Die geplante Digitalsteuer der EU-Kommission könnte Deutschland schaden

 


Würde sich sonst nicht auch eine Verlagerung von Spekulationen ins Ausland erhöht werden? Das Unterfangen birgt Risiken und Nebenwirkungen, denn ins Visier der Brüsseler Eurokraten geraten vor allem amerikanische Unternehmen. Die Überlegungen laufen darauf hinaus, dass die Bruttoerlöse der Unternehmen, die auf Nutzerbeteiligung in Europa zurückzuführen sind, EU-weit mit einem einheitlichen Steuersatz belastet werden.

6 Gedanken zu „Bodenwertsteuer könnte Spekulationen, Mietwucher beenden“


Löhr auf die Befürchtung ein, dass die Reform dazu führen könnte, dass Geringverdiener sich dann keine Villas mehr leisten könnten. Infolge einer Umstellung auf die Bodenwertsteuer würde es eine Mehrbelastung um fast Euro p. Das ist für die Betroffenen sicher nicht schön. Ist das Haus schuldenfrei, so liegt dies beim 6-fachen des Medians des Nettovermögens in Deutschland Deutsche Bundesbank Angesichts des Wertes von ca.

Mit ihrer flächenintensiven Wohnform lassen sich die Gutverdiener dabei massiv durch die Allgemeinheit subventionieren z. Dies ist weder effizient noch gerecht. Wer Kosten verursacht oder Standort- Privilegien zu Lasten anderer bzw. Diese Witwe müsste von einer Rente auf Hartz-IV-Niveau leben; andernfalls könnte die erwähnte Belastungsdifferenz von knapp Euro wahrscheinlich bezahlt werden. Ich gehe davon aus, dass wir die gleiche Diskussion wie bei der Umlaufsicherung haben werden.

Du lehnst sie auch deswegen ab, weil auch Geringverdiener sie bezahlen müssten, wenn sie Bargeld unter dem Kopfkissen horten oder Geldbeträge auf Sichtguthaben parken. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bzw. Von diesem Leuten, die die Mehrheit der üblichen Eigenheimbesitzer ausmacht ist in den oben breitgetretenen Neidbegründung leider nicht die Rede.

Die Überschrift, das Thema hier, lautet: Überhöhte Mieten kann man mit diesem neuen Steuer allerdings auch nicht beenden, weil die Höchstpreis Vermieter höhere Belasungen einfach auf die Mieter umlegen werden bzw. Formulierungen finden werden um eine auch von mir gewünschte gerechte Besteuerung zu umgehen. Allerdings versteuern die Heuschrecken unter den Vermietern nicht in Deutschland sondern anderswo. Die Formel und Besteuerung versagt. Besser und die richtigen treffen würde also die die Steuerflucht unmöglich machende Mikrosteuer.

Müller eine Boden wert steuer a priori ja nicht ab, er hat gute Einwände! Danach sind in den betreffenden Jahren vor allem ältere Mietergenerationen weggefallen. Um deine Johannes Kritikpunkten eventuell etwas Wind aus dem Segel zu nehmen, würde ich gerne zu einzelnen deiner Kritikpunkten meine Einschätzung schreiben:.

Wie Albrecht Müller vollkommen richtig anmerkt müssen dann schon sämtliche Spekulanten z. Vollkommen richtig aber wir diskutieren hier eine Bodenwersteuer, die als neutrale Steuer gesehen werden kann. Sie hat einen Zweck und das ist der Fiskalzweck. Für die Kommunen bedeutet die Grundsteuer die wichtigste Einnahmequelle.

Bei einer Mirkosteuer müssten sämtliche Einnahmen auf die Kommen umverteilt werden. Oder wie sollte eine Verteilung erfolgen? Da das Verfassungsgericht eine Frist bis gesetzt hat, wird es wohl schwer umsetzbar, bis dahin ein funktionierendes, verfassungsgerechtes und für die Politik taugliches Konzept zu erarbeiten. Überhöhte Mieten kann man mit diesem neuen Steuer allerdings auch nicht beenden, weil….

Durch eine Bodenwersteuer, die die reine Fläche besteuert würde Soll-Stuer — unterstellung der optimalen Nutzung der Fläche Boden mobil gemacht werden. Das heist, bislang ungenutzte Fläche aus Spekulationsgründen? Darüber hinaus würden Investiotionen erhöht, da die Steuer auf das Gebäude entfällt, was die regionale Wohlfahrt wiederum erhöht.

Zur überwälzung der Steuer kann dies nur erfolgen wenn der Markt-Mietpreis die Steuer bereits enthält, wählt er den Mietpreis auf höhe des Marktpreises und schlägt darauf die Steuer auf würde die Wohnung wohl nicht oder nur teilweise nachgefragt werden und der Vermieter könnte die Steuer nicht bezahlen da die Steuer die optimale Nutzung vorraussetzt.

Wie würde der Flächenverbrauch oder eine gerechte- Umverteilung durch eine Mikrosteuer aussehen? Wie könnte denn hier eine Mobilisierung von Fläche aussehen? Um Steuerflucht zu vermeiden müssten bei einem globalen Finanazmarkt nicht auch eine globale Besteuerung von Spekulationen erfolgen?

