller-Catoir. Und wenn, dann nur in der Vergangenheitsform. Aber gut für mich.

Denn ich muss nicht mit Entleibung drohen, um Wein zu bekommen. Ich kaufe sie ganz bequem im Online-Shop. Und zu fairen Preisen. Sollen die anderen doch ihrem mineralischen Extremismus frönen oder sich an überholztem Riesling aufgeilen. Ich stehe auf die klassische Nummer: Das haben die Müller-Catoir-Weine von heute so reichlich wie früher. Nur, dass sich der Stil verändert hat. Sind die Weine deswegen schwächer geworden? Sind sie langweiliger geworden?

Nur für die Super-Langweiler, die einem bei Verkostungen die Weinwelt mit aufgeschnappten Halbwahrheiten erklären wollen, womit sie überdecken, dass ihnen Stil und Geschmack völlig abgehen.

Sie geben heute gerne damit an, welche tollen Müller-Catoir-Weine der Ära Schwarz sie einst getrunken haben, obwohl sie heute fruchtbetonte Weine auf den Index setzen. Ich habe seit dem Jahrgang , mit dem Martin Franzen siehe Foto oben begann, nicht einen schwachen Wein von Müller-Catoir getrunken. Nach dem Aufdecken wurde dieser Wein von einzelnen Teilnehmern verhöhnt.

Ich würde das Zeugt notfalls alleine trinken. Aber ich kenne viele Enthusiasten, mit denen ich gerne teile. Ich könnte endlos so weiter schreiben. Einer besser als der andere. Aber hier geht es um den Jahrgang Und der ist verdammt gut.

Komischerweise ist der einfachste Wein, der Müller-Catoir Riesling trocken, im Moment der verschlossenste. Aber die erste Flasche Herrenletten Riesling trocken haben wir inhaliert. Keine Notizen, nix, obwohl ich es vorhatte. Am Gaumen sehr gelbfruchtig, nochmal viel Weinbergspfirsich, ein tolles, mineralische Säurerückrad, das immer mehr die Herrschaft übernimmt, aber der Wein hat reichlich Substanz. Noch etwas feiner und nuancierter wirkt im Moment der Bürgergarten Riesling trocken, der nach einer Woche in der angebrochene Flasche eine bemerkenswerte Mutation durchmacht und nun sehr schlank wirkte und jodig, mineralisch und nach reifer Zitrone schmeckt und einen salzigen Abgang hat.

Diese Weine stehen ganz am Anfang einer langen Entwicklung. Müller-Catoir wird zu recht geschätzt für seine Weine aus Aroma-Rebsorten. Die Haardt Scheurebe trocken zeigt, welche eleganten trockenen und sehr sinnlichen Weine aus dieser oft verkannten Rebsorte möglich sind.

Und der Haardt Muskateller trocken duftet schon vielversprechend nach reifen Trauben, reifem Pfirsich, Muskat und roter Grapefruit und schmeckt schon mineralisch und komplex mit viel angedeuteten Fruchtnoten, die sich im Laufe der nächsten Monate deutlicher zeigen. Schwierig, schwierig, so lautet die überwiegende Einschätzung des Weinjahrgangs in Deutschland, der jetzt auf den Markt kommt. Unerfahrene Konsumenten kann das verunsichern. Wer in einem sehr uneinheitlichen Jahr, das mit Reifeproblemen und Fäulnisdruck zu kämpfen hatte, ausgezeichnete Weine erzeugt, dem darf man auch künftig blind vertrauen.

In der Tat verfügen die probierten er Keller-Weine über die immer wieder gelobte Harmonie und Präzision, welche die Herzen vieler Keller-Fans höher schlagen lässt. Ich gehöre eher nicht dazu, was weniger am Winzer und seinen Weinen liegt allerdings fand ich manchen trockenen Keller-Riesling in der Vergangenheit etwas langweilig als an der fast schon religiösen Verehrung, die ihm von manchen Weinfreunden entgegengebracht wird.

Das hat mich immer wieder abgeschreckt. Der furchtbarste Keller-Fan ist der Gault Millau Weinguide, der auf der Suche nach unverbrauchten Superstars in den 90ern das Weingut in den Himmel hob und meine damaligen rheinhessischen Lieblingsweingüter Gunderloch und St. Antony aus demselben Grund systematisch abwertete. Dass das eine nicht ohne das andere ging, nahm ich übel.

Allerdings habe ich Keller-Weine getrunken, die mich stets begeisterten. Das sind Jahr für Jahr ungeheuer sinnliche und expressive Weine, die man, obwohl hoch-komplex eimerweise trinken möchte. Auch der er Riesling Kabinett H ist wieder sehr gelungen.

