Übungsaufgaben zu Kapitel 4: Geld und Finanzmärkte

 


Eine Erhöhung des Gewinnaufschlages wird a. Das Gesamtleistungsbild einer Volkswirtschaft wird durch Produktivität, Erwerbsbeteiligung und Veränderungen in der Beschäftigung bestimmt. Geldpolitik Folie 1 3. Multiple Choice 10 Fragen, 15 Punkte.

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Taylor empfiehlt, dass der reale Zinssatz das 1,5-fache der Inflationsrate betragen sollte. Dies basiert auf der Annahme einer Gleichgewichtsrate, die die reale Inflationsrate mit der erwarteten Inflationsrate in Beziehung setzt. Beide Methoden sind für Prognosezwecke in etwa gleich. Aber das ist nur die Hälfte der Gleichung - die Leistung muss ebenfalls berücksichtigt werden.

Siehe Warum der Verbraucherpreisindex umstritten ist , um mehr zu erfahren. Das Gesamtleistungsbild einer Volkswirtschaft wird durch Produktivität, Erwerbsbeteiligung und Veränderungen in der Beschäftigung bestimmt.

Für die Gleichung betrachten wir die reale Ausgabe gegen die potenzielle Ausgabe. Wir deflationieren das nominale BIP in eine wahre Zahl, um die Gesamtproduktion einer Volkswirtschaft vollständig zu messen. Mehr dazu unter Was ist BIP und warum ist es so wichtig? Das Produkt der Taylor-Regel besteht aus drei Zahlen: Die Regel für politische Entscheidungsträger ist folgende: Dieses Modell zielt darauf ab, die Wirtschaft kurzfristig zu stabilisieren und die Inflation langfristig zu stabilisieren.

Um die Inflation und das Preisniveau richtig einzuschätzen, wenden Sie einen gleitenden Durchschnitt der verschiedenen Preisniveaus an, um einen Trend zu bestimmen und Fluktuationen auszugleichen. Führen Sie dieselben Funktionen in einem monatlichen Zinssatzdiagramm aus.

Angenommen, eine Zentralbank hält die Zinsen zu lange zu niedrig. Ein weiteres Problem von Vermögensblasen ist die Tatsache, dass die Geldmenge weit höher steigt als nötig ist, um eine Volkswirtschaft auszugleichen, die unter Inflation und Produktionsungleichgewichten leidet. Viele dachten, die Zentralbank sei - zumindest teilweise - für die Immobilienkrise verantwortlich.

Der Grund dafür ist, dass das Interesse in den Jahren nach der Dot-Com-Blase zu niedrig gehalten wurde und zu dem Immobilienmarktcrash führte siehe Grafik. Hätte die Zentralbank in dieser Zeit der Taylor-Regel gefolgt - was darauf hindeutet, dass der Zinssatz viel höher sein sollte -, könnte die Blase kleiner gewesen sein, da weniger Menschen Anreize hätten, Häuser zu kaufen.

Ausgangspunkt ist die grafische und mathematische Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage AD einer geschlossenen Volkswirtschaft, mit einem Gleichgewicht im Punkt A. Allgemein setzt sich die Nachfragefunktion wie folgt zusammen ausgehend von einer geschlossenen Volkswirtschaft: Diese Formel lässt sich jedoch noch konkretisieren.

Die Variable G steht für die Staatsausgaben. Durch den Zinsanstieg geht für jedes Produktionsniveau die Nachfrage nach Investitionen und somit auch die Produktion zurück. Daraus resultiert ein Einkommensrückgang und ein Rückgang vom Konsum. Hierfür wird zuerst der Gleichgewichtspunkt A mit einem entsprechenden Einkommen und einem gegebenen Zinssatz in das IS-Diagramm übertragen. Werden beide Punkte miteinander verbunden, ergibt sich die IS-Kurve.

Eine etwas komplexere und aufwendigere Herleitungsmöglichkeit ist das Vier-Quadranten-Schema, anhand dieser Grafik:. Die IS-Kurve wird geometrisch im ersten Quadranten ermittelt. Hierfür wird zum einen die Investitionskurve im zweiten Quadranten und zum anderen die Sparkurve im vierten Quadranten hinzugezogen.