Würde sich sonst nicht auch eine Verlagerung von Spekulationen ins Ausland erhöht werden? Die Überlegungen zur Bodenwertsteuer beruhen auf nicht passenden Annahmen und Beispielen von Einzelpersonen. Der Mietspiegel steigt dann in den entsprechenden Gegenden, letzten Endes zahlt der Verbraucher die Zeche.

Lehles Behauptung die Mieten würden dadurch fallen also falsch. Wie man diese neue Steuer auch betrachtet, die bringt nichts. Warum eine Microsteuer besser wäre? Otto Normalverbraucher und auch der n o c h verbleibende Mittelstand hat nur Vorteile von dieser Mini Steuer auf alle elektronischen Umsätze, weil a l l e anderen Steuern Einkommen-, Umsatz bzw. Es wird nur die Mikrosteuer verlangt, Steuer-Flucht ist unsinnig.

Moscovici will ihnen das nicht länger durchgehen lassen. Mit ihrem Ärger sind die Eurokraten nicht allein. Immer wieder fallen Internetgiganten durch besonders hartnäckige Steuerabstinenz auf. Hervorgetan hat sich beispielsweise Facebook. Der reguläre Steuersatz lag bei 20 Prozent. Die Internetmultis verschieben nicht nur hemmungslos ihre Gewinne dorthin, wo wenig bis keine Steuern anfallen, sie profitieren auch von einer Eigenart ihres Geschäfts.

Ihre Produkte bewegen sich häufig im virtuellen Raum des Internets, sind deshalb für Finanzämter kaum greifbar. Amazon, Google, Facebook und Co. Die konnten früher eine einfache Regel anwenden: Wo produziert wird, fallen die Gewinne an, dort wird auch besteuert.

Doch wo befindet sich die Betriebsstätte einer Internetplattform wie Facebook? Wo finden die Bilder bei Instagram ins Netz? Neue Technik und neue Angebote stellen Politiker, Steuerrechtler und Finanzverwaltungen vor ungewohnte Herausforderungen, und manchem dämmert: So wenig wie die Suchmaschine von Google einen Ölwechsel braucht, genauso wenig besitzt Apples iTunes-Onlineshop Filialen, in deren Postkästen die Finanzbeamten ihre Steuerbescheide stecken könnten.

Vor allem Politiker wollen nicht hinnehmen, dass sich Internetgiganten dauerhaft dem Zugriff des Staates entziehen. Mit Elan macht sich deshalb vor allem die EU-Kommission daran, die neuen Phänomene steuerrechtlich in den Griff zu bekommen. Das Unterfangen birgt Risiken und Nebenwirkungen, denn ins Visier der Brüsseler Eurokraten geraten vor allem amerikanische Unternehmen.

Von solchen Erwägungen lässt sich Moscovici nicht beirren, am Mittwoch legt er ein Papier mit dem programmatischen Titel "Besteuerung digitaler Aktivitäten im Binnenmarkt" vor. Der Kniff funktioniert so: Je mehr Menschen zum Beispiel bei Facebook oder Twitter mitmachen, desto mehr Menschen lassen sich erreichen, und desto attraktiver wird das Angebot für jeden neuen Nutzer.

Kunden in Europa seien unmittelbar an der Wertschöpfung der Unternehmen beteiligt, argumentiert die EU-Kommission - und also die Mitgliedsländer berechtigt, die darauf zurückzuführenden Gewinnanteile zu besteuern.

Auf lange Frist streben sie an, dass die Mitgliedstaaten die Internetfirmen dazu zwingen, eine Art virtuelle Betriebsstätte zu gründen. Diese Schnellreparaturen könnten, so meinen sie, auch einseitig und auf die Schnelle verordnet werden.

Die Überlegungen laufen darauf hinaus, dass die Bruttoerlöse der Unternehmen, die auf Nutzerbeteiligung in Europa zurückzuführen sind, EU-weit mit einem einheitlichen Steuersatz belastet werden.

Er soll laut Konzept irgendwo zwischen einem und fünf Prozent liegen. Die neue Abgabe würde wie eine Verbrauchsteuer auf die Nutzung digitaler Angebote wirken. Die Eurokraten machen kein Geheimnis daraus, wen sie vor allem ins Visier nehmen. Der Wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums, der sich aus namhaften Finanzexperten zahlreicher Hochschulen und Forschungsinstitute zusammensetzt, ist alarmiert.

Er fürchtet mehrheitlich, dass die EU-Pläne als protektionistischer Akt aufgefasst werden könnten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die EU trotz ihrer argumentativen Anstrengungen am Ende das Prinzip unterhöhlt, wonach nur dort Steuern anfallen, wo produziert wird. Damit stärkt sie solche Länder, die schon lange mit Berufung auf ihre Marktmacht Steueraufkommen für sich beanspruchen, das bislang Herkunftsstaaten von Exportartikeln zusteht.

Beste Beispiele dafür sind Indien und China.