IEA schickt Ölpreise weiter auf Talfahrt

 


Im Abstand einiger Monate schaue ich mir diese Watchlist dann an. In Berlin droht man schon länger offen mit einem solchen Szenario. Ich rechne damit, dass sie darauf spätestens in der zweiten Jahreshälfte mit neuen geldpolitischen Lockerungen reagieren wird.

Research I Indizes


Die Frankfurter Währungshüter kommen in einer Woche wieder zusammen. Der Zeitpubkt sei zufällig. Weil temporär gerne als dauerhaft missverstanden wird und die SNB aus kurzfristigen Überlegungen heraus auch wohl zu wenig tat, um daran etwas zu ändern, wird die Aufhebung des Mindestkurses Teile der Schweizer Exportwirtschaft unvorbereitet und hart treffen.

Das wird das Wirtschaftswachstum bremsen und den Kostendruck im Exportsektor wieder erhöhen. Doch so sehr das im Einzelnen schmerzen mag: Die Nationalbank muss danach streben, Preisstabilität und ein möglichst stabiles Umfeld zu sichern. Aber es kann und darf nicht ihre Aufgabe sein, Exportförderung zu betreiben. Die Schweizer Sozialdemokraten reagierten schockiert. Damit riskiert die Schweiz erneut eine massive Verteuerung des Schweizer Frankens und damit katastrophale Folgen für Volkswirtschaft und Arbeitsplätze.

Dank des Mindestkurses von 1. Geht die Strategie nicht auf und fällt der Eurokurs weiter, dürfte kein Weg an der Wiedereinführung eines Mindestkurses vorbeiführen. An den Devisenmärkten stürzte der Euro zeitweise sowohl zum Dollar als auch zum Schweizer Franken ab: Zum Franken wertete der Euro um bis zu 28 Prozent auf ein Rekordtief von 0, Franken ab, ehe er sich wieder bei 1,04 Franken stabilisierte.

Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 22 Jan. Draghis neue Billionenspritze Quelle: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Entscheidung im Überblick. Damit will sie sich noch stärker gegen die Wachstums- und Inflationsschwäche im Euroraum stemmen.

Die Antworten im schnellen Überblick. Was hat die Europäische Zentralbank entschieden? Seit Monaten hatten Draghi und weitere führende Notenbanker die Märkte auf einen solchen Schritt vorbereitet. Das Programm soll bis Ende September laufen. Die abzusehende Schwächung des Euro nimmt er als positiven Nebeneffekt in Kauf. Ein schwacher Euro hilft europäischen Exporteuren, weil ihre Autos oder Maschinen auf den Weltmärkten günstiger werden.

Gleichzeitig werden Importe teurer, was den Preisauftrieb stärkt. Wie reagieren die Märkte? Am Donnerstag stieg der deutsche Leitindex bis auf Zuletzt stand der Leitindex mit 0,65 Prozent im Plus bei 10 ,92 Punkten. Was sagen die Kritiker? Experten halten den Schritt zum aktuellen Zeitpunkt für unnötig. Der niedrige Ölpreis wirke darüber hinaus wie eine Konjunkturspritze. Andere sagen, der durch die Anleihekäufe zu erwartende Zinsrückgang sei angesichts des aktuellen Zinsniveaus so gering, dass er kaum Impulse für zusätzliche Investitionen erzeugt.

Erklärung zum neuen unbegrenzten Anleihekauf der EZB. Das Programm soll zunächst bis Ende September laufen. Denn angesichts der fallenden Inflationsraten fürchten viele Analysten ein Abgleiten der Wirtschaft im Währungsraum in eine Deflation, eine Spirale fallender Preise und rückläufiger Investitionen. An den Finanzmärkten hoffen viele auf einen Schub für die Aktienkurse.

