Kaufkraft ankurbeln! Aber wie?

 

Inhaltsverzeichnis. I. Der Faschismus und die Arbeiterklasse Der Klassencharakter des Faschismus Was bringt der siegreiche Faschismus den Massen? Ist der Sieg des Faschismus unvermeidlich?

Und hier müssen wir sagen: Als erste Person wurde Wolfgang Thierse ausgezeichnet. Geringste Ausdehnung des antarktischen Meereises: Man kann auch nicht wenig Fälle anführen, wo die Kommunisten durch einen faschistischen Umsturz überrumpelt wurden.

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Es stellte sich heraus, dass es sich nicht um ein von Terroristen entführtes Flugzeug, sondern ein mit über Passagieren besetztes, finnisches Verkehrsflugzeug handelte, dessen Radarsystem ausgefallen war. Im Juli erteilte Leber, nach vorheriger entsprechender Beschlussfassung des Verteidigungsausschusses , den Befehl zur Aufstellung der Bundeswehrhochschulen in Hamburg und München, die ihren Lehrbetrieb im Oktober aufnahmen.

Damit wurde erstmals ein wissenschaftliches Studium im Rahmen der Offiziersausbildung möglich und verpflichtend.

November gab er in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag die neue Wehrstruktur der Bundeswehr bekannt. In Lebers Amtszeit wurden erstmals Frauen zu Sanitätsoffizieren ernannt. Februar zurück [13] und übernahm damit die politische Verantwortung für den Lauschmitteleinsatz des Militärischen Abschirmdiensts , der ohne Lebers Wissen seine Sekretärin Hildegard Holz ab Juni [13] in ihrer Wohnung abgehört hatte, weil sie der Spionage für das Ministerium für Staatssicherheit verdächtigt wurde.

Dies stellte sich nachher jedoch als falsch heraus. Der Minister erfuhr Anfang von der illegalen Abhöraktion , teilte es aber dem Bundestag erst mit, nachdem am Januar die Illustrierte Quick einen entsprechenden Artikel veröffentlicht hatte. Erst eine von ihm angeordnete juristische Untersuchung ergab das Gegenteil.

Lebers Nachfolger als Verteidigungsminister war Hans Apel. Leber galt als ein unter den Bundeswehrangehörigen sehr beliebter Verteidigungsminister und wurde von ihnen als Soldatenvater [2] [14] bezeichnet. Leber war römisch-katholisch und gehörte von bis [15] und von bis dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an.

Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Manfred. Die Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt verlieh am Juni erstmals den Georg-Leber-Preis. Als erste Person wurde Wolfgang Thierse ausgezeichnet. Die Gemeinde Beselich gab nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevertretung am Jubiläum der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf am 6. Juli wurde die Liegenschaft in Georg-Leber-Kaserne benannt. Geht nicht gebückt und gebeugt, geht aufrecht wie Freie!

Geht mit erhobenem Kopf, aber erhebt euch nie über andere! Geht fröhlicher als die Alten durch ihr Leben gehen konnten, weil ihr freier seid, als alle, die vor euch auf unserem Boden gelebt haben, es jemals waren! Juni zum Gedenken an den August , abgerufen am Spiegel Online , Die Bahn im Wirtschaftswunder. Deutsche Bundesbahn und Verkehrspolitik in der Nachkriegsgesellschaft.

Das Märchen von der maroden Infrastruktur. Tumulte auf Autobahnen müssen ein Ende haben! Oktober im Internet Archive , tagesschau. September in Schönau am Königssee, gesehen am September auf der Website des Ministeriums der Verteidigung. Ein Name zum Juli , abgerufen am 7. Was das im Einzelnen bedeutet, wird dann ziemlich schnell deutlich. Fürs Allgemeine genügen vorerst drei Stichworte: Unternehmertum ist der Schlüssel zu neuen Arbeitsplätzen.

Was verdanken ihm Betrieb und Gesellschaft? Entscheidend ist eine Vielzahl guter Mittelstandsbetriebe. Diese werden von unternehmerischen Persönlichkeiten geschaffen und getragen. Dabei wird die wirtschaftliche Dynamik, die vom unternehmerischen Mittelstand ausgeht, völlig unterschätzt.

Hier liegt sehr viel mögliche Wirtschaftskraft derzeit brach, woran die offizielle Fiskalpolitik sowie die praktizierte Sozialpolitik erhebliche Mitschuld tragen. Eine Steigerung der Kaufkraft wirkt nur insoweit günstig für den Staatshaushalt, als sie zu Ausgaben und damit zu Umsätzen führt.

Will der Fiskus signifikant seine Einnahmen erhöhen, was zwecks Schuldentilgung nötig ist, muss die Einkommenspolitik ihr Augenmerk auf die überproportionale Steigerung der niedrigen bis mittleren Einkommen richten. Im Zuge weiterer Einkommenssteigerungen müssen die kleinen bis mittleren Einkommen deutlich stärker wachsen als die höheren. Auch die höheren Einkommen können und sollen wachsen, aber relativ weniger stark als die kleineren.

Dazu bedarf es einer Änderung der vorherrschenden Mentalität: Wir müssen von der in unserer Vorstellungswelt tief verankerten Idee der proportionalen prozentuellen Steigerung von jedem und allem wegkommen! Ein drastisch vereinfachtes Beispiel, gut zum Kopfrechnen geeignet, möge das Gemeinte verdeutlichen:. Das Einkommen A beträgt vor der Erhöhung 40 und nach der Erhöhung Das Einkommen B beträgt vor der Erhöhung 80 und nach der Erhöhung Der Unterschied zwischen beiden Einkommen in absoluten Zahlen beträgt vor der Erhöhung 40, aber nach der Erhöhung Das ist eine logische Konsequenz der Prozentrechnung.

Um das fiskal- und wirtschaftspolitische Ziel einer vernünftigen Steigerung der Massenkaufkraft systematisch zu erreichen, müssen wir uns von der Methode allgemeiner prozentualer Lohnsteigerungen verabschieden!

Allenfalls kann man beim untersten Level bei der prozentuellen Anhebung bleiben. Doch über diesem müssten Lohnsteigerungen in absoluten Beträgen vereinbart werden! Ein Kompromiss in der Methode wäre natürlich auch, bei prozentuellen Erhöhungen zwar zu bleiben, aber bei jeder höheren Stufe einen jeweils geringeren Prozentsatz anzuwenden.

Den höheren Einkommensklassen würde also nichts weggenommen, sie würden im Gegenteil sogar weiter wachsen. Aber die niedrigeren Einkommensklassen würden mit der Zeit relativ aufholen.

Auf diese Weise könnte die gesamtwirtschaftlich wirksame Kaufkraft angekurbelt werden, ohne sozialpolitische Verwerfungen zu riskieren. Das heute so oft beklagte immer weitere Auseinanderklaffen zwischen niedrigen und hohen Einkommen könnte auf verträgliche Weise allmählich gestoppt und sogar umgedreht werden. Niemand käme zu Schaden. Für die Gesamtwirtschaft und für den Fiskus wäre der Nutzen enorm. In der Praxis der jährlichen Lohnverhandlungen zwischen den verschiedenen Arbeitgebern und den jeweiligen Gewerkschaften gibt es da und dort bereits Ansätze in die aufgezeigte Richtung.

Doch das ist zu wenig. Wir brauchen wirklich ein bewusstes Umdenken, das sich vom quasi selbstverständlichen Denken in Prozenten als Schrittmacher bei Lohnerhöhungen verabschiedet.

Es geht vielmehr darum, Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen über mehrere Stufen in absoluten Beträgen zu vereinbaren. Das einkommenspolitische Ziel könnte man vielleicht in die Kurzformel pressen: Um ein solches Umdenken in der Einkommens- und Lohnpolitik auch praktisch umzusetzen, brauchen wir ein Bündnis aller wirtschaftspolitisch relevanten Kräfte im Zeichen pragmatischer Vernunft!

Allein nur die Wirtschafts- und Fiskalpolitik der jeweiligen Regierung und des parlamentarischen Gesetzgebers reichen dafür nicht aus. Es müssen sowohl die Vereinigungen auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite konstruktiv mitwirken.

Insbesondere die starken Gewerkschaften müssen mitspielen. Auf Gewerkschaftsseite wird es auch eine schwierig zu meisternde Aufgabe sein, Unterschiede zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor zu machen und zu akzeptieren.

Im gesamtwirtschaftlichen Interesse liegt es, im privaten Sektor gegenüber dem öffentlichen aufzuholen und dort die Kaufkraft relativ stärker anzuheben; jedenfalls mittelfristig. Das erfordert erstens Verständnis bei den Betroffenen und zweitens überdurchschnittliche Selbstdisziplin bei den speziell verantwortlichen Gewerkschaftsführern. Beides ist im Gesamtinteresse unserer Volks- und Staatswirtschaft einzufordern. Sie müssen es geradezu wollen!

Das verlangt nach einer sachlich angepassten Lohnpolitik. Das Risiko jeden Unternehmens liegt in der Ungewissheit, ob es künftig genügend Umsatz zu den kalkulatorisch benötigten Preisen machen wird. Seinen Mitarbeitern muss das Unternehmen aber fixe Löhne im Vorhinein zahlen. Aus diesem Grund wird es bei der Einstellung und Bezahlung von Mitarbeitern vorsichtig sein müssen. Bei guter Entwicklung würde sich auf diese Weise eine höhere Lohnquote als bei nur sturer Fixentlohnung ergeben.

Den Unternehmen würde die Last des Risikos hoher Fixlöhne etwas erleichtert. Selbstverständlich kann das Ganze nur funktionieren, wenn in dieser Frage alle mitspielen und kooperieren: Unternehmer, Gewerkschaften und Gesetzgeber Arbeitsrecht, Steuerrecht!