Feinste mineralische Adern durchziehen den Wein, der noch sehr unfertig wirkt und viele Jahre reifen kann. Auch der feinherbe Riesling RR hat gewiss keine geringe Säure, aber sie schmiegt sich so eng an den schlanken, jedoch keineswegs kargen Körper, dass dieser Wein auch jedem säureempfindlichen Gaumen schmeichelt.

Weine dieser Rebsorte können leicht unharmonisch schmecken, vor allem, wenn die Säure nicht richtig reif ist. Hier aber zeigt sie sich perfekt integriert. Der Eindruck von Präzision, Zartheit und fast schwebender Anmut zeigt sich beim trocknen Riesling RR wie bei der Scheurebe besonders, wenn man die Weine nach einer Woche aus der offenen Flasche erneut probiert: Ballerinen, versunken im ätherischen Spitzentanz —für alle, die Ballett-Weine mögen.

So steht es auf dem Etikett einer Flasche Pinot Noir. Und mehr muss man in bestimmten Kreisen nicht sagen, um Glanz in die Augen zu zaubern. Natürlich ist dieser Wein ziemlich exklusiv. Rar sind die Weine nicht unbedingt, Google nennt Bezugsquellen. Bei öffentlichen Verkostungen sind die HE-Pinots aber nicht präsent. Klingt doch vielversprechend mysteriös. Deshalb die Flucht ins Geldgewerbe, das ihn jedoch direkt zurück zum Wein führte.

HE verfügt über keine weinspezifische Ausbildung, er hat sich alles ehrlich selbst ertrunken. Seine Leidenschaft ist freilich nicht nur auf Konsumtion beschränkt.

Seine Philosophie legt er mit bestechender Einfachheit dar: HE schwört darauf, dass eisenhaltige Kalkböden für Pinot Noir am besten sind. Je mehr Eisen, desto besser.

Das Burgund — und dort natürlich nur die Top-Erzeuger — sind für ihn die Benchmark. Aber er ist kein Guru und auch kein Burgund-Jünger, der vermeintliche Patentrezepte nachahmt. Es gibt ja nicht den einen burgundischen Stil. Wohl aber Vorstellungen von Eleganz, Finesse und Sinnlichkeit. Und genau dahin will HE mit seinen Weinen.

Und nicht nur mit den eigenen. Er arbeitet inzwischen als Berater. Er sagt Sätze wie: Ziemlich cool fand ich den Satz: Doch das schmeckt man selbst seinen jungen Weinen kaum an.

Im Jahrgang konnte er drei Weine erzeugen. Der Herrschaftswingert Pinot Noir verfügt noch über einen aparten Stinker vom Ausbau, aber neben der eleganten Frucht auch über ultrafeine Tannine, während der Spitzenwein HE Pinot Noir bei aller Feinheit rauchig und animalisch wirkt.

Gleiches gilt für den Jahrgang , der reif wie der er ist, nur viel feiner. An diesem Abend wurde aber auch eine eindrucksvolle Ehrenrettung für sehr deutsch schmeckende Spätburgunder eingelegt. Der Assmannshäuser Höllenberg Spätlese trocken der Hessischen Staatsweingüter roch zwar nach einer seit getragenen Birkenstocksandale, schmeckte aber fein und zart nach Kirsche, verblüffte mit elegantem Tannin und fein-säuerlichem Abgang.

Ein Kallstadter Saumagen trocken, der die frühlingshafte Stimmung dieses schönen warmen Maitages mit allen Düften und Farben wachrief, aber auch schon den Sommer mit reifem Pfirsich und Aprikose ankündigte und mit feiner Salzigkeit endete. Der Wein stammte von keinem geringerem als Winzerlegende Bernd Philippi, der nach seinem Ausstieg aus seinem ehemaligen Weingut Koehler-Ruprecht ein kleines Stück aus der berühmten Lage Saumagen gekauft hat.

Kaum mehr als tausend Flaschen erzeugte er In den Verkauf kommen sie freilich nicht. Er will sie selbst trinken. Unendliche Weiten, aber keine gähnende Leere.

Und irgendwo im verdichteten Raum des flaschenreichen Kosmos treiben schwarze Löcher ihr Unwesen. Dort, wo manche Bouteille mitunter einfach verschwindet, um dann nach Jahren in Raum und Zeit wieder aufzutauchen.

Denn was sich dem sicheren Zugriff entzieht, ist das oft wenig Geliebte, bewusst Unbeachtete, dem man nicht nachgeht, wenn einem der Verlust dämmert. Aber alles findet sich auf Dauer wieder ein. Und dann können Wunder geschehen. Sie wurden nach Ankunft kurz genossen, ohne das Bedürfnis nach mehr zu wecken. Sehr mineralisch waren sie, fruchtarm, mit ordentlich Säure sogar im Jahrgang — echte Charakterköpfe, herausfordernd.

