Forex: Gefährliches Geschäft oder harmloser Handel?

 


Die richtige Einstellung hilft Ihnen dabei, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben und Ihrer Strategie zu folgen. Manchmal sind es gerade die einfachen Strategien, die am zuverlässigsten funktionieren. Wenn sie ihre Positionen verlagern, wird die Preisaktion der Währung zurückverfolgen.

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Damit ist doch ein logischer Erfolg des Backtestings vorprogrammiert? Nicht unbedingt, denn meist sind mehrere Signale an einem Tag aufgetreten. Für Leser die sich noch nicht mit meinem Swingtrading für Berufstätige befasst haben mag es unverständlich erscheinen, übergeordnete Zeitfenster oder andere Filter nicht berücksichtigt zu haben bisher.

Aber tatsächlich wissen langjährige Begleiter, dass mir die isolierte Betrachtung jedes einzelnen Signals für sich bisher gute Dienste geleistet hat. Vorsichtige Schlüsse lassen sich daraus zwar schon ziehen, es ist aber noch viel Arbeit nötig bis zum letzten Feinschliff. Ich habe mich lange gegen Adaptionen der langfristig ja ertragreichen Strategie gewehrt.

Da jede Hinzunahme eines weiteren Parameters das empfindsame Gefüge des Setups gewaltig zerbröseln kann. Es mag dann zwar in starken Trends besser laufen, setzt dann aber z. Und zwar sowohl betrachtet einmal jede Aktie mit einem Signal im Tageschart für sich. Als auch indem ich einfach den Wochenchart des jeweiligen Index als Filter heranziehe. Nach dieser Filterung blieben von 44 Trades im Testzeitraum noch 38 übrig.

Wie bei diesem massiven Aufwärtstrend heuer erwartet blieben 7 von 19 Shortsignalen auf der Strecke. So weit so gut, nur: Die Trefferquote hat sich geringfügig erhöht, ein besseres Abschneiden verhindert die Filterung dreier Gewinntrades. Was nicht überkompensiert werden kann durch die Filterung so mancher Fehlsignale.

Die Details zu den einzelnen Signalen findet der interessierte Leser wieder in der Tabelle, die zum Download zur Verfügung steht. Auf der Habenseite dieser Filterung steht eine sichtlich schönere Ertragskurve , mit einem deutlichen Hoch zuletzt, und der Drawdown im März fiel wesentlich schmerzloser aus. Zwar würde ich der Empfehlung sofort folgen und den Wochenchart der Aktie berücksichtigen für meine künftigen Trades.

Dafür dass heuer ein klarer Uptrend herrschte sind es nach meinem Geschmack immer noch zu viele Fehlsignale auf der Shortseite. Daher muss ich den Zeitraum für diese Tests deutlich ausweiten. Zur Veranschaulichung hier noch noch der Screenshot eines gefilterten Fehlsignals. Adidas produzierte im Tageschart am März blaue Ellipse im linken Chart ein aggressives Verkaufsignal, ein potentielles tieferes Hoch mit günstigem Einstiegskurs.

Der Wochenchart rechts jedoch feierte zu diesem Zeitpunkt eine Bullenparty ohne dass Wolken am Horizont auch nur sichtbar wären. Nach diesem nicht eindeutigen Resultat war ich umso gespannter auf die Filterung der einzelnen Signale mithilfe des Wochencharts des Dax-Index. Sobald dieser keinen Zweifel an der jüngsten Trendrichtung zulässt, sind Gegensignale verboten. Meine Erwartung war die Filterung der meisten für die Performance hinderlichen Shortsignale. Denn auch wenn Einzeltitel sich immer wieder mal gegen die allgemeine Tendenz stemmen können: Die stammen von Anfang Januar, als der Dax noch kein neues Hoch markiert hatte, und wurden beide zu Verlusttrades.

Aber dann die Überraschung: Der Profit Faktor der Longtrades steigt zwar noch einmal auf 3, Aber schon der Blick auf die Ertragskurve zeigt: Ich könnte jetzt hergehen und einiges in die Ergebnisse reininterpretieren. Aber ich muss schon wie bei der Filterung zuvor rasch eingestehen: Die erhoffte Abkürzung, indem ich nur die letzten vier Monate und nur die DaxSignale heranziehe für die Optimierung, hat zu keinem eindeutigen Ergebnis für die praktische Umsetzung geführt.

Tendenzen sind zwar erkennbar. Ich verkneife es mir aber noch, bereits einen Gewinner zu küren oder alles beim Alten zu lassen. Stattdessen werde ich noch einige Nächte in eine Verdopplung des Zeitraums investieren, welcher Seit- und Abwärtsphasen beinhalten muss. Spannend sind vor allem aber die beiden Ergebnisse einer Filterung, von der sich manche viel versprochen hatten. Ich habe mich lange gegen Adaptionen der langfristig ertragreichen Strategie gewehrt.

Was zweifellos mindestens die Hälfte der Miete ist, diese Parameter waren und sind aber weiterhin solide und bewährt. Im Endeffekt fehlte uns zum damaligen Zeitpunkt aber noch ein Abwärtstrend für eine aussagekräftige Analyse.