Denn mit ihrer Politik des billigen Geldes haben die Notenbanken seit der Finanzkrise vor sieben Jahren eine Rallye ausgelöst. Und sollten die Unternehmen dank der Geldschwemme mehr erwirtschaften, dürften auch die Gewinne und mit ihnen die Aktienkurse steigen.

Und so geschah es auch direkt nach der Ankündigung Draghis. Der Dax schoss auf einen Rekordstand. Der Euro gab nach der Ankündigung deutlich nach. Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 04 Feb.

Merkel will griechische Reformvorschläge abwarten Quelle: Doch Kanzlerin Merkel will der neuen griechischen Regierung eine Chance geben. Der am vergangenen Sonntag gewählte Ministerpräsident Alexis Tsipras will in der kommenden Woche vor allem südeuropäische Staaten besuchen, um seine Vorschläge zu präsentieren.

Tsipras wird am Mittwoch 4. Finanzminister Varoufakis will dort bereits am Sonntag Gespräche führen. Es gelte, die weiteren Gespräche zwischen Brüssel und Athen abzuwarten. Dies berichtete am Samstag die griechische Presse. Wie dpa aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, sei ein Verkauf staatlicher Unternehmen künftig nur dann vorgesehen, wenn dadurch tatsächlich neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Privatisierungen sind ein wichtiger Teil des mit den Europartnern vereinbarten Programms - Kredite nur gegen Reformen - für Griechenland.

Allerdings blieben das Interesse von Investoren und dementsprechend die Erlöse bisher deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Griechenland mit immer neuen Schulden-Vorschlägen Quelle: Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schwebt ihr vor, Darlehen in Beteiligungen an griechischen Banken zu tauschen.

Die Reaktionen der Gläubiger waren jedoch verhalten. Hinzu kämen 10,9 Milliarden Euro für weitere Rekapitalisierungen. Auch diese Mittel wolle die Regierung in das Tauschgeschäft einbeziehen.

Z aus den Kreisen. Dabei gehe es um BIP-Bonds. Der "Zeit" sagte er, in Russland werde die Regierung nicht um Geld bitten. Varoufakis versicherte aber, sein Land wolle Reformen umsetzen.

Deutschland müsse dabei verstehen, dass es keine Abkehr vom Reformkurs bedeute, "wenn wir einem Rentner, der von Euro im Monat lebt, zusätzlich Euro im Jahr geben. Der FT zufolge drücken die griechische Regierung bereits kurzfristige Liquiditätsprobleme.

Ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ist bisher nicht vorgesehen. Geändert von MDietz am 4. Er setzt dabei auf die Hilfe Deutschlands. Ihm schwebt ein sogenannter Merkel-Plan vor. Auch in Russland werde sein Land nicht um Gelder bitten. Das von seiner Regierung abgelehnte Sparprogramm für Griechenland habe eine deflationäre Krise in dem Land angeheizt. Er habe daher die Botschaft übermittelt, dass es nicht so weitergehen könne wir bisher.

Im Interview mit der "Zeit" versicherte er, sein Land wolle Reformen umsetzen. Deutschland müsse dabei verstehen, dass es keine Abkehr vom Reformkurs bedeute, "wenn wir einem Rentner, der von Euro im Monat lebt, zusätzlich Euro im Jahr geben", sagte er.

Diese Entscheidung sei moralisch verwerflich. Er habe daher die Wiedereinstellung der Putzfrauen in seinem Ministerium angeordnet. Zur deutschen Haltung, dass die Abmachungen aus dem Rettungspaket eingehalten werden müssten, sagte Varoufakis: Deutschland hat nach dem Ersten Weltkrieg den Vertrag von Versailles unterschrieben. Aber dieser Vertrag war schlecht.

Europa wäre viel Leid erspart geblieben, wenn er gebrochen worden wäre. Die Euro-Zone habe einem überschuldeten Land weiter Kredite gegeben. Ich bin Finanzminister eines bankrotten Landes. Als Alternative zu einem vor allem von Deutschland abgelehnten Schuldenschnitt schlug er vor, die Höhe der Zinszahlungen an das Wirtschaftswachstum zu koppeln.

Aus dem ersten Paket bilaterale Kredite der Euro-Partner: Trotz eines Schuldenschnittes immer noch rund Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt sollen die Schulden von Prozent dieses Jahr bis auf Prozent gedrückt werden.

Die ohnehin niedrigen Zinsen werden erst von an fällig. Das laufende Kredithilfsprogramm der Europäer wurde schon bis Ende Februar verlängert. Eine weitere Verlängerung müsste von Athen beantragt werden. Parlamente einiger Staaten müssten zustimmen. Es stehen im Programm noch 1,8 Milliarden Euro bereit. Sie werden wahrscheinlich nötig. Experten gingen bisher davon aus, dass Griechenland bis zum Sommer durchfinanziert ist. Ob das jetzt angesichts des Disputs zwischen Brüssel und der neuen griechischen Links-Rechts-Regierung noch zu halten ist, ist offen.

Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 09 Feb. Tsipras schürt die Angst vor griechischem Euro-Austritt Quelle: Die jüngste Ansage von Ministerpräsident Tsipras wird von den Geldgebern zurückgewiesen.

Der neue Regierungschef in Athen, Alexis Tsipras, erklärte den bisherigen Kurs dagegen für gescheitert. Wenn Athen eine finanzielle Überbrückung von seinen europäischen Partnern wolle, "brauchen wir ein Programm". Ihm sei nicht klar, wie das Land sonst weitermachen wolle: Er sei zu jeder Hilfe bereit: So solle das Ziel für den Primärüberschuss - der Staatshaushalt ohne die Kosten für Zinszahlungen - von 3 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes halbiert werden.

Laut einem griechischen Regierungsvertreter sollen die Europäische Zentralbank und nationale Notenbanken 1,9 Milliarden Euro an Gewinnen überweisen, die sie mit griechischen Staatsanleihen erzielt hätten. Stattdessen will er die Reformauflagen zurückdrehen und etwa den Mindestlohn wieder anheben sowie entlassene Staatsdiener zurückholen.

Gelingt kein Kompromiss, droht dem Euroland die Pleite. In Wien zeigte sich Tsipras dennoch optimistisch "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Vereinbarung mit unseren Partnern auf Basis unseres Plans erzielen werden. Er dürfe aber nicht davon ausgehen, dass die Eurozone das Programm seiner linken Syriza-Partei übernehmen werde. Grund dafür ist, dass einige Länder, darunter Deutschland, für eine Verlängerung der Hilfen ein Votum des Parlaments benötigen.

Ein Sprecher Camerons sagte, die Vorbereitungen für einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands seien verstärkt worden. Die griechische Regierung versucht es mit Druck So warnte Finanzminister Giannis Varoufakis, würde das Land aus dem Euro gedrängt, würden weitere Staaten folgen und der gesamte Währungsblock zusammenbrechen.

Dies wird in der Bundesregierung wegen der Euro-Rettungsschirme, dem klaren Bekenntnis der EZB zur Verteidigung des Euro und der erfolgreichen Sanierung anderer Länder wie Portugal allerdings nicht mehr als so wahrscheinlich angesehen wie etwa In diesem Raum könnten Millionen von Immigranten nach Europa gelangen.

Die europäischen Aktienmärkte reagierten auf den Streit mit Kursverlusten. Der Athener Leitindex fiel um bis zu 5,4 Prozent. Verkäufe griechischer Staatsanleihen trieben die Rendite der zehnjährigen Papiere auf bis zu 11,2 Prozent von zuvor 10,5 Prozent. Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 11 Feb. Russland sagt Griechenland Unterstützung zu Quelle: Russland hat der neuen griechischen Regierung Unterstützung zugesagt.

Lawrow zufolge sprachen die beiden Minister auch über eine geplante Gasleitung durch das Schwarze Meer in die Türkei. Von der Pipeline könne auch Griechenland profitieren, meinte er. Zudem solle die Kooperation im militärischen Bereich ausgebaut werden, sagte Lawrow.

Allerdings sei China bereit, die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung in Athen in allen Bereichen zu verstärken. Seine Regierung sehe sich zu den Reformen verpflichtet, die das Land wirklich brauche, sagte Tsipras. Seine Organisation wolle Griechenland helfen, diese Probleme anzugehen. Der stellvertretende griechische Finanzminister Dimitris Mardas erklärte, es gebe mittlerweile Bewegung, die zeige, dass eine Lösung mit den EU-Partnern gefunden werden könne.

Auch Österreich hält eine Einigung noch in diesem Monat für möglich. Dagegen hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Dienstag in Istanbul noch auf die Frage geantwortet, was geschehe, wenn Griechenland den vereinbarten Reformweg nicht verfolgen wolle: Er erwartet die Einhaltung des laufenden Hilfsprogramms.

Mit einem möglichen Durchbruch wurde zuletzt aber frühestens beim regulären Treffen der Euro-Gruppe am kommenden Montag gerechnet. Tsipras hatte in der Nacht zum Mittwoch eine Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament mit von möglichen Stimmen gewonnen.

Er sei zuversichtlich, dass sich Griechenland mit den Euro-Partnern einigen werde. Eine Vereinbarung dürfe aber keine neuen Darlehen und keine Sparauflagen beinhalten. Einer Umfrage zufolge unterstützen 75 Prozent seine Verhandlungsposition. Wird nicht schnell eine Vereinbarung erzielt, droht erneut eine Staatspleite.

Angesichts der Verunsicherung rund um die Parlamentswahl, die Samaras gegen Tsipras verlor, hoben griechische Bankkunden in Scharen Geld von ihren Konten ab. Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 24 Feb. Ganz Brüssel träumt von der Liebe Quelle: Nach gerade mal einer Stunde Telefonkonferenz haben die Euro-Finanzminister die Liste mit griechischen Reformversprechen abgesegnet.

Premier Tsipras soll das helfen, in der Heimat sein Gesicht zu wahren. Alle waren auf Versöhnung aus statt auf Krawall gebürstet. Spät gewiss, aber "doch noch rechtzeitig", um Auch andere EU-Diplomaten gaben sich betont zahm. Allen war daran gelegen, jenen fragilen Kompromiss zu bewahren, der am vergangenen Freitag mit Athen geschmiedet worden war: Das Hilfsprogramm für Griechenland wird um vier Monate verlängert, als eine Voraussetzung müssen die Griechen eine präzise Liste mit Reformvorhaben vorlegen.

Auf dieser Basis müssen bis Ende der Woche auch die Parlamente in mehreren Mitgliedstaaten über die Verlängerung des Programms bis Ende Juni und die Auszahlung von Milliardenkrediten entscheiden, darunter in Deutschland.

Privatisierungen, die schon in die Wege geleitet wurden, sollen Bestand haben. Korruption und Steuerbetrug sollen härter bekämpft werden. Das Ziel eines höheren Mindestlohns wird aufrechterhalten, ohne jedoch ein Datum und die geplante Höhe zu nennen. Jetzt verpflichtet sie sich diesen Institutionen gegenüber stattdessen auf eine "umfassende Ausgabenüberprüfung" für jedes griechische Ministerium. Die EU-Kommission hatte zuvor schon betont, sie halte die Liste für "umfassend genug": Natürlich ist bei solchen Stellungnahmen viel Wunschdenken dabei.

Politische Schritte gegen Korruption und Steuerflucht waren etwa in Griechenland bislang notorisch schwer durchzusetzen. Zudem ist die Liste nicht mehr als ein erster Schritt: Dijsselbloem erinnerte daran, dass die griechische Regierung ihre Reformvorschläge noch im Detail ausarbeiten müsse.

Dies dürfte "bis spätestens Ende April" geschehen, sagte der Niederländer. Flexibilität ja, aber nach Regeln Auch bleiben viele Ausführungen der Griechen weiter vage, obwohl sie ihren Entwurf vom Wochenende deutlich präzisierten. So will Syriza weiterhin Privatisierungen überprüfen können. Zu Arbeitsmarktreformen findet sich in dem Schreiben aus Athen hingegen wenig Konkretes. Und ob Tsipras und Co. Wichtiger ist den Vertretern der Eurozone die Grundsatzentscheidung, die sich in der Liste ausdrückt.

Und die lautet vor allem: Auch ein Griechenland unter Syriza akzeptiert mehr oder weniger die vereinbarten Regeln des Hilfsprogramms. Zwar soll der neuen griechischen Regierung mehr Spielraum bei der Reformagenda zugestanden werden. Doch ihr anfängliches Versprechen, diese beinahe komplett zurückzudrehen, müssen sie nun selber zurückdrehen.

Dass die Euro-Finanzminister so versöhnlich klingen, hat zudem schlichte politische Gründe. Man will es Tsipras leichter machen, vor den griechischen Wählern sein Gesicht zu wahren. Das marode Land wird das nach Einschätzung von Experten dringend brauchen, bis zu 40 Milliarden Euro könnten im Staatshaushalt in den kommenden Jahren fehlen.

Bei allem Bemühen um Harmonie blieben daher auch skeptische Töne in Brüssel hörbar. Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 05 Mar. Draghis Geldschwemme hilft Schäuble Quelle: Die angekündigten Staatsanleihekäufe haben schon jetzt gewaltige Nebenwirkungen: Dem deutschen Finanzminister verhelfen sie zu einem milliardenschweren Vorteil.

Jeden Monat sollen künftig Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Volumen von 60 Milliarden Euro gekauft werden - mindestens bis September Die Staatsanleihekäufe sind die nächste und womöglich letzte Eskalationsstufe der Geldpolitik im Kampf gegen die drohende Deflation - also die Verbilligung der Verbraucherpreise.

Die anderen Stufen hatten Draghi und seine Kollegen bereits in den vergangenen Jahren und Monaten gezündet. So hätten sich etwa die Kreditbedingungen für Unternehmen und Verbraucher zuletzt verbessert.

Auch die sich andeutende wirtschaftliche Erholung in der Eurozone verbucht Draghi zumindest teilweise als seinen Erfolg. Sehr viel deutlicher sind dagegen die gewollten und ungewollten Nebenwirkungen der ultralockeren Geldpolitik an den Finanzmärkten zu sehen. Die Aktienmärkte springen von einem Rekord zum nächsten - allen voran die deutschen Werte.

Der Leitindex Dax hat für seinen Rallye von auf zuletzt Noch während Draghi am Donnerstag sprach, erreichte der Index einen neuen Höchststand. Am Devisenmarkt ist der Eurokurs seit Monaten im Sinkflug. Im Mai war der Euro noch knapp 1,40 Dollar wert. Am Donnerstag rutschte er erstmals seit September unter die Marke von 1,10 Dollar.

Eine schwache Währung verbilligt die Exporte der Euroländer und stützt so das Wirtschaftswachstum. Zugleich werden Importe teurer, was die Inflation anheizt - auch das ist in diesem Fall ganz im Sinne der Notenbank. Am drastischsten aber machen sich die Folgen der unorthodoxen Geldpolitik bei den Staatsanleihen bemerkbar.

Durch die hohe Nachfrage nach den Schuldpapieren der Eurostaaten gehen hier die Kurse nach oben - entsprechend sinken die Renditen für die Käufer der Papiere. Musste Spanien seinen Gläubigern damals noch fast sieben Prozent Zinsen pro Jahr bieten, geben Investoren sich mittlerweile schon mit 1,3 Prozent zufrieden. Ähnlich sieht es bei Italien aus. Wenn sich der Bund für zehn Jahre Geld leiht, muss er seinen Gläubigern mittlerweile nicht einmal mehr 0,4 Prozent Zinsen pro Jahr zahlen.

Bei Anleihen mit einer fünfjährigen Laufzeit ist die Rendite inzwischen sogar negativ. Die Investoren zahlen dem deutschen Staat Zinsen, damit sie ihm Geld leihen dürfen. Die Ersparnis durch die niedrigen Zinsen auf Staatsschulden ist übrigens auch das zentrale Geheimnis hinter der schwarzen Null, mit der sich die Bundesregierung und Finanzminister Wolfgang Schäuble gerne brüsten.

Müsste Deutschland heute noch so hohe Zinsen zahlen wie etwa - im letzten Jahr vor der Finanzkrise - wäre der Staatshaushalt deutlich im Minus. Nach Berechnungen der Bundesbank hätte Deutschland dann allein im vergangenen Jahr 42 Milliarden Euro mehr zahlen müssen.

Dieser Effekt dürfte sich noch verstärken. In Notenbankkreisen bangt man angesichts der hohen Nachfrage bereits, ob es überhaupt genügend Investoren gibt, die der EZB ihre deutschen Anleihen verkaufen. Draghi weist solche Bedenken zurück. Notfalls, sagte der Italiener, werde man auch Anleihen mit negativer Rendite aufkaufen.

Für Deutschland winkt damit ein gutes Geschäft. Dänemark fürchtet den Schweiz-Schock Quelle: Massenhaft Geld strömt ins Land. Steigt nun der Kurs der Krone? Die Nationalbank stemmt sich mit Milliarden dagegen - anders als zuletzt die Schweizer Zentralbank. Seit eh und je hält sich der Wechselkurs in einem engen Band um 7,46 dänische Kronen je Euro.

Doch im Hintergrund geht es turbulent zu. Das ist der Preis, um eine Aufwertung der Krone zu verhindern, die dänische Produkte im Ausland verteuern und über billigere Importe Deflation ins Land bringen würde. In den ersten beiden Monaten des Jahres sind die Devisenbestände der Nationalbank um 68 Prozent angewachsen.

Das spiegelt die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Kronen wieder, die ohne diese Intervention zu einem höheren Kronen-Kurs führen würde.

Entfacht wurde die Spekulation im Januar, als die Schweiz sich vom Euro löste. Das nährte am Finanzmarkt die Erwartung, Dänemark könne das gleiche tun. Mit den massiven Käufen unterstreicht die Nationalbank ihre Entschlossenheit. Nach eigenen Angaben hat sie das inzwischen bewältigt. Ende Februar sei sie nicht mehr am Devisenmarkt aktiv gewesen, erklärt die Zentralbank. Als Beispiele nennt er Kapitalkontrollen oder Transaktionssteuern. Wer in Dänemark investieren will, würde damit bestraft.

Presseschau Wirtschaft und Finanzmärkte, 15 Mar. Die Stimmung zwischen der griechischen und deutschen Regierung ist in den vergangenen Tagen auf einem Tiefpunkt angelangt. Doch nun gibt es Anzeichen, dass der Ton wieder sachlicher wird.

Merkel setzt sich ein Denkmal und die Griechen profitieren davon. Frau Merkel könnte in den nächsten Jahren, bevor sie ihre Karriere beendet, ein Vermächtnis für Europa hinterlassen, an das sich alle als Merkel-Plan erinnern würden, so wie man sich heute an den Marshall-Plan erinnert", sagte Varoufakis im griechischen Fernsehen.

Dem Finanzminister dürfte daran gelegen sein, wieder mit Sachpolitik in die Schlagzeilen zu kommen. Auf Varoufakis könnte bereits weiterer Ärger zukommen. So berichtet die "Welt", die Regierung in Athen lasse sich Steuernachzahlungen auf Milliardenvermögen griechischer Bürger in der Schweiz entgehen. Mögliche Versäumnisse müssten dann aber bereits der Vorgängerregierung zugerechnet werden. Denn laut dem Bericht liegt schon seit Februar ein Angebot des Schweizer Staatssekretariats für internationale Finanzfragen vor, das Schwarzgeld aufzuspüren und nach Athen zu überweisen.

Varoufakis und auch seine Vorgänger hätten sich bisher nicht gemeldet, meldete die Zeitung unter Berufung auf die Behörde. Ende berechnete die Schweizer Notenbank, dass rund Milliarden Euro griechisches Vermögen in dem Alpenland liegen. Mittlerweile könnte es um noch mehr Geld gehen, weil viele Griechen in der aktuellen Krise ihre Bankkonten leergeräumt haben. Der März ist für Griechenland ein entscheidender Monat.

Tsipras steht unter Druck, weil er laufende Kredite zurückzahlen muss. Zum Monatsende könnte es dann eng werden, wenn Renten und Gehälter der Beamten überwiesen werden müssen. Noch dazu brechen Steuereinnahmen weg. Im Januar und Februar kamen 14 Prozent weniger Einkünfte als kalkuliert. Grundsätzlich kann Griechenland auf die Auszahlung von 7,2 Milliarden Euro hoffen, da das Land sich mit der Euro-Gruppe auf Reformzusagen geeinigt hat.

Das Geld sollte aber erst ausgezahlt werden, wenn die Reformliste aus Athen überprüft wurde. Bisher war Ende April als Frist dafür vorgesehen. Von der Bundesregierung gab es keinen Kommentar zum angeblichen Hilferuf auf Athen. Finanzminister Wolfgang Schäuble will auf belastbare Zahlen warten. Vielleicht gibt es dann schon mehr Klarheit über die Finanzlage in Griechenland. Er soll sie versöhnlich stimmen, indem sich seine Regierung zu Privatisierungen, zum Eintreiben von Steuern und zum Aufbau eines Katasterwesens bekennt.

Laut der Zeitung hat Tsipras dies in allgemeiner Form zugesagt. Retter in der Not könnte die Europäische Zentralbank sein.

Das irre Comeback der Iren: Vom Rettungsschirm zur Wirtschaftskanone Quelle: Diesen Spitznamen hatte die Finanzpresse einst Irland verpasst. Südkorea, Taiwan und Singapur sowie die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong. Ähnlich entwickelte sich Irland ab Mitte der 90er-Jahre. Die irische Wirtschaft brach zusammen, Irlands Immobilienblase platzte, die Banken benötigten Milliardenhilfen. Inzwischen sieht die Welt wieder rosiger aus: Hinzu kommen die weiter niedrigen Zinsen, die die Finanzierung erleichtern.

Asbury weist eine starke Ertragsdynamik auf. Für ist eine weitere Steigerung auf 4,12 US-Dollar prognostiziert. Magna International MGA Magna entwickelt, konstruiert und fertigt Systeme, Baugruppen, Module und Bauteile speziell für Autos und Lieferwagen und montiert sogar komplette Fahrzeuge. Auch das hört sich auf den ersten Blick wenig spannend an. Reshoring ist quasi die Gegenbewegung zum Offshoring, also der Verlagerung der Produktion ins Ausland, speziell nach Asien.

Die US-Arbeitnehmerschaft gilt als eine der produktivsten weltweit mit relativ niedrigen Löhnen und leicht zugänglichen Energieressourcen.

Siemens exportiert sogar die in den USA hergestellten Produkte. Zulieferer wie NN Inc. Zwar stellt das Unternehmen auch Filter- und Dämmungsprodukte für verschiedene industrielle Prozesse und die Life Sciences-Industrie her. Hier profitierte man u. Inzwischen ist der Ausbruch vollzogen. Das Papier kletterte mustergültig weiter bis auf aktuell 27,30 US-Dollar.

Klingt unspektakulär und ist es auch. Obwohl er bisher selber nur eine Marktkapitalisierung von Millionen US-Dollar auf die Waage bringt hat der in New Jersey gegründete Elektronikspezialist beliefert u.

Das Unternehmen ist auch deshalb interessant, weil es sich - noch - unter dem Radar der Wall Street bewegt. Es liegen keinerlei Analystenschätzungen vor. Matratzen, Schuhsohlen, Lacke, Klebstoffe und Autositze hergestellt werden ,. Besonders im Trend liegen aktuell Quinoa, eine spezielle Reisart mit hohem Proteingehalt sowie Mandelmilch.

Der Hersteller von Fernbedienungs-Technologie meldete vor kurzem, dass seine Produkte in den neuesten Smartphones und Smartwatches von Samsung enthalten sein werden. Der Samsung-Deal könnte erst der Anfang sein. Gemeinsam haben alle diese vorgestellten Werte, dass sie Umsätze und Gewinne in den letzten Quartalen bzw.

Vielsagend ist aus meiner Sicht auch, dass viele Anleger und Analysten diese Aktien gar nicht auf dem Zettel haben. Teils, weil die dahinter stehenden Unternehmen relativ klein sind, teils weil sie auf den ersten Blick eher langweilig erscheinen. Trotzdem haben die Aktien genau solcher Firmen ihren Aktionären im letzten Jahr bzw. Mir gefällt diese halbmechanische Herangehensweise an die Aktienauswahl, weil man sich so als Anleger nicht davon blenden lässt, über welche Branchen und Einzelwerte in den Medien aktuell besonders viel berichtet wird.

Entscheidend sind einzig und allein Umsatzwachstum und Profitabilität dieser Firmen sowie ein Aktienkurs im Aufwärtstrend, der ein neues charttechnisches Kaufsignal liefert. Kaufen, relativ engen Stopp setzen, diesen mit steigenden Kursen nachziehen und schauen wie lange der Aufwärtstrend anhält. Lesen Sie hierzu auch den zweiten Teil des heutigen Reports. Der Geldanlage-Report erscheint wöchentlich und liefert ihnen hochwertige Tipps rund um die Themen Geldanlage und Trading.

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Börse Frankfurt - Indizes - Der Start in den April ist an der Börse gründlich misslungen: Börse Stuttgart - Marktberichte - So notiert der DAX aktuell bei Das vorläufige Tagestief wurde am Vormittag bei Nun ist also erneut die Marke von Geplante Verkäufe an Widerständen hielten somit recht gute Trade-Szenarien bereit. Mit dem Erreichen des Hochs von 1, war der Aufwärtsmove jedoch wieder vorbei und der Wert fiel in die Schiebezone zwischen 1, und 1, zurück.

Helaba Floor Research - Indizes - Dies entsprach einem Plus in Höhe von 1,3 Prozent. Anleger nutzen das zuvor reduzierte Kursniveau zum Einstieg, wenngleich auch das Quartalsende Stichwort: KGaA verfügt den eigenen Angaben zufolge weltweit über ein diversifiziertes Portfolio mit starken Marken, Innovationen und Technologien in seinen drei Unternehmensbereichen. Helaba Floor Research - Bonds - Während der Ausverkauf an den Aktienbörsen zum Stillstand kam, legten auch festverzinsliche Papiere eine Verschnaufpause ein.

Helaba Floor Research - Forex - DailyFX - Marktberichte - Kryptowährungen - Über die Feiertage hatte der Kurs zeitweise rund 14 Prozent ausgehend von Freitag nachgegeben. Die Osterfeiertage konnten den Ripple-Kurs nicht beflügeln.

IG Markets Research - Marktberichte - Der drohende Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China dürfte auch zu Beginn des zweiten Quartals das zentrale Thema sein. Börse Frankfurt - Trading Business - Esnaashari - Forex - Kryptowährungen -