Vor zwei oder drei Jahren öffnete ich eine vergessene Flasche er und war begeistert: Der Wein war ungeheuer hedonistisch, fantastisch balanciert — ein Saufwein für Wein-Gebildete. Ich fand eine Flasche er, von der ich glaubte, sie sei die letzte, war aber enttäuscht. Der Wein wirkte flach. Aber nun geriet mir die allerletzte er in die Hände. Der Wein entpuppte sich als perfekter Gentleman: Jetzt ist sie unwiederbringlich dahin, die letzte Flasche eines Weines, der schon lange nicht mehr produziert wird.

Fränkischer Charakterkopf, gerne hätte ich mich noch länger mit Dir unterhalten. Doch habe ich Dich zu lange verkannt. Und jetzt bist Du für immer verstummt. Hier setzte ich Dir Dein wohl verdientes Denkmal. Frank Ebbinghaus hat 20 Jahrgänge davon verkostet und dieser Mythos ergründet. Was wäre da zu erwarten? Eine blitzsaubere Reihe von Topweinen, die witterungsbedingten Unwägbarkeiten trotzen und in jedem Jahr gleich hell strahlen, um alles in den Schatten zu stellen?

Edle Tropfen, deren jahrgangstypische Ausprägungen ihren Spitzenrang kontinuierlich bestätigen? Oder Weine, in denen sich natürliche Einflüsse wie Mikroklima, Boden und Witterungsverlauf konsequent spiegeln sollen, weshalb der Winzer seinem Gestaltungswillen bewusst Grenzen setzt. Franz Hirtzberger muss der Welt nichts mehr beweisen.

Jahr für Jahr werden seine Spitzenweine von der internationalen Kritik mit hohen Bewertungen bedacht. Umso bemerkenswerter, dass er zu dieser Probe persönlich nach Berlin gekommen war und einem kleinen Kreis von Weinfans Rede und Antwort stand. Er tat dies mit einem ganz unaufdringlichen Selbstbewusstsein, das seinen Weinen genug Platz bot für sich selbst zu sprechen. Und das taten sie vernehmlich. Deshalb zurück zur Eingangsfrage: Welches Ergebnis brachte die Verkostung von 20 Jahrgängen eines solchen Ausnahmeweins?

Acht Weine waren nach meinem Geschmack lediglich gut oder sehr gut, bei zwei Weinen notierte ich mir Steigerungspotential, das sich mit weiterer Reife einstellen könnte. Bei einem Wein, dem er, den Franz Hirtzberger für sehr vielversprechend hält, lag womöglich ein Flaschenfehler vor. Er ging nicht in die Bewertung ein. Man sollte das nicht auf die Goldwaage legen. In dieser Bewertung spiegelt sich natürlich mein persönlicher Geschmack.

Überdies relativiert genauere Betrachtung das kritische Fazit: Kein einziger Wein schmeckte alt. Und in keinem Jahrgang vermisste man das typische Singerriedel-Geschmacksbild: Zu diesem sensorischen Eindrücken passen die Aussagen des Winzers, die eine klare Philosophie ausdrücken: In jedem Jahr, so Franz Hirtzberger, wolle man herausholen, was möglich sei. Eine späte Lese möglichst reifer Trauben. Wenn Botrytis, dann nur von gesunden, voll ausgereiften Beeren.

Und in der Regel wird dem Wein vier bis fünf Gramm natürlicher Restzucker oder mehr gelassen, der für Balance sorgt. So ist eine Partnerschaft zwischen gestaltendem Subjekt und Natur gewachsen, wobei letzterer alle Möglichkeiten eingeräumt werden sollen, um sich ohne Zwang bestmöglich zu entwickeln. Das gilt besonders für die Jahrgänge , und , die bei allen Unterschieden eine übermächtige Wucht einte, die mir jedes Trinkvergnügen raubten.

Wer auf Finesse und Eleganz steht, wird mit dem Singerriedel nicht zwangsläufig glücklich. Eine echte Überraschung bot der er Singerriedel: Im Hitzejahr gelang Franz Hirtzberger trotz geringer Säure ein sehr animierender, keineswegs fetter Wein. In diesem Jahr hat Hirtzberger einen völlig trockenen Wein erzeugt, der trotz neun Promille Säure und nur einem Gramm Restzucker, sehr harmonisch schmeckt, aber aufgrund seiner markanten Säurefrische nicht jedem am Tisch gefiel.

Es ist wohl vor allem die perfekte Balance aus gezügelter Reife und mineralischer Säure, wobei die Frucht in der Jugend nicht zu reif schmecken darf, die Säure hingegen nicht reif genug sein kann. Kaum weniger eindrucksvoll der er aus einem Katastrophenjahr, wie Franz Hirtzberger erzählte, als durch starke Regenfälle im Sommer rund Der Herbst aber war gut. Und so brilliert auch dieser Wein mit einer eleganten, sehr animierenden Art.

Drei weitere Jahrgänge haben das Zeug, sich ebenfalls zu derartigen Monumenten der Rieslingkultur zu entwickeln: Das ist der recht leicht, fein und ebenfalls elegant wirkende er mit seiner feinen, leicht röstigen Paprikanote, dessen Trauben vor der Lese Frosttage zu überstehen hatten, ohne dass sie selbst gefroren waren.

Ebenso der er, der mit einer kühlen Tabaknase besticht, nicht zu reif wirkt und dessen im Moment noch recht deutliche Säure sich mit den Jahren zu einem noch mineralischerem Finish entwickeln kann.

Was ist das Fazit? Mir ist der Singerriedel Riesling Smaragd von Franz Hirtzberger oft einfach zu mächtig und zu kraftvoll. Deshalb kommen für mich auch angesichts der Preise, die im Internet bei knapp 60 Euro gerade erst beginnt, nur wenige Jahrgänge überhaupt in Frage.

Und ich würde sie nie blind kaufen. Was aber jene Fans durchaus tun, die diese Weine sehr lieben. Sie können darauf bauen, dass Franz Hirtzberger Jahr für Jahr einen Wein präsentiert, der die Geschichte des Jahrgangs und seiner berühmten Lage erzählt und sich als selbstbewusste Persönlichkeit nicht verbiegen lässt — genau wie seine Erzeuger.

Es ist ein Wein, wie ihn der Winzer will und die Natur hergibt. Nicht mehr und nicht weniger. Wer Erich Machherndl reden hört, schaut ihm beim Denken zu. Die salvenartige Suada wird in dem Tempo gesprochen in dem sie gedacht wird: Knochentrocken und Null Botrytis: So lautet Machherndls Kredo. Er gehört zu einer neuen Generation Wachauer Winzer, die auf einen klaren, mineralischen Weinstil schwört.

Und tatsächlich gibt es an diesem Abend einige beeindruckende Weine in diesem Stil zu probieren. Aber die besten Weine sind doch ganz anders. Was wie ein Widerspruch wirkt, ist doch nur Ausdruck einer urwüchsig kreativen Energie, die diesen Winzer auch dazu antreibt, seine Überzeugungen nicht in Dogmatismus erstarren zu lassen.

Aber der Reihe nach. Es gab an diesem Abend die Gelegenheit, neben dem aktuellen Jahrgang auch gereifte Weine zu probieren. Das durfte er ruhig aussprechen, denn die gereiften Machherndl-Weinen bestachen mehr durch ihren kompromisslos mineralischen Charakter als durch Charme. So wie der Kollmütz Grüner Veltliner Smaragd, der, nachdem er eine unangenehme Kellernote abgelegt hatte, nach nassem Stein und feuchtem Laub duftete, unter Lufteinfluss zulegte und vor allem als Essensbegleiter gute Dienste leistete.

Noch lebendiger war der Jochinger Steinwand Grüner Veltliner Smaragd mit seinem Duft nach grünen Walnüssen, die sich auch im Geschmack wiederfanden, als eine leicht medizinale Aromatik in den Hintergrund trat. Fordernd, uncharmant, aber charakterstark und mit Trinkfluss ausgestattet — was für Fans.

Welche Überraschung aber bereitete uns der Kollmütz Riesling Smaragd? Feine Bienenwachsnoten mischten sich mit Melonenduft, die frische, feine Frucht klang am Gaumen in einer leichten Nougatnote aus. Dieser Wein hatte versehentlich einen biologischen Säureabbau vollzogen. Rieslinge können dann oft schlapp und fett schmecken, sie verlieren mit der Äpfelsäure oft ihre Spritzigkeit und Brillanz, was bei diesem Wein aber überhaupt nicht ins Gewicht fiel. Denn der erst am Vortag filtrierte Kollmütz Riesling Smaragd, der mit seiner knochentrockenen, von einer laserstrahlartigen Säure getragenen Art geradezu bestach, weil der Wein eine tolle Harmonie und beeindruckende Länge aufwies, hatte einen noch eindrucksvolleren Zwillingsbruder.

Dieser Riesling gleichen Namens wurde am Oktober gelesen, als sich auf den sehr reifen Trauben gerade ein wenig Botrytis bildete. Ich arbeite im Bereich Social Media und Webdesign. Du findest mich hier: Oktober um Somit sind die Wörter sitzen, trinken, Tasse, Kuchen und Kaffee. Hallo Anne, danke für die Info. Die Reihenfolge der Level kann unterschiedlich ausfallen. Daher ist es bei uns eine andere Level Nummer. Ryscxhrapias 9 Buchstaben Haarspray geht nicht leuchtet rot schaltet nicht weiter Bilder: War es das Ende?

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