Das hat sich ja mittlerweile geändert. Ausgangsbasis für erhoffte Verfeinerungen ist die Performance der Signale der DaxAktien in den letzten sechs Monaten. Kurz genug um die jüngste Dynamik abzudecken, lang genug um sowohl Auf- als auch Abwärtstrend abzudecken. Zum anderen weil die Shortsignale seit Dezember etwas frustrierend waren. Ich bin daher noch einmal ordentlich über die Aktien aus dem Dax30 gegangen und habe an jedem Tag maximal 1 Signal pro Richtung gewählt für diese Untersuchung.

Die Longsignale mussten das fast alles alleine stemmen, erst seit Mitte April sind auch die Shortsignale wieder ins Positive gekippt. So liegt auch der Profit Faktor bei 2. Es gibt viele Dinge, die ein Händler durch den Handel aus der täglichen Charts zu gewinnen. In erster Linie müssen wir sehr vertraut mit dem Sprichwort, dass der Trend ist unser Freund, bis es endet. Sie können dann nur sagen, indem Sie auf das Diagramm zu sehen, ob der Trend ist oben, unten oder Reichweite.

Es ist sehr klar, dass das Währungspaar nach einer langen Konsolidierungsperiode, die fast ein Jahr dauerte, in einem sehr starken Aufwärtstrend ist. Mit kurzfristigen Charts wird nicht das wahre Bild. Ein Handel, den ich liebe, das Tagesdiagramm zu entfernen, ist der Retracement-Handel. Pullbacks sind ein normaler Teil des Handels, denn es wird immer Frühbucher-Händler, die in Positionen sehr früh in den Trend und werden darauf achten, einige Gewinne aus dem Tisch zu nehmen.

Wenn sie ihre Positionen verlagern, wird die Preisaktion der Währung zurückverfolgen. Für mich, dies zu tun, muss ich wissen, wo das Retracement zu einem Ende kommen wird. Mit 5 Punkten aus dem Fibonacci Retracement-Tool zu wählen, muss ich eine klare Vorstellung davon, wo ich meinen Eintrag machen zu bekommen. Das Werkzeug, das ich am nützlichsten gefunden habe, ist der Stochastikoszillator. Wenn es auf überkauften oder überverkauft Ebenen kreuzt, gibt es mir eine klare Angabe genau, wo meine Einträge zu machen.

Ein Eintrag hier hätte Pips wie zum Zeitpunkt des Schreibens dieses am März erzeugt haben. Dies ist eine einfache Strategie, die die ganze Zeit funktioniert. Vereinfacht gesagt, bedeutet es Folgendes: Market Maker machen Verlust, wenn der Trader Gewinn macht und umgekehrt. Die Devisenorders des Kunden werden von einem Market Maker an keine Bank weitergeleitet, sondern werden vom Broker selbst vollständig ausgeführt und abgewickelt.

Der Market Maker lässt die Kunden gegeneinander handeln und verdient am sogenannten Spread. Ein Vorteil von Forex-Market Makern ist, dass diese oft eine niedrigere Mindesteinzahlung voraussetzen und in der Regel günstiger sind.

Da es hier oft einen geringeren Spread gibt, wird meistens eine fixe Gebühr Kommission berechnet. Das muss man sich einmal vorstellen: Der Handel mit Währungen fasziniert Institutionen sowie Privatanleger. Das ist auch gar nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass man im Alltag ständig von Geld umgeben ist. Der Handel mit Währungen war für Privatpersonen übrigens nicht immer möglich und früher nur Institutionen und Banken vorbehalten.

Obwohl der FX-Markt für private Trader auch ein riesiger ist, ist dieser, verglichen mit dem Institutionellen Währungshandel, nur ein Tropfen im Ozean. Dem Interbankenmarkt kommt im Forexhandel eine bedeutende Rolle zu. Dabei handelt es sich um ein weltweites Netzwerk, in dem sich vor allem Banken und institutionelle Anleger bewegen und untereinander handeln. Leider wird auf diese Tatsache oft nicht ausreichend hingewiesen. Oft wird das Forex-Trading als eine einfache Möglichkeit dargestellt, sich ein rasches Nebeneinkommen aufzubauen.

Das wichtigste sei, sich nur etwas mit Charttechnik zu beschäftigen und auf Signale zu achten. Hier wollen wir allerdings klar darauf hinweisen, dass es damit eben nicht getan ist.

Das ist aber nichts, was sie von dieser auf die nächste Woche lernen werden und sofort profitabel sein werden. Kurzfristig im Plus zu sein ist keine Kunst. Aber wie sieht es langfristig aus? Hier zeigt die Statistik leider recht deutlich, dass vielen Forex-Tradern sogar die Grundlagen fehlen. Aus diesem Grund wollen wir auf eine der wohl wichtigsten Komponenten beim Forex-Trading eingehen: Wir wissen, das klingt auf den ersten Blick alles sehr abstrakt.

Es geht doch vor allem um die richtige Strategie, um Gewinne beim Forex-Trading einzufahren. Doch man muss sich bewusst sein, dass man immer noch ein Mensch ist und nur allzu oft von Emotionen gelenkt wird. Alle erfolgreichen Trader haben aber gelernt, ihre Emotionen beim Trading zur Seite zu legen, um klare und rationale Entscheidungen treffen zu können. Die richtige Einstellung hilft Ihnen dabei, in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben und Ihrer Strategie zu folgen.