Die Investitionsfunktion besteht aus Zins und Investitionen. Je höher die Zinsen sind, desto weniger wird investiert. Anhand dieser Funktionen lässt sich zusammenfassend die IS-Kurve und die damit einhergehende Wirkungskette erklären. Im Falle eines steigenden Zinses sinkt die Nachfrage nach Investitionen. Durch den dadurch entstehenden Produktionsrückgang sinken auch das Einkommen und das Sparen. Die Unternehmen fragen weniger Kapital nach, produzieren dadurch weniger Güter und zahlen den Haushalten daher weniger Einkommen.

Da der Zinssatz meist als unbeeinflussbar angesehen wird, hängt der Wert der Steigung und damit die Höhe des Einkommens von der Zins elastizität der Investitionsnachfrage ab. Je elastischer stärker die Nachfrage nach Investitionsgütern auf Zinssatzänderungen reagiert, desto flacher verläuft die Kurve bis hin zur Waagrechten bei vollkommener Elastizität.

Das andere Extrem ist eine vollkommen unelastische Elastizität, die zu einer senkrechten IS-Kurve führt. Ausgehend von der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage kann sehr gut eine mögliche Verschiebung der IS-Kurve verdeutlicht werden.

Zinsbedingte Veränderungen schlugen sich lediglich im Verlauf der Kurve nieder. Das Einkommen und der Konsum nimmt infolgedessen ab bei gegebenen Zins. Es ergibt sich ein Rückgang der Güternachfrage und damit auch ein Rückgang des Gleichgewichtseinkommens. Grafisch verschiebt sich die IS-Kurve dadurch nach links. Zu gleichem Ergebnis würde ein Rückgang der Staatsausgaben oder ein Verlust an Konsumentenvertrauen führen. Ein gegenteiliger Effekt ergibt sich aus Steuersenkungen, einer Erhöhung der Staatsausgaben oder einem Zuwachs an Konsumentenvertrauen.

Bei allen drei Faktoren würde das Gleichgewichtseinkommen steigen und die IS-Kurve würde sich infolgedessen nach rechts verschieben bei gegebenen Zins. Anhand folgender Tabelle soll der Bezug zur Praxis der Fiskalpolitik einer Regierung dargestellt werden. Es herrscht eine Überschussnachfrage nach Gütern. Wenn die Handelsbeziehungen mit dem Rest der Welt ignoriert werden, braucht man nicht zwischen der inländischen Güternachfrage und der Nachfrage nach inländischen Gütern zu unterscheiden.

Jedoch entfällt in der Praxis ein Teil der inländischen Nachfrage auf ausländische Güter und ein Teil der Nachfrage nach inländischen Gütern kommt aus dem Ausland. So ergibt sich als abgewandelte Nachfragefunktion nach inländischen Gütern: Sie spiegeln in einer geschlossenen Volkswirtschaft die inländische Güternachfrage und gleichzeitig die Nachfrage nach inländischen Gütern wider.

Jetzt sind zwei weitere Terme hinzugefügt: X und IM e. Die Variable X steht für die Nachfrage nach inländischen Gütern. Die Steigerung der ausländischen Produktion führt zu einem Anstieg der inländischen Nachfrage nach allen Gütern.

Ein Teil der zusätzlichen Nachfrage entfällt hierbei auf die inländische Güter, die Folge ist, dass der Export zunimmt. Die Variable IM steht für die Importmenge, d. Ein hohes Einkommen führt zu einem höheren Import. Das Mundell-Fleming-Modell geht von starren Preisen aus, dadurch verhalten sich Änderungen des realen und des nominalen Wechselkurses proportional zueinander.

Ein höherer nominaler Wechselkurs verbilligt die ausländischen gegenüber den inländischen Gütern und dämpft somit den Export und stimuliert den Import. Umgekehrt verhielte es sich, wenn der nominale Wechselkurs niedriger wäre. Die Terme "I","C" und "G" brauchen kaum bzw. Die Entscheidungen der Konsumenten hängen weiterhin von dem Einkommen sowie dem Vermögen ab. Auf das Niveau der Konsumausgaben wirkt sich die Veränderung nur sehr wenig aus.

Wenn der heimische Zinssatz den Weltzins übersteigt Abbildung 3A , steigt der Wechselkurs dadurch, dass ausländische Investoren versuchen, Vermögen im Inland anzulegen. Ebenso kann der umgekehrte Fall möglich sein, d. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